Archiv für den Monat: Januar 2013



Immunsystem stärken mit gesunder Ernährung

Im Winter lauern Erkältungskrankheiten an jeder Ecke. Da ist das Immunsystem vollauf gefordert und für jede Hilfe dankbar. Unterstützen kann man es durch eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitaminen und Mineralstoffen. Nicht umsonst empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst pro Tag zu essen. Weiterlesen



Männer, sorgt euch mehr um eure Gesundheit!

Das Auto wird gehegt und gepflegt und selbstverständlich regelmäßig zur Inspektion gebracht. So sorgsam sich viele Männer um ihr Auto kümmern, so nachlässig gehen sie mit ihrem eigenen Körper und ihrer Gesundheit um. Getreu dem Motto „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ beißen viele eher auf die Zähne als zum Arzt zu gehen. Und solange sie keine Beschwerden haben schon gleich gar nicht. Männer sind also richtige Gesundheitsvorsorgemuffel. Dabei ist ihre Lebensweise durchschnittlich ungesünder als die von Frauen, wie verschiedene Studien belegen. Sie ernähren sich ungesünder (nur etwa 50% essen täglich Obst, bei den Frauen sind es immerhin 71%), rauchen mehr, trinken mehr, bewegen sich weniger und 60 % der Männer sind übergewichtig (Frauen: „nur“ 44%). Im Durchschnitt sterben sie fünf Jahre früher als Frauen.

Dagegen will jetzt das Gesundheitsministerium vorgehen und veranstaltete am 29. Januar 2013 den „Ersten Männergesundheitskongress“ in Berlin. Mit Vorträgen wie „Das fragwürdige Bewegungsverhalten der Männer – Hauptsache das Auto ist gesund“ oder einer sog. „Perspektivendiskussion – Männergesundheit 2020“ soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für dieses Thema erregt werden und bei Männern das Interesse und die Sensibilität für das Thema Gesundheit gestärkt werden.

Dabei gibt es eigentlich ein ausreichendes Angebot an Informations- und Präventionsangeboten speziell für Männer. Sei es das „Männergesundheitsportal“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), oder auch die Einrichtungen „Netzwerk Männergesundheit“ sowie „Männergesundheitszentrum MEN“, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Wichtig ist, dass die Kommunikation anders erfolgt als bei Frauen. „Denn Männer wollen eine ganz spezielle Ansprache.“ Ich brauche Männern nicht mit Aquagymnastik und Wohlbefinden kommen“, sagt Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln, „Männer bräuchten eine Zielorientierung und klare Aussagen – etwa was ein Sportangebot für ihren Ruhepuls bringt.“ Deshalb bringt die BZgA jetzt auch eine neue Informationsbroschüre mit vielen Bildern und weniger Text heraus.



Heilkraft ätherischer Öle aus dem Alpenraum

Seit Jahrtausenden sind ätherische Öle – sprich flüchtige, stark riechende Stoffgemische von ölartiger Konsistenz – aus Blüten, Blättern, Samen oder Wurzeln für die Erhaltung und Wiederherstellung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens bekannt und bewährt. Weiterlesen



Blut- und Stammzellenspende

Mit dem medizinischen Fortschritt steigt auch der Bedarf an Blutspenden. Ob die Versorgung von Unfallopfern, Transplantationen oder Krebsbehandlung, all diese Leistungen der modernen Medizin sind nur mit Spenderblut möglich, denn Blut lässt sich nach wie vor nicht künstlich herstellen. Und in eine solche Notsituation kann beinahe jeder von uns geraten. Denn etwa 80% der Bundesbürger sind, laut Experten, mindestens einmal in Ihrem Leben auf eine Blutspende angewiesen. Wenn Sie mit einer Blutspende Leben retten wollen, finden Sie den nächsten Blutspendedienst bei Ihnen vor Ort und weitere Informationen auf www.drk-blutspende.de. Außerdem sollten Sie folgende Punkte beachten.

          • Alter: 18 bis 69 Jahre (bei der ersten Blutspende maximal 60 Jahre)
          • Mindestgewicht: 50kg
          • Sie müssen sich gesund fühlen
          • Stabiler Blutdruck
          • Maximale Körpertemperatur: 37,5°C
          • Vor einer Blutspende ausreichend essen und trinken
          • Kein Alkohol trinken (mindestens zwölf Stunden davor)
          • Kein Drogenkonsum (mindestens vier Wochen davor)
          • Keine größeren Operationen (mindestens vier Wochen davor)
          • Keine neuen Tattoos oder Piercings (mindestens vier Wochen davor)
          • Maximale Anzahl an Vollblutspenden pro Jahr: Männer sechs Mal, Frauen vier Mal

Nicht so bekannt, aber keinesfalls weniger wichtig ist die Stammzellenspende. Denn für viele Menschen, die an Leukämie erkrankt sind, ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Chance auf Heilung. Anders als bei einer Blutspende erfolgt die Spende nicht sofort. Vorerst werden Sie lediglich in die weltweite Datenbank aufgenommen, dafür reicht eine Blutprobe oder ein Abstrich der Wangenschleimhaut. Sollten Sie, aufgrund der Übereinstimmung Ihrer Gewebemerkmale mit denen eines Patienten, als Spender in Frage kommen, werden Sie von der DKMS kontaktiert. Anhand von verschiedenen Tests wird dann geklärt, ob Sie wirklich der passende Spender sein können. Sollte das der Fall sein, sollten Sie sich endgültig entscheiden, ob Sie für eine Stammzellenspende zur Verfügung stehen. Wenn das der Fall sein sollte, gibt es zwei Möglichkeiten, wie diese erfolgen kann. Dabei handelt es sich zum einen um die periphere Stammzellenentnahme. Diese kann in etwa 80% der Fälle angewendet werden. Dafür muss sich der Spender vorab fünf Tage lang einen köpereigenen Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF) spritzen. Dieser regt die Produktion der Stammzellen an. Die Stammzellenspende kann dann über die Abgabe von Blut erfolgen, ohne einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus. Zum anderen gibt es die Knochenmarkentnahme. Hierbei werden dem Spender unter Vollnarkose etwa 5% seines Knochenmarks (nicht Rückenmark!) aus dem Beckenkamm entnommen. Dafür ist ein Krankenhausaufenthalt von zwei bis drei Tagen nötig. Innerhalb von zwei Wochen regeneriert sich das Knochenmark des Spenders wieder vollständig. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit sich online als Stammzellenspender registrieren zu lassen, finden Sie unter www.dkms.de. Auch für Stammzellenspender müssen Sie einige Voraussetzungen erfüllen.

          • Alter: 18 bis 55
          • Mindestgewicht: 50kg
          • Maximaler Body-Mass-Index (BMI) von 40
          • Körperlich gesund sein
          • In Deutschland oder nicht weiter als 50km von der Grenze entfernt leben
          • Verschiedene Erkrankungen sowie die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, gemäß den Richtlinien der Bundesärztekammer (http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.6.3288.8357)

Quellen: www.drk-blutspende.de, www.dkms.de



Gesunde Ernährung: Vitaminbombe Wintersalat

Haben auch Sie sich zum Jahreswechsel vorgenommen, sich künftig gesünder zu ernähren? Motivierend wirkt ein Spaziergang über den Wochenmarkt. Die Gemüsestände präsentieren auch im Januar eine erstaunliche Vielfalt an frischen, heimischen Produkten. Deren Farbenpracht macht nicht nur Laune, die knackigen Wintersalate und Wurzelgemüse versorgen uns auch mit vielen wertvollen Vitaminen und Spurenelementen. Weiterlesen



Aktivurlaub – Fit und Gesund im Urlaub

Bewegung statt Sonnenbad – Der Aktivurlaub erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Eine gesunde Mischung aus Sport, Sightseeing und Erholung ermöglicht, den Urlaub intensiv zu nutzen. Der alltägliche Stress um Haushalt, Job & Co. entfällt und Urlauber können sich bewusst auf sich selbst und Aktivitäten konzentrieren, für die im Alltag selten Zeit bleibt.

Den eigenen Interessen nachgehen

Ob hierbei auf einer Fahrradtour Land und Leute erkundet werden oder eine Wandertour die Gelegenheit bietet, mit einer faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt auf Tuchfühlung zu gehen, bleibt jedem selbst überlassen. Grundsätzlich gilt für einen Aktivurlaub, dass diejenigen Sportarten gewählt werden sollten, die einem selbst am meisten Freude bereiten. Aus diesem Grunde stehen ausgiebige Joggingausflüge ebenso hoch im Kurs wie ein Besuch im hoteleigenen Fitnessstudio. Eine ausgiebige Strandwanderung verbindet zudem das Angenehme mit dem Nützlichen und spendet sogar noch die nötige Erfrischung. Das Ferienhausportal Casamundo bietet zahlreiche, weitere Ideen für einen Aktivurlaub – zum Beispiel in Deutschland.

Die eigene Fitness steigern – mit Spaß!

Der Gesundheit wird im Aktivurlaub in jeder Form auf die Sprünge geholfen und die Urlauber können sich an einem kurzweiligen Urlaub erfreuen, an dem mit etwas Glück sogar noch einige Pfunde purzeln. So ist auch der Gang zum üppigen Büffet im Aktivurlaub mit wenig Reue verbunden. Zudem fällt der Kontakt zu anderen Menschen in einem Aktivurlaub wesentlich leichter. Schließlich nützt ein spannendes Match auf dem hoteleigenen Tennisfeld oder dem Fußballplatz um die Ecke nicht nur der Steigerung der Fitness, sondern bietet zudem genügend Gesprächsstoff.

Ausreichend Erholungsphasen einplanen

Allerdings sollten sportlich ambitionierte Menschen im Aktivurlaub darauf achten, dass insbesondere bei heißen Temperaturen Erholungsphasen nach dem Sport nicht zu kurz kommen. Schließlich hat man sich eine kleine Auszeit an traumhaft schönen Sandstrand oder eine Verschnaufpause auf den spektakulärsten Aussichtsplattformen dieser Welt nicht nur zur Urlaubszeit verdient.



Studienergebnis: Das Gehirn kann beim Sport keine Pause machen

Sportwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben erstmals mit einer neuen Messmethode den Zusammenhang von zentraler Hirnaktivität und sportlicher Leistung untersucht. Dabei zeigte sich: Auch das Gehirn vollbringt beim Sport Höchstleistung. Weiterlesen



Bluthochdruck im Winter

Wenn die Temperaturen sinken, steigt laut der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention auch die Zahl der Todesfälle, die durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall) bedingt sind, um das 20 bis 50fache. Das ist unter anderem auf einen erhöhten Blutdruck zur Winterzeit zurückzuführen.

Bisher konnten Experten noch nicht vollständig klären, warum der Blutdruck nicht nur im Laufe des Tages schwankt, sondern es auch Unterschiede zwischen den Jahreszeiten gibt. Auffallend ist bisher die, im Vergleich zu wärmeren Zeiten, niedrigere Herzfrequenz sowie eine geringere Konzentration von Stickstoffmonoxid im Blut. Dies führt zu einer Verengung der Blutgefäße und der Bluthochdruck steigt infolge dessen. Dies birgt vor allem für die etwa 35 Millionen Bluthochdruckpatienten Risiken und eine regelmäßige Kontrolle der Blutdruckwerte ist unerlässlich. Daher warnt Dr. Joachim Leiblein, Geschäftsführer der Deutschen Hochdruckliga: „Die strikte Einhaltung des Zielwerts unter 140/90 mm Hg ist aufgrund des saisonalen Risikos gerade im Winter wichtig. Wer darüber liegt, sollte in jedem Fall mit seinem Hausarzt sprechen.“

Auf Ursachensuche für hohen Blutdruck

Was auch die genauen Ursachen für den jahreszeitlich bedingten Anstieg des Blutdruckes sein mag, bereits kleine Änderungen in der Lebensweise können ausreichen, dass alle Werte im „grünen Bereich“ liegen. Das ist natürlich besonders in der Weihnachtszeit schwierig. Zu groß sind die Verlockungen in Form von Plätzchen, Lebkuchen und Festtagsschmaus. Doch all diese Leckereien bringen ordentlich Kalorien mit sich. Das heißt zwar nicht zwangsläufig, dass Sie auf diese Köstlichkeiten gänzlich verzichten müssen, doch genießen Sie die Kalorienbomben in Maßen und achten beim Kochen darauf, nicht zu viel Salz zu verwenden. Greifen Sie statt zu süßem Naschwerk besser zu Obst und Gemüse. Genauso wichtig ist ausreichend Bewegung, auch wenn es draußen kalt ist. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!

Nicht an körperliche Grenzen gehen

Nehmen Sie Bluthochdruck keinesfalls auf die leichte Schulter, er bringt viele Risiken mit sich. Von daher sollten Sie regelmäßig Ihre Blutdruckwerte kontrollieren und mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Sie sollten sich dabei Informationen einholen, in welchem Ausmaß Ihnen mehr Bewegung hilft, den Blutdruck zu senken und welche Sportart sich dafür am besten eignet. Da die blutdrucksenkenden Maßnahmen für jeden Patienten unterschiedliche Auswirkungen haben kann, kann auch nicht pauschal die beste Methode genannt werden. Bei geringer Hypertonie hilft regelmäßige Bewegung meist sehr gut. Liegt der Blutdruck jedoch sehr hoch, können durch hohe Belastungen Blutdruckspitzen erreicht werden, die für den Patienten gefährliche Auswirkungen haben können. Bezüglich der Ernährung werden ausgewogene, natriumarme und kaliumreiche Mahlzeiten empfohlen, um den Blutdruck zu senken.

Eine Normalisierung des Blutdrucks setzt also regelmäßige Bewegung mit mittelmäßigem Kraftaufwand und eine gesündere Ernährung voraus. Parallel zu Beruf und Alltag handelt es sich um ein schwieriges Unterfangen, regelmäßigen Sport und gesunde Ernährung in den Alltag zu integrieren. Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass neue Gewohnheiten am besten in entspannten Situationen eingebaut werden können. Der Urlaub bietet hierbei eine exzellente Möglichkeit, Initiativzündung für ein langfristig gesünderes Leben zu sein. Bei Gesundheitsreisen können Sie Beratungen von Gesundheitsexperten direkt in Hotels und Gesundheitszentren erwerben. Jene Coaches begleiten Menschen mit Bluthochdruck bei ihren ersten Schritten in ein gesünderes Leben und helfen auch in der langfristigen Planung für das alltägliche Leben nach dem Hotel-Aufenthalt.

Die Trainingsvilla WALUND – Salobre Golf auf Gran Canaria empfiehlt ein nachhaltiges Programm, bei der langfristige Gewichtsreduktion durch mehr Bewegung und bewusstem Stressmanagement helfen sollen, einen gesünderen Weg einzuschlagen und dadurch unter anderem Bluthochdruck langfristig zu senken.

Mehr zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen finden Sie z.B. auch bei Dr. Peter Hartig.

Quelle: Deutsche Hochdruckliga e.V.