Archiv für den Monat: März 2013



Gesund im Schlaf – die therapeutischen Vorteile von Wasserbetten

Schlafen stellt einen erheblichen Teil des Lebens dar. Aus verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass der Mensch im Schnitt sieben Stunden Schlaf jeden Tag, bzw. jede Nacht benötigt. Insgesamt ein Drittel des Lebens verschläft man. Dabei variiert das individuelle Schlafpensum je nach Alter, Beruf und körperlicher Aktivität natürlich. Fest steht allerdings, dass ungenügend Schlaf die Gesundheit und das Wohlbefinden gefährdet. So neigen Schlaflose schneller zu Übergewicht, da zu wenig Schlaf den Stoffwechsel verlangsamt. Außerdem wird das Infarktrisiko durch Schlafmangel gesteigert. Weiterlesen



Was sind Vitalkreuzfahrten?

Im Gesundheitsreise.de-Themenspecial April dreht sich alles rund um die „Vitalkreuzfahrt“. Was genau hinter diesem Begriff sich verbirgt, ob eine solche Kreuzfahrt die eigenen Gesundheit nachhaltig stärken kann – das und vieles mehr erklärt Catharina Flämig von Amazing Adventures, einem Reiseveranstalter für Vitalkreuzfahrten. Weiterlesen



Region Chiemsee-Alpenland mit speziellen Gesundheitsangeboten

Aktiv und fit sein – das beugt nach Meinung zahlreicher Ärzte einer Vielzahl von Erkrankungen vor. Angebote rund um eine gesunde Lebensführung stehen deshalb im Mittelpunkt der Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland. Weiterlesen



Wie wirkt Akupressur?

Es gibt keinen Zweifel: Die Akupressur hat ihren Stellenwert inmitten einer Reihe von anerkannten Naturheiltherapien, die alle darauf zielen, mit Hilfe der Hände oder von irgendwelchen Geräten über bestimmte Hauptpunkte und Nervenbahnen gezielt Organe, Muskelteile und Knochenbereiche zu aktivieren und zu einer Selbstheilung anzuregen. Weiterlesen



See- und Reisekrankheit – wenn der Magen verrücktspielt

Die See- oder Reisekrankheit wird in der Fachsprache als Kinetose bezeichnet. Kinetose ist weniger eine Krankheit, sondern mehr eine natürliche Reaktion des Körpers auf widersprüchliche Bewegungsreize, die den Organismus überfordern. Umgangssprachlich kennt man Kinetose auch als Reiseübelkeit und sie tritt zum Beispiel beim Autofahren, auf dem Schiff, in Flugzeugen und sogar in Fahrstühlen auf.  Ausgelöst  wird die Reisekrankheit meist durch ungewohnte Bewegungen wie zum Beispiel eine kurvenreiche Autofahrt oder der Wellengang auf Schiffen, welche auf das Gleichgewichtssystem im Innenohr wirken. Wird die Ursache dieser ungewohnten Bewegungen nicht ständig mit dem Auge verfolgt, kann das Gehirn diese Reize nicht verarbeiten bzw. zuordnen und sie werden als Fehlermeldungen gespeichert. Diese Fehlermeldungen lösen die typischen Symptome einer Reisekrankheit aus, wie zum Beispiel Übelkeit und Schwindelgefühl. Als Vorstufe der Kinetose treten meist Anzeichen wie Müdigkeit, Gähnen, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Kopfschmerzen auf. Die eigentliche Reisekrankheit zeigt sich jedoch in Symptomen wie kalter Schweiß, Blässe, schneller Pulsschlag, tiefer Blutdruck und vor allem durch Übelkeit, Erbrechen und Schwindel. Je nach Schweregrad der Erkrankung treten diese Symptome stärker oder schwächer auf, wobei es nur selten zu einer schweren Reisekrankheit kommt, sondern meist bei einer leichten bis mittelschweren Form bleibt.

Von der See- oder Reisekrankheit kann im Prinzip jeder betroffen sein, auch eine jahrelange Verschonung vor der Krankheit schützt nicht, denn sogar bei erfahrenen Seefahrern kann die Kinetose noch eintreten.  Etwa 5 bis 10 Prozent der Menschen sind sehr anfällig für die See- und Reisekrankheit und vor allem bei Zwei- bis Zwölfjährigen ist die Krankheit öfter zu beobachten. Auch sind Frauen häufiger betroffen als Männer, meist aufgrund von hormonellen Einflüssen wie der Beginn der Menstruation oder in der Schwangerschaft. Des Weiteren können psychische Faktoren wie zum Beispiel Angst eine Erkrankung erhöhen, so kann man bei Menschen mit einer gewissen Erwartungshaltung oder Flugangst ein höheres Risiko für Kinetose erkennen.

Vorbeugungsmaßnahmen gibt es viele, auch sind unzählige Hausmittelchen im Internet zu finden, die Liste reicht von Musikhören bis hin zu Ohrenstöpsel. Oft hilft schon die unwissentliche Einnahme von Placebos gegen das Eintreten der Reisekrankheit. Eine Therapie von Kinetose ist mit und ohne Medikamente möglich. Bei einer Behandlung mit Medikamenten wird zwischen jenen die man am Vorabend der Reise einnimmt und solchen die auch kurzfristig nach Bedarf eingesetzt werden können unterschieden. Bei der Behandlung ohne Medikamente reicht es meist aus, auf ein paar einfache Verhaltensregeln zu achten, welche den Eintritt der Krankheit weniger Wahrscheinlich machen.

 

Fahrzeug Verhaltensmaßnahme
Auto Fahren Sie möglichst selbst. Halten Sie als Beifahrer den Blick auf die Straße bzw. auf einen festen Punkt am Horizont. Lenken Sie sich durch Gespräche ab. Legen Sie regelmäßig Pausen ein.
Bus Sitzen Sie möglichst weit vorne und richten Sie den Blick auf die Straße bzw. einen festen Punkt am Horizont.
Bahn Sitzen Sie möglichst in Fahrtrichtung. Laufen Sie häufiger im Gang auf- und ab. Fixieren Sie beim Blick aus dem Fenster einen festen Punkt am Horizont.
Flugzeug Sitzen Sie möglichst am Mittelgang im vorderen Teil des Flugzeugs. Laufen Sie häufiger im Gang auf- und ab.
Schiff Halten Sie sich möglichst im Mittelteil des Schiffes auf; entweder dicht über dem Wasserspiegel oder auf Deck. Bewegen Sie sich mit dem Schiff, nicht gegen die Bewegung lehnen.

Quelle: onmeda 15.06.2010; www.onmeda.de/ratgeber/gesund_reisen/reiseuebel/reisekrankheit-therapie-1023-5.html

Die See- und Reisekrankheit kann auch unerwartet auftreten, dies lässt somit keine Zeit für vorbeugende Mittel. In so einem akuten Fall sollte man sich am besten flach auf den Rücken legen, den Kopf ruhig halten und dabei die Augen schließen. So werden die optischen Reize, welche zur Verwirrung des Gleichgewichtsorgans sorgen ausgeschlossen. Ist dies nicht möglich, wie zum Beispiel bei Autofahrten, sollte man einen Punkt am Horizont fixieren. Des Weiteren kann auch Ingwer gegen die Reisekrankheit helfen. Seine beruhigende Wirkung kann Symptome wie Brechreiz, Schwindel und kalten Schweiß lindern.

Ein Trost für all jene, denen trotz aller vorbeugenden Mittel schlecht wird ist, dass bei über 90 Prozent der Betroffenen die Symptome nach Beendigung der ungewohnten Bewegung auch ohne Behandlung wieder verschwinden. Auch bei längeren Fahrten oder Seereisen bessern sich die Beschwerden spätesten nach zwei bis drei Tagen, dann hat sich das Gehirn an die ungewohnte Bewegung gewöhnt und kann diese richtig einordnen.



Seeklima – Meeresbrise für mehr Gesundheit und Vitalität

Ein Spaziergang am Strand und ein tiefer Atemzug der warmen Brise des Meeres reichen oft schon aus um uns besser zu fühlen. Diese Wirkung des Meeres ist jedoch nicht nur Einbildung oder ein Effekt des Urlaubs, denn das Seeklima hat eine nachgewiesene förderliche Wirkung auf unsere Gesundheit und unseren Körper. Schon der griechische Philosoph Platon behauptete: „Das Meer wäscht alle Beschwerden hinweg“- auch wenn zu seiner Zeit der Begriff „Reizklima“ noch nicht bekannt war. Ein Reizklima ist kurzgesagt ein Klimatyp, dessen Eigenschaften die Aktivität des Körpers reizen oder anregen sollen, wie zum Beispiel den Stoffwechsel, und damit eine heilende Wirkung auf bestimmte Erkrankungen erzielt. Unterschieden wird hierbei zwischen dem Seeklima, dem Flachlandklima, dem Mittelgebirgsklima und dem Hochgebirgsklima; welche alle eine andere heilende Wirkung auf unseren Körper haben.

Die Küstenluft weist eine ganze Reihe wohltuender Eigenschaften auf. Charakteristisch sind vor allem die geringen Schwankungen von Lufttemperatur und Luftfeuchte, erhöhte Windstärken und verbesserte Strahlungsverhältnisse. Des Weiteren verfügt das Seeklima über einen hohen Gehalt an Salz, Jod und Aerosol, welche sich positiv auf einzelne Organe aber auch auf gesamte Stoffwechselvorgänge auswirken können, wie zum Beispiel auf die Nebennierenrinde. Darüber hinaus verfügt das Seeklima über einen hohen Wasserdampfgehalt, sowie über eine besonders allergenfreie Luft, in der so gut wie keine Auslöser von Allergien, wie zum Beispiel Pollen, zu finden sind. Des Weiteren weißt das Seeklima vor allem thermische, aktinische und aerosolbedingte Reizfaktoren auf. Der Aerosole Wirkungskomplex des Seeklimas wird vor allem durch im Wind enthaltene Seewassertröpfchen mit Salzkern ausgelöst. Im Allgemeinen gilt, je stärker die Wellen und je höher die Windgeschwindigkeiten, desto intensiver ist auch das maritime Aerosol. Das maritime Aerosol wirkt vor allem positiv auf die Schleimhäute der Atemwege. Unter einem aktinischen Wirkungskomplex versteht man vor allem die Wirkung von ultravioletten Strahlungen. Die große Helligkeit sorgt besonders während der Sommermonate für eine Stimmungsaufhellung. Am wichtigsten für den Körper sind jedoch die ultravioletten Strahlungen, welche zu einem das Selbstbewusstsein und die Leistungsfähigkeit steigern, und zum anderen für unseren Organismus lebensnotwendig sind. Die thermischen Wirkungskomplexe des Seeklimas werden durch die Lufttemperatur, die Luftfeuchte, die Infrarot Strahlung und den Wind hervorgerufen. Vordringlich wird dadurch die körpereigene Wärmeregulation normalisiert, welche oft bei Stadtbewohnern gestört ist. Ziel einer Wärmeregulation ist die sofortige Engstellung der Blutgefäße, um einen zu großen Wärmeverlust zu vermeiden. Dadurch sinkt zwar die Hauttemperatur ab, jedoch bleibt die Kerntemperatur des Körpers erhalten. All diese Eigenschaften des Seeklimas generieren positive Auswirkungen auf unseren Körper, welche sich bei der Wärmeregulation, der Haut, den Atemwegen und dem Vegetativum, also der Beruhigung, bemerkbar machen. Aus diesem Grund eignet sich ein Aufenthalt an der See vor allem für Allergiker, Menschen mit Atemwegserkrankungen, wie zum Beispiel Asthmatiker, aber auch für Personen mit Hauterkrankungen und rheumatischen Beschwerden.

Um die eigene Gesundheit mit Hilfe des Seeklimas optimal zu fördern, bietet sich vor allem eine Klimatherapie an. Eine Klimatherapie kann sowohl als regenerative als auch als präventive Maßnahme eingesetzt werden. Bei der Durchführung einer Klimatherapie am Meer- oder Seeklima, sollte man besonders darauf achten sich viel im Freien zu bewegen. Vor allem bei Hauterkrankungen sollten regelmäßige Bäder im Meerwasser durchgeführt werden. Neben der heilenden Wirkung des Klimas an der See bietet sich auch eine Thalassotherapie an, welche weitere Heilfaktoren des Meeres mit einschließt, wie zum Beispiel Meerwasser und Schlick. Zusammengefasst kann man sagen, dass ein Urlaub am Meer nicht nur Sonne und eine schöne Bräune bedeutet, sondern sich vielfach auch für die eigene Gesundheit lohnt.



Leinen los – nächster Halt Gesundheit

„Das Meer wäscht alles Übel vom Menschen ab.“, sagte schon der Grieche Euripides und auch sein Landsmann Hippokrates war überzeugt, dass das Meer eine heilende Wirkung auf uns hat. Sicherlich denkt jetzt jeder an einen Kuraufenthalt an der Nord- oder Ostsee, mit Spaziergängen am Strand und Ruhepausen in den beliebten Strandkörben. Jedoch sind nicht nur die Nordseeinseln ein Eldorado für Allergiker, auch eine Kreuzfahrt kann dabei helfen seine Leiden zu lindern. Das Seeklima wird schon seit vielen hundert Jahren zur Linderung und Prävention von Krankheiten genutzt. Schon den alten Römer und Griechen ist die Wirkung des Meeres bewusst gewesen und das Baden im Meer war eine verbreitete Maßnahme um die Gesundheit zu fördern. Wegen der Allergenarmut, der hohen Luftfeuchtigkeit und den heilsamen UV-Strahlen ist ein Aufenthalt am Meer besonders für Allergiker, Asthmatiker und Menschen mit Hautproblemen geeignet. Genau aus diesen Gründen bietet sich eine ausgedehnte Kreuzfahrt geradezu an, um Leiden zu kurieren und trotzdem die schönsten Plätze der Erde besuchen zu können.

Salzhaltige Luft lindert Atemwegserkrankungen

Atemwegserkrankungen stellen die größte Indikationsgruppe für eine Therapie am Meer dar. Denn aufgrund der Industrialisierung und der Verstädterung gehören Atemwegserkrankungen zu den häufigsten Leiden unserer Generation. Ein ausgedehnter Aufenthalt am Meer kann Asthmatikern und Menschen mit chronischer Bronchitis dabei helfen wieder leichter durchatmen zu können. Die salzhaltige Atemluft am Meer dringt tief in die Bronchien und Lungen ein und überzieht die Schleimhäute mit einem feinen Film. Salz gehört zu der Gruppe der hygroskopischen Substanzen, welche Wasser binden können und somit dafür sorgen, dass die Schleimhäute auf natürliche Art befeuchtet werden und dadurch tief sitzender Schleim gelöst werden kann. Mit dem Sekret werden darüber hinaus auch Bakterien und andere Auflagerungen aus der Lunge und den Bronchien abtransportiert und können leichter abtgehustet werden.

Meerwasser verbessert Hautkrankheiten

Hinter den Menschen mit Atemwegerkrankungen dürfen sich auch Menschen mit Hautkrankheiten über gute Behandlungserfolge auf hoher See freuen. Vor allem Neurodermitis, Schuppenflechte aber auch Akne kann durch Meerwasser besonders gut behandelt werden. Die drei Klimakomplexe des Seeklimas bilden hierbei dich wichtigsten Heilfaktoren. Spaziergänge in der Meeresbrise aber auch Seebäder sorgen dafür, dass sich auf der Haut ein Salzmantel bildet, welcher einen schuppenlösenden Effekt hat und die Haut dadurch glatter wirkt. Darüber hinaus können die hohe Luftfeuchtigkeit der Seeluft und die böigen Windstöße dafür sorgen, dass die Haut gelockert und dadurch besser durchblutet wird. Auch die erhöhten ultravioletten Strahlen steigern die Durchblutung der Haut und deren Heilungstendenzen. Darüber hinaus erhöht das Seeklima die Ausschüttung von Kortison aus der Nebennierenrinde, welches den Heilungsprozess zusätzlich unterstützt.

Wellenbäder stärken das Immunsystem

Ein Bad in den Wellen kann dafür sorgen, dass das Immunsystem gestärkt und der Stoffwechsel angeregt wird. Schwimmen im kühlen Wasser und die frische Brise außerhalb härten den Körper ab. Ein Meerwasserbad hilft des Weiteren dabei den Organismus zu entschlacken und fördert dadurch die Durchblutung und die Anregung des Stoffwechsels. Darüber hinaus regenerieren die im Meer enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente das Gewebe.

Es liegt also nicht nur an der guten Urlaubsstimmung, wenn man sich nach einem Bad im Meer oder ein paar entspannenden Stunden an der Seeluft gereinigt und erfrischt fühlt. Der Aufenthalt am Meer tut dem Körper gut – von innen sowie von außen. Aus diesem Grund ist eine Kreuzfahrt auf hoher See die perfekte Möglichkeit den Alltagsstress zu vergessen, den Körper innerlich und äußerlich zu reinigen und unserem Organismus dabei hilft etwaige Krankheiten besser bewältigen zu können.



Tipps und Tricks bei See- und Reisekrankheit

Viele Menschen kennen das Problem, eine Reise oder eine längere Fahrt steht an und der Magen spielt verrückt. Dieses Symptom wird auch als See- oder Reisekrankheit bezeichnet und tritt immer dann auf ,wenn das Gehirn ungewohnte Bewegungen nicht verarbeiten kann. Wer jedoch von Reiseübelkeit betroffen ist, muss den Traum von einer ausgedehnten Schiffsreise nicht verwerfen, denn schon kleine Tipps und Tricks können dabei helfen die Übelkeit zu vermeiden:

  • Am Vorabend der Fahrt nur leicht verdauliche, fettarme Nahrung mit wenigen Ballaststoffen zu sich nehmen.
  • Die Fahrt ausgeschlafen beginnen, mit viel Ruhe und wenig Hektik.
  • Für körperliches Wohlbefinden sorgen, hierfür eignet sich ein Kissen oder eine Reisedecke.
  • Den Magen während der Fahrt mit kleinen Mahlzeiten beschäftigen, mit zum Beispiel Salzbrezeln oder Zwieback.
  • Penetrante Gerüche meiden, zum Beispiel starke Essens- oder Toilettengerüche.
  • Während der Fahrt nicht lesen! Schon kurze Textpassagen können die Reisekrankheit verstärken.
  • Kaugummi oder Gummibärchen kauen kann helfen nicht seekrank zu werden.
  • Auf Alkohol, Kaffee und Zigaretten so gut wie möglich verzichten.
  • Gespräche über Reisekrankheit vermeiden. Schon der Gedanke an Kinetose kann Übelkeit hervorrufen.
  • Entspannungsübungen, wie zum Beispiel Atemübungen, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung, können helfen das Problem zu lindern.

Wenn nichts mehr hilft:

Es kann vorkommen, dass vorbeugende Tricks und Hausmittelchen nicht helfen. In diesem Fall empfiehlt es sich auf die Einnahme von Medikamenten zurückzugreifen. Hierbei reicht die Palette von homöopathischen Mitteln bis hin zu apothekenpflichtigen Medikamenten, um alle Formen der Reiseübelkeit bestmöglich zu lindern. Wer schon öfter von Reiseübelkeit geplagt wurde, sollte diese Medikamente schon frühzeitig vor Antritt der Reise einnehmen. Die meisten Medikamente gegen Reiseübelkeit enthalten Wirkstoffe um Übelkeit und Brechreiz entgegenzuwirken, diese Mittel bezeichnet man als Antiemetika und sie sind in Kaugummi-, Tabletten- oder Zäpfchenform zu kaufen. Ihre Wirkung hält in der Regel bis zu vier Stunden an und sie sind gut geeignet für normale Auto- oder Flugreisen. Scopolamin ist eines der wirksamsten jedoch auch stärksten  Mittel gegen Reiseübelkeit. Dieses Präparat ist in Pflasterform erhältlich und wird ca. 4-8 Stunden vor der Reise aufgeklebt, seine Wirkung hält bis zu 72 Stunden an und empfiehlt sich nur bei einer stärkeren Form der Reiseübelkeit. Bei eher leichten Symptomen helfen oft auch homöopathische oder pflanzliche Mittel, wie zum Beispiel Ingwertabletten oder Cocculus D4, ein homöopathisches Präparat. Bei akutem Auftreten der Reiseübelkeit, wo das Erbrechen schon eingesetzt hat, empfiehlt es sich auf Präparate in Zäpfchenform mit dem rezeptpflichtigen Wirkstoff Metoclopramid zurückzugreifen.

Wichtig ist, dass betroffene Personen nicht schon von vornherein die Flinte ins Korn werfen und vor längeren Reisen schon Angstzustände vor der Übelkeit bekommen. See- oder Reisekrankheit wird oft auch durch psychische Faktoren beeinflusst, wer hierbei an Übelkeit denkt wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch Übelkeit bekommen. Aus diesem Grund sollten man vorbeugende Maßnahmen ergreifen, jedoch trotzdem ruhig und entspannt seine Reise beginnen. Nehmen Sie Medikamente auf ihre Reise mit, falls das schlechte Gefühl im Magen sie dennoch überkommt. Aber denken Sie immer daran, Sie sind nicht alleine, denn fast jeder musste in seinem Leben schon einmal mit der See- oder Reisekrankheit kämpfen.



Schenna: Waal- Wandern zur Apfelblüte in Südtirol

Im April verwandeln sich Schenna und die Gegend um Meran für zwei bis drei Wochen in ein weiß-rosa Apfelblütenmeer. Ein Spaziergang zwischen den Bäumen mit ihrem unvergleichlichen Duft ist dann ein besonderes Erlebnis – die noch schneebedeckten Gipfel und der blühende Talkessel ergeben einen schönen Kontrast. Weiterlesen