Archiv für den Monat: November 2012



Lichttherapie gegen Winterdepression

Veränderte Lichtverhältnisse machen vielen Menschen in der dunklen Jahreszeit zu schaffen. Der Spätherbst schlägt aufs Gemüt, man fühlt sich schlapp und antriebslos. Doch schon ein flotter halbstündiger Spaziergang bei Tageslicht hilft aus der Trübsal-Falle – am besten in der Tagesmitte, wenn es am hellsten ist. Weiterlesen



Rauchstopp verlängert das Leben ehemaliger Raucherinnen

Frauen, die im mittleren Alter mit dem Rauchen aufhören, gewinnen im Durchschnitt zehn Lebensjahre, zeigt eine in der Medizinfachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte Studie von Forschern der University of Oxford mit knapp 1,2 Million Britinnen. Weiterlesen



Richtig saunieren – Tipps und Regeln für die Sauna

Egal ob es draußen warm oder kalt ist – ein Saunabesuch entspannt zu jeder Jahreszeit. Doch damit sich auch der richtige „Saunaeffekt“ einstellt, gibt es einige Regeln zu beachten. Die Wichtigsten haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Abduschen vor dem Saunagang

Nicht nur aus hygienischen Gründen ist das Abduschen sehr wichtig. Es entfernt außerdem den Fettfilm auf der Haut, der die Schweißabgabe verzögert. Abtrocknen nicht vergessen – denn eine trockene Haut schwitzt schneller.

 Richtig Essen & Trinken

Betreten Sie die Sauna nie mit vollem Magen. Die Verdauung kostet Ihrem Körper nur unnötig Energie, die er für die Körperkühlung benötigt. Verzichten Sie auch nach dem Saunabad auf schwere Mahlzeiten – genießen Sie leichte Speisen wie einen leckeren Salat.

Sie haben über den gesamten Tag wenig getrunken? Dann trinken Sie vor dem Saunagang noch ein Glas Wasser bzw. Fruchtsaftschorle. Meiden Sie Alkohol und Koffein – Ihr Körper braucht einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt für sein Kühlsystem.
Durch das Schwitzen hat der Körper viel Flüssigkeit verloren, deshalb ist es nach einem Saunagang äußerst wichtig, viel zu trinken. Isotonische Getränke helfen dem Körper seinen Mineralhaushalt wieder aufzufüllen – meiden Sie auch weiterhin Alkohol, eine gesunde Alternative ist zum Beispiel ein alkoholfreies Weizen, das außerdem viele Mineralstoffe enthält.

Ruhe & Erholung

Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Saunabesuch, ideal sind 2-3 Stunden. Lassen Sie den Tag entspannt ausklingen und verfallen Sie danach nicht gleich wieder in Stress und Hektik, sonst ist der Saunaeffekt gleich wieder verpufft.
Gönnen Sie sich genügend Ruhephasen zwischen den Saunagängen (mind. 15-30 Minuten). Entspannen Sie auf einer Liege im Ruhebereich oder bei einem warmen Fußbad. Denken Sie auch an Ihre Mitmenschen, die sich ebenfalls erholen möchten. Vermeiden Sie zu lautes Sprechen in der Sauna und im Ruhebereich.
Ein Saunagang dauert etwa 8-15 Minuten. Die Dauer entscheiden Sie selbst – wenn Sie sich unwohl fühlen, verlassen Sie die Sauna. Für Saunaanfänger empfehlen sich die unteren und mittleren Bänke. Die warme Luft steigt nach oben und deshalb ist es auf den oberen Bänken am Wärmsten. Wenn es genug Platz gibt, legen Sie sich hin. Wenn Sie lieber sitzen, dann ziehen Sie Ihre Beine an sich ran, damit Ihr gesamter Körper die gleiche Wärme abbekommt. Am Ende des Saunaganges kehren Sie in eine aufrechte Sitzposition zurück, damit sich Ihr Kreislauf stabilisiert. Pro Saunabesuch empfehlen sich 2-3 Saunagänge.

Richtige Ausrüstung

Sie benötigen ein großes Handtuch zum Unterlegen, so dass kein Schweiß auf das Holz tropft. Für das Abtrocknen nach dem Saunagang empfiehlt sich ein zweites Handtuch.  Für einen sicheren Halt auf dem oft nassen Boden sorgen Badelatschen oder Flip Flops. Den Aufenthalt im Ruhebereich genießen Sie am besten in einem kuschligen Bademantel.
Betreten Sie die Sauna nicht mit Badelatschen und Badebekleidung – so kann Ihr Körper nicht richtig schwitzen.

Wärme & Kälte sorgen für „Saunawohlfühleffekt“

Damit Sie sich nach dem Saunabesuch vital und erholt fühlen, ist nicht nur das schwitzen sondern auch die richtige Abkühlung nach dem Saunagang wichtig. Am Anfang kostet die Abkühlung mit kaltem Wasser Überwindung, aber Sie werden sich daran gewöhnen! Denn zu starkes Nachschwitzen birgt Erkältungsgefahr. Die Abkühlung immer an den äußeren Extremitäten wie Hände und Füße beginnen und dann langsam zur Körpermitte vorarbeiten. Das langsame Abkühlen schützt davor, dass sich der Blutkreislauf zu schnell beschleunigt. Anschließend können Sie ruhig Ihren gesamten Körper unter einem Wasserstrahl abkühlen. Für alle Hartgesottenen (ohne Bluthochdruck): ab ins Tauchbecken – 10 Sekunden reichen. Abduschen vorher nicht vergessen!

Tanken Sie frische Luft nach dem Saunagang und halten Sie Ihre Muskeln in Bewegung (nicht mit auspowernden Sport verwechseln!). Raucher sollten mindestens 20 Minuten für die erste Zigarette warten – die erweiterten Gefäße nehmen Schadstoffe stärker auf.

Haben Sie noch weitere Tipps für den Saunabesuch? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und wünschen Ihnen entspannte Stunden in der Sauna, damit Sie sich erholen und Kraft tanken.

Gewinnspiel: drei Gutscheinbücher “ Wellnessreise durch Deutschland mit Gutscheinbuch.de“ zu gewinnen

Für  unvergessliche Wohlfühlstunden!
Thermen, Saunen und Spas laden zum Relaxen ein und schenken Ihnen z.B. den zweiten Eintritt oder 2 für 1- Wellnessanwendungen.

Wollen Sie eins von drei Gutscheinbüchern “ Gutscheinbuch Wellnessreise Deutschland von Gutscheinbuch.de” gewinnen?

Dann verraten Sie uns Ihre Lieblingstherme in einem Blogkommentar!
Mitmachen lohnt sich.

Das Gewinnspiel endet am 02. März 2014. Die Gewinner werden per E-mail benachrichtigt.

Update: die Gewinner sind gezogen und benachrichtigt. Bitte nicht mehr am Gewinnspiel teilnehmen.



Schwitzen für Gesundheit und Wohlbefinden

Die eisige Jahreszeit hat längst begonnen und das Jahr geht dem Ende zu. Die Tage sind kürzer und natürlich kälter. Jetzt sehnen sich viele Menschen nach einem warmen Ort um ein Gefühl von Geborgenheit zu erleben. Da ist es wohl nicht verwunderlich, dass auch immer mehr Menschen in Deutschland ihr Herz fürs Saunabaden erwärmen können. Laut einer Studie des Deutschen Saunabundes gibt es in Deutschland mehr als 30 Millionen Saunagänger. Nicht nur der Entspannungsfaktor sondern auch der gesundheitliche Aspekt sollte hier wirklich beachtet werden. Denn regelmäßiges Saunieren stärkt das Immunsystem und verbessert das allgemeine Wohlbefinden. Erste Saunalandschaften und Wellnessoasen bieten sogar schon spezielle Saunakurse für Kinder an, denn bereits Kleinkindern tut der Besuch in der Sauna nachweislich gut. Warum auch nicht – skandinavische Länder machen es uns längst vor und genießen das Saunaerlebnis oft und gern mit der ganzen Familie.

Immer mehr Frauen mögens heiß!

Ein Anstieg der Besucherzahlen in Saunalandschaften ist auch besonders bei dem weiblichen Geschlecht zu verzeichnen. Immer öfter reagieren Sauna-Betreiber darauf mit speziellen Frauen-Sauna-Events, gern auch in Kombination mit Peeling- und Massage-Anwendungen. Und auch auf Reisen wünschen sich drei Viertel aller Befragten „Entspannung durch einen Saunabesuch“.

Beliebter Klassiker: Die Finnische Sauna

Aktuell sind immer noch die Finnische Sauna und der klassische Aufguss mit Wasser die Favoriten der Saunagänger. Doch die Saunabetreiber werden immer einfallsreicher. Immer beliebter werden daher auch Themenabende in den Saunalandschaften, Erlebnisaufgüsse mit ätherischen Ölen oder Honig, exotische Varianten wie ein Haman und natürlich auch besondere Event-Saunen. Im brandenburgischen Spreewelten Bad können Saunagäste in der „Lutki-Höhle“ z.B. echten Spreewald-Sagen lauschen. Vor den Toren Berlins steht den Schwitzbegeisterten in der Fontane Therme des Resort Mark Brandenburgs am Neuruppiner See eine der größten schwimmenden Seesaunen zur Verfügung und Brechlbad im Wellnesshotel Weißer Bär in der Nähe von Trier überrascht mit Hochsitzen und frischen Tannenzweigen auf dem Fußboden der Sauna.

Tipp: Sauna-Zeremonien und Wohlfühl-Besuche in Saunalandschaften eignen sich auch immer sehr gut als Geschenk mit Wellnessfaktor z.B. unter dem Weihnachtsbaum.

 

Zur Autorin:
Tanja Klindworth, Inhaberin von SPANESS – business meets paradise – einem Wellness-Experten-Portal, mit Sitz in Hamburg. Der Name SPANESS ist aus einem Wortspiel entstanden: Wellness, Business, Fitness, Entspannung, Spannung, Genuss, Spass und die Liste lässt sich noch um einige Begriffe erweitern. SPANESS wurde bereits mehrfach als eine der besten und wichtigsten deutschsprachigen Internetseiten zum Thema Wellness und Gesundheit ausgezeichnet.
Wer also Orientierung in der Fülle von Wohlfühlritualen und Saunalandschaften in Deutschland sucht, wird z.B. auch auf SPANESS fündig. Auch die hier beispielhaft vorgestellten Saunalandschaften findet man auf der Webseite.

Hotels für pflegebedürftige Menschen verfügen über auf diese Zielgruppe abgestimmte Räumlichkeiten und über ausgebildetes Personal. Diese Einrichtungen sorgen dafür, dass auch pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen einen unbeschwerten und entspannten Urlaub verleben...

Pflegehotels – oft die einzige Wahl für Pflegebedürftige um in den Urlaub zu verreisen

Pflegehotels eignen sich hervorragend für Pflegebedürftige Menschen, um dem manchmal tristen Alltag der Altenheime und Pflegeheime zu entfliehen und gemeinsam mit den Angehörigen einen Urlaub zu verbringen. Der folgende Artikel soll die Vorzüge eines Aufenthalts von pflegebedürftigen älteren Menschen in einem Pflegehotel während ihres Urlaubes aufzeigen.

Für viele pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen sind derartige Hotels meist die einzige Möglichkeit eine erlebnisreiche, entspannte und vor allem unbeschwerte Zeit während des Urlaubes zu verbringen, da diese Einrichtungen über für die Pflege unverzichtbaren, dringend notwendigen Räumlichkeiten verfügen und nur dort die erforderlichen Pflegebehandlungen durchführbar sind. Die Räumlichkeiten beziehungsweise Zimmer der Pflegehotels sind in der Regel im Hinblick auf die Sicherheit der betroffenen Altersgruppen zudem barrierefrei umgebaut. Dadurch können Pflegebedürftige wie Angehörige einen idyllischen und unbesorgten Urlaub verbringen, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas Unberechenbares passiert und die Sicherheit beziehungsweise die Pflegebehandlung der zu Pflegenden gefährdet.

Die Zimmer der Gäste sind sehr komfortabel eingerichtet und bieten ausreichend Platz, damit sich der Pflegebedürftige sicher frei bewegen kann und verfügen über altersgerechtes Mobiliar. Altersgerechte Betten wie auch Couchgarnituren, die den Wechsel von einer Sitz- in eine Stehposition erleichtern und barrierefreie Badezimmer sind natürlich in den Unterkünften fundamental vorhanden.

Das Personal und weitere Leistungen von Pflegehotels

Neben dem Personal die den Hotelbetrieb aufrechterhalten und unter anderem für das leibliche Wohl der Gäste und die Sauberkeit der Räumlichkeiten zuständig sind, beschäftigen Pflegehotels aber auch examinierte Pflegefachkräfte die beispielsweise für die Medikamentengabe und die Pflegebehandlungen, welche selbstverständlich auch auf dem eigenen Hotelzimmer durchgeführt werden können, Verantwortung tragen. Auf Wunsch des Pflegebedürftigen kann dieser auch während des Aufenthaltes einen Arzt konsultieren.

Durch die speziell auf pflegebedürftige Menschen abgestimmte Räumlichkeiten und der Anstellung von examinierten Pflegefachpersonal sowie Ärzten, können diese Hotels aber auch weitere Leistungen, wie zum Beispiel die Kurzzeitpflege nach ambulanten Operationen oder eine Verhinderungspflege, anbieten. Die Verhinderungspflege eignet sich besonders für pflegende Menschen, die einmal eine Auszeit in Form eines Urlaubes benötigen, aber ihre Lieben dennoch von guten und vor allem kompetenten Händen betreut wissen wollen.

So bieten diese Hotels nicht nur den Angehörigen sondern auch den Pflegebedürftigen die Möglichkeit an, sich für ein paar Tage Auszeit aus dem tristen Alltag der Pflege zu nehmen und einen der Erholung dienenden Urlaub zu verbringen.

 

Zum Autor: Mario Dziergwa ist Tourismusstudent im neunten Semester und ist zudem als freier Redakteur tätig.



Guide Michelin lässt 37 neue Sterne in Deutschland leuchten

Die Ausgabe 2013 der Feinschmecker-Bibel Guide Michelin ist ganz besonders positiv für Deutschland ausgefallen: ein neuer 3-Sterne-Gormettempel, sieben neue 2-Sterne-Häuser und 29 neue 1-Stern-Restaurants verwöhnen die Gaumen ihrer Gäste. Mit nun insgesamt 255 Sterne-Adressen hat die deutsche Gastronomie einen neuen Rekord aufgestellt. Weiterlesen



Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist nachweislich eine der ältesten alternativmedizinischen Behandlungsmethoden der Welt. Viele Menschen mit chronischen Schmerzen schwören auf Akupunktur – auch zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit der Akupunktur.
Im Interview mit Gesundheitsreise.de erklärt Dr. med. Alexander Simon, Allgemeinmediziner mit Akupunktur-Zusatzausbildung, wie Akupunktur wirkt und welche Krankheiten sie besonders lindert bzw. heilt.

Gesundheitsreise.de: Wie genau wirkt Akupunktur?

Dr. Simon: Die Akupunktur ist bei uns das bekannteste und meist verbreitete Therapieverfahren der Chinesischen Medizin. In China selbst macht die Akupunktur jedoch nur ca. 20 % aller Behandlungen aus. Prinzip der Akupunktur ist es, durch einen physikalischen Reiz an einem definierten Punkt (mit Nadel oder Moxa), Einfluss auf die zirkulierende Energie zu nehmen. Mit Moxa (Verbrennen von Beifußkraut) wird eine Energie zuführende, wärmende und schmerzstillende Wirkung erreicht. Die meisten der ca. 400 klassischen Akupunkturpunkte am Körper sind anatomisch tastbare Vertiefungen. Im Verlauf einer circa halbstündigen Behandlung werden zwischen 1 und 20 Punkte stimuliert. Die Anzahl der Behandlungen ist abhängig von der Erkrankung und deren Verlauf.

Die Energien (z.B. Qi und Xue) fließen im Körper in so genannten Leitbahnen. Ein Bild hierfür ist ein komplexes Rohrsystem mit vielen regulierbaren Ventilen, den Akupunkturpunkten. Der Energiefluss kann zum Beispiel blockiert, verlangsamt, beschleunigt oder völlig fehlgeleitet sein (bei Erbrechen zum Beispiel in die entgegengesetzte Richtung). Jeder Akupunkturpunkt kann per Definition den Energiefluss (lokal oder im ganzen Körper) auf eine bestimmte Art verändern. Deshalb werden die Nadeln oft nicht an den vermeintlich erkrankten Stellen gesetzt, sondern man kann zum Beispiel mit Punkten an Fuß oder Hand, Schulterprobleme behandeln. Neben der klassischen, chinesischen Körperakupunktur gibt es heutzutage auch andere Arten der Akupunktur, die zum Beispiel nur einzelne Körperregionen (am bekanntesten ist das Ohr, aber auch Hand, Fuß und andere Regionen) benutzen und dadurch Wirkungen auf den ganzen Körper erzielen. Die Manipulation an den Punkten wird heute auch mit Laser, Strom oder Injektion von Arzneimitteln durchgeführt. Dies hat mit klassischer Chinesischer Medizin nur noch wenig zu tun. Die Behandlung geschieht im Liegen mit feinen, sterilen Einmalnadeln. Der Einstich kann einen leichten Schmerz verursachen. Die Nadeln werden dann belassen und eventuell im Verlauf noch manipuliert. Nebenwirkungen treten bei Behandlung durch einen sorgfältig ausgebildeten Arzt äußerst selten auf.

Ist die Wirkung von Dauer? Wie viele Sitzungen braucht es für einen nachhaltigen Effekt?

Der Effekt ist zu Beginn der Behandlung oft zeitlich begrenzt. Idealerweise sollte im Rahmen der Schmerzakupunktur bei der Folgebehandlung die Schmerzstärke noch nicht auf das Niveau von vor der Therapie zurückgekehrt sein.  Mit zunehmender Behandlungsdauer lässt sich der Therapieerfolg steigern und stabilisieren. In groß angelegten Beobachtungsstudien, innerhalb welcher Patienten 12-15 mal mit Akupunktur behandelt wurden und nach 6 und 12 Monaten nachuntersucht wurden, konnte man nachweisen,  dass dieser sehr häufig auch nachhaltig ist.

Für welche Erkrankungen eignet sich Akupunktur?

Die häufigste Indikation zur Akupunktur sind Schmerzprobleme. Außer bei Schmerzen ist sie auch bei Allergien und Asthma, Infekten, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen und einer Vielzahl anderer organischer und funktioneller Beschwerden sehr wirksam.

Bei welchen Indikationen ist sie nicht empfehlenswert?

Bei akuten Psychosen, nach bestimmten Traumatisierungen, bei erheblicher Einschränkung der Blutgerinnung, direkt an einem Entzündungsherd und bei zu stark erschöpften Patienten. Hier kommt die medikamentöse Therapie zum Einsatz.

Viele Schulmediziner sind der Ansicht, dass die Wirkung von Akupunktur auf einem Placeboeffekt beruht. Wie begegnen Sie solchen Aussagen?

Es gibt mittlerweile hervorragend angelegte Studien, die zeigen konnten, dass Akupunktur weit über den Placeboeffekt hinausgeht. Studien, die keinen deutlichen Unterschied zwischen Akupunktur und  Minimalakupunktur zeigten,  z.B die Migränestudie , hatten nicht berücksichtigt, dass die Kontrollgruppe auf den muskuloskelettalen Leitbahnen behandelt wurde. Neue Studien begehen diesen „Design-Fehler“ nicht mehr.
Ganz abgesehen davon kann man mit Akupunktur ganz offensichtlich den höchsten Placeboeffekt  erhalten und man wäre fahrlässig, diesen Vorteil nicht zu nutzen.

Werden die Kosten einer Akupunktur von Krankenkassen übernommen?

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen bei Erfüllung bestimmter Kriterien für die Behandlung von chronischen Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich und bei Kniegelenksarthrose. Die Bezahlung für den Kassenarzt ist festgelegt und  es ist nicht zulässig, dass zwischen Patient und Arzt eine Aufstockung des Betrages vereinbart wird. Die wünschenswerte Intensität und Individualität des Behandlungsregimes kann dadurch eingeschränkt sein. Von der überwiegenden Mehrheit der privaten Krankenkassen und Zusatzversicherungen werden die Kosten für Akupunktur vollständig erstattet.

Dr. med. Alexander Simon ist Allgemeinmediziner mit einer Zusatzausbildung in Akupunktur. Die Ausbildung in chinesischer Medizin absolvierte er bei international renommierten TCM-Ärzten. Seit 2007 leitet er den Qualitätszirkel für Allgemeinmedizin, TCM, Akupunktur, Schmerzbehandlung in München. Zudem leitet er das Zentrum für Chinesische Medizin am Zimmerbergspital in Zürich-Horgen und ist außerdem als TCM-Arzt in der Praxis Dr. Hempen & Kollegen in München tätig. Ab Januar 2013 wird er zusätzlich eine eigene Praxis in Prien am Chiemsee betreiben.



Gesundheit durch Massage

Das Wort Massage stammt aus dem Arabischen und bedeutet berühren, erspüren oder betasten. Die griechische Sprache übersetzt es hingegen mit kneten oder kauen. Auch ohne die Kenntnis nach dem exakten Wortstamm, ist bekannt, dass Massage eine mechanische Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz ist.

Wohlbefinden und Genuss zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Die Wirkung einer Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche und emotionale Ebene mit ein.
Es ist klar, wer massieren will, muss sein Gegenüber berühren, wer sich massieren lassen will, muss eine Berührung zulassen. Jede noch so schlichte, einfache Berührung löst im Körper eine Kaskade von Reaktionen aus.

Spontan wird die Durchblutung angeregt, der Stoffwechsel aktiviert, Nerven sensibilisiert und im Gehirn werden Glückshormone freigesetzt, Entspannung bis zur Tiefenentspannung kann einsetzen. Berührung, Zuwendung, sich Zeit nehmen, für den anderen da sein, all dies kann in einer Massage gebündelt sein.

Gerade in unserer heutigen Zeit, wo jeder hastet, Hektik sich breit macht, Forderungen immer höher werden, gerade da braucht man einen Gegenpol, eine Möglichkeit, wenigstens für eine kurze Zeit dem Alltag zu entfliehen, zu sich selbst zu finden.

Massage-Technik trifft sinnliche Düfte

Doch auch Mittel, mit denen Massagen durchgeführt und genossen werden, tragen maßgeblich zur Entspannung bei. Mit einem sanft nach warmem, südlichem Flair duftenden Body-Oil von Vita-Beauty kann man die Gedanken in südliche Gefilde fliegen lassen und gleichzeitig werden die Muskeln gelockert. Oder man genießt in der Phantasie die wärmende Sonne Frankreichs im Duft eines Body-Oil mit Lavendel. Der Duft der Karibik findet sich in der Vanille-Cocos-Komposition wieder und auch die duftenden Rosenfelder Bulgariens lassen Urlaubssehnsucht aufkommen. Doch welche Duftvariante man für einen Kurzurlaub per Massage wählt, die Psyche speichert diese sinnlichen Erlebnisse und lässt den Geist noch lange davon zehren.

Eine recht neue Art der Massage findet sich in einer herrlichen Variante: Streicheleinheiten mit Body-Pralinen. Genussvoll wird hierbei mit zwei Pralinen sanft über die warme Haut massiert. Dabei schmelzen die Butter-Komponenten langsam, geben ihren verführerischen Duft frei und verwöhnen die Haut mit hochwirksamen Pflegestoffen.

Mehr über Wellness Behandlungen zu Hause, welche Ideen ein eigenes Private Spa aus dem persönlichen Badezimmer zaubern, kann man unter Mexxis-BeautyConcept   nachlesen.

Zur Autorin: Katja Wegener ist ausgebildete Kosmetikerin und Physiotherapeuten. Vor 12 Jahren gründete sie ihre Firma ISM-Kosmetik. Hotel-, Wellness- und Beauty-Konzepte sowie innovative kosmetische Pflegeprodukte sind ihre Leidenschaft.