Archiv für den Monat: April 2013



Wie funktioniert die richtige Atmung?

Die Atmung ist ein unbewusst verlaufender Vorgang über dessen Ablauf wir uns in der Regel keine Gedanken mehr machen. Um den Atmungsablauf korrekt durchführen zu können benötigt der menschliche Körper eine Reihe an Organen, welche als Transportwege für die Atemluft und als Ort des Gasaustausches zwischen Blut und Luft fungieren. Die Atmung kann auch als eine Grundfunktion des menschlichen Lebens bezeichnet werden. Die Route der Luft bis zur Lunge, dem zentralen Organ der menschlichen Atmung, bezeichnet man als Luft- oder Atemwege. Dem Irrglaube zu trotz bestehen die menschlichen Atmungsorgane aus mehr als nur den Lungenflügeln. Das Atmungssystem des Menschen kann allgemein in die oberen und unteren Luftwege unterteilt werden.

Anatomie der oberen Luftwege

Die oberen Luftwege werden aus Nase, Rachen und Kehlkopf gebildet und werden auch oft als die leitende Zone des Respirationstraktes bezeichnet.  Jeder Bestandteil des menschlichen Atmungssystems hat seine eigene Aufgabe und ist wichtig um den Vorgang der Atmung intakt zu halten. So ist zum Beispiel die Nase zuständig für die Filterung des Schmutzes, sowie die Erwärmung und Anfeuchtung der Luft. Der Kehlkopf sorgt dafür, dass während dem Schlucken die Luftröhre und während der Atmung die Speiseröhre geschlossen ist. Darüber hinaus ist der Kehlkopf maßgeblich an der Stimmbildung beteiligt.

Anatomie der unteren Luftwege

Die unteren Atemwege finden ihren Anfang in der Luftröhre, welche den Kehlkopf mit den Bronchien verbindet. Die Luftröhre, auch Trachea genannt, erreicht eine Länge von 10-15cm und verläuft vor der Speiseröhre im mittleren Brustraum. Die Luftröhre hat eine reine Zuleitungsfunktion und teilt sich am Ende in die beiden Hauptbronchien. Die Luftröhre sowie die Hauptbronchien werden von Knorpelteilen gestützt um einen Kollaps durch tiefes Einatmen zu verhindern. Die Hauptbronchien verzweigen sich immer weiter und bilden immer kleiner werdende Äste, bis sie schließlich die Bronchiolen bilden, welche über keine Knorpel mehr verfügen. Diese sind jedoch genau wie die Hauptbronchien mit kleinen Filmhärchen ausgekleidet, welche für den Abtransport von Staubpartikel, Bakterien oder anderen Verunreinigungen Richtung Luftröhre zuständig sind. Dieser Ablauf dient der Selbstreinigung der Lunge. Hat unsere Atemluft die Bronchiolen durchquert erreicht sie in letzter Instanz die Alveolen. In den etwa 0,2 mm großen Bläschen findet der eigentliche Gasaustausch statt. Der menschliche Körper verfügt über eine geschätzte Menge von 300 bis 400 Millionen Alveolen, welche insgesamt eine Gasaustauschfläche zwischen 80 und 12 m2 bilden. Bis unsere Atemluft die Alveolen erreicht hat folgt ein 23 maliger Aufteilungsvorgang. Die kleinen Lungenbläschen sind von einem feinen Netz aus Blutgefäßen umgeben, den sogenannten Lungenkapillaren. Dieses Netz aus feinsten Blutgefäßen führt der Lunge sauerstoffarmes Blut aus dem Körperkreislauf zu und transportiert umgekehrt sauerstoffreiches Blut zurück in den Kreislauf. All diese Komponenten formen in Verbindung mit den versorgenden Blutgefäße (Arterien und Venen) und Lymphgefäßen die Lunge.

Beide Lungenflügel sind außen von dem sogenannten Lungenfell bedeckt. Die darauf folgende Schicht, das Rippenfell, kleidet den Brustkorb von innen aus. Lungenfell und Rippenfell bilden zusammen das Brustfell und sind ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Atmung. Beim Prozess des Atmens wird der Brustkorb durch Muskelkraft gehoben, während sich das Zwerchfell senkt. Die Lunge ist gezwungen den Bewegungen des Brustkorbes und des Zwerchfells zu folgen und weitet sich aus diesem Grund aus.  Dieser Prozess begünstigt das Einströmen der Luft. Beim Ausatmen hingegen senkt sich der Brustkorb und das Zwerchfell wird wieder locker, hierbei wird die Luft aus den Lungenflügeln herausgedrückt.

Lesetipp

Richtig atmen – Spannungen lösen, Energie tanken
Der Atem begleitet uns 24 Stunden pro Tag. Manchmal fällt uns das Atmen schwer, dann ist es wieder so leicht, dass wir es kaum merken. Stress, Anspannung oder eine falsche Atemtechnik lässt uns das Atmen schwer fallen. Dort hilft das Buch „Richtig atmen“ von Delia Grasberger und Ronald Schweppe. Mehr zu diesem Buch lesen Sie hier.



In der Ruhe liegt die Kraft – Stärken Sie Ihre innere Balance

Straßenlärm, Handygeräusche, Musik aus dem Radio oder lautstarke Fernsehsendungen – ein ganz normaler Geräuschpegel der uns täglich begleitet. Vielen von uns fällt dieser schon gar nicht mehr auf, da wir quasi damit groß geworden sind und der Lärm mit uns stetig gewachsen ist. Doch Lärm wird häufig unterschätzt! Eine ständige Geräuschkulisse kann erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben: Konzentrationsmangel, eingeschränkte Leistungsfähigkeit oder Schlafstörungen sind nur ein kurzer Auszug davon. Im schlimmsten Fall kann eine dauerhafte Lärmbelastung sogar zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen führen.

„Wir machen heute einen ruhigen Abend!“ So oder so ähnlich beschreiben wir oft einen Abend an dem wir es ruhig angehen lassen wollen. Doch meist erfolgt unmittelbar danach der Griff zur Fernbedienung für die Stereoanlage oder den Fernseher.  Aufgrund der täglichen Beeinflussung durch unsere Umwelt kennen wir die richtige, echte Ruhe oft nicht mehr, sondern fühlen uns eher unwohl so ganz ohne Hintergrundgeräusche. Doch gerade in unserer schnelllebigen Zeit sind Momente der Ruhe besonders wichtig für unser Wohlbefinden.

Der jährlich stattfindende „Tag gegen Lärm“ am 24. April gibt Anlass dazu einmal innezuhalten, denn schon ein alter Volksmund besagt: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Lassen Sie doch einfach einmal den Fernseher oder das Radio aus und beschäftigen Sie sich stattdessen nur mit sich und Ihrer inneren Stimme. Auch ein Spaziergang im Wald oder einem großen Park, umgeben von den Geräuschen der Natur, kann uns dabei helfen unsere innere Ruhe wiederzufinden. Einmal alles ums sich herum vergessen und wieder mehr Gelassenheit entwickeln, schon kleine Entspannungsübungen oder Meditationen können uns hierbei helfen. Dabei sollte jedoch nicht der Akt des Meditieren in den Mittelpunkt rücken, sondern vielmehr der Zustand der Gelassenheit oder das zur Ruhe kommen.  Schon ein paar Minuten tief Atmen kann uns zu einer kleinen Auszeit verhelfen und regeneriert Körper und Geist. Gezielte Ruhepausen können dafür sorgen, dass die Zahl der Rezeptoren steigt, welche gefährliche Stressmoleküle abfangen. Planen Sie gezielt Zeiten für Ihre Ruhepausen und machen Sie sich bewusst ob Sie eher durch Stille oder durch Bewegung entspannen können. Aktiv Entspannen lautet hierbei bei vielen die Devise. Pilates, Yoga, Qigong oder Progressive Muskelentspannung eignen sich gut um durch körperliche Aktivität zur Ruhe zu kommen. Ein Patentrezept für die eigene innere Ruhe gibt es jedoch nicht, jeder muss für sich den richtigen Ausgleich zwischen Alltag und sich selbst finden, denn selbst ein Lächeln kann nicht nur Balsam für die Seele sein sondern dabei helfen angestaute Emotionen zu lösen.

Tipp: kleine Übung für Ihre innere Balance

  1. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich mit geschlossenen Beinen aufrecht hin. Legen Sie dabei Ihre Arme seitlich an Ihren Körper und achten Sie auf einen sicheren Stand.
  2. Werden Sie in Ihrer innerlichen Vorstellungskraft zu einem Baum und fühlen Sie wie Ihre Beine fest mit dem Boden verwurzelt sind.
  3. Ist dieser Zustand erreicht  wiegen Sie sich langsam von links nach rechts und dann von vorne nach hinten. Konzentrieren Sie sich dabei auf Ihren Körper und Ihre innere Balance.
  4. Wiederholen Sie die Übung einige Male.


Eisenmangel – ein häufig auftretendes Gesundheitsproblem

Weltweit gehört Eisenmangel zu den Gesundheitsproblemen, die am häufigsten auftreten. Betroffen davon sind ungefähr 30 Prozent der Bevölkerung. Die Symptome können ganz unterschiedlich sein, die Sie vielleicht oftmals gar nicht mit einem Eisenmangel in Verbindung bringen. Weiterlesen



Halten Sie sich fit, unbedeutend mit welcher Sportart

Eine bekannte Floskel besagt ja, Sport sei Mord. Wir alle wissen, dass das so nicht stimmt. Der Sport  fördert die Gesundheit und ist ein guter Ausgleich nach der Arbeit. Viele sitzen meist acht Stunden lang vor dem Computer und fühlen sich danach ausgelaugt und müde. Weiterlesen



Reiseapotheke – kleiner Helfer, große Wirkung

Bikini, Badehose, Strandtuch und Sonnenbrille – das sind meist die ersten Sachen die in den Koffer wandern wenn der wohlverdiente Jahresurlaub ansteht. Oft wird jedoch eine Kleinigkeit beim Koffer packen übersehen, die Reiseapotheke. Denn leider ist man auch in der schönsten Zeit des Jahres nicht vor Angriffen auf die Gesundheit gefeit. Aus diesem Grund lohnt es sich eine Reiseapotheke im Gepäck zu haben und erspart uns im Fall des Falles Stress am Urlaubsort durch das Suchen von Apotheken oder ähnlichem.

Aber was gehört nun in eine gut zusammen gestellte Reiseapotheke? Jeder kennt seine persönlichen Gesundheitsprobleme und welche Medikamente dagegen helfen am besten. So ist es wichtig, dass eine Reiseapotheken nach den individuellen und persönlichen Bedürfnissen zusammen gestellt wird. Leidet man zum Beispiel daheim oft an Migräne, so sollten gut wirkende Medikamente gegen das Leiden auf jeden Fall in der Reiseapotheke zu finden sein. Darüber hinaus gestaltet sich der Inhalt einer Reiseapotheke je nach Reiseziel, Reisedauer und Art der Reise. Eine Absprache mit dem Hausarzt sowie eine kleine Recherche im Internet, über Krankheiten die im Urlaubsziel auftreten können, helfen die Reiseapotheke zu bestücken. Dennoch gibt es grundlegende Dinge, die in keiner Reiseapotheke fehlen dürfen:

  • Regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge  (Pille, Insulin, etc.)
  • Schmerzmittel
  • Mittel gegen Reise- und/oder Seekrankheit
  • Mittel gegen Magenverstimmungen (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, etc.)
  • Mittel zur Wunddesinfektion
  • Wund- und Heilsalbe
  • Salbe/ Gel für Verstauchungen oder Prellungen
  • Insekten abweisendes Mittel
  • Mittel zur Linderung von Erkältungskrankheiten
  • Mittel gegen Sonnenbrand und Insektenstiche
  • Verbandmull (8 cm), Pflaster, elastische Binden, Klebestreifen
  • Pinzette, Schere, Einmalhandschuhe, Sicherheitsnadeln
  • Fieberthermometer
  • Evtl. Augentropfen

Weitere Tipps

Für Personen mit chronischen Krankheiten ist eine gute Planung der benötigten Medikamente besonders wichtig, so kann das Ausgehen von wichtigen Medikamente und Probleme an der Sicherheitskontrolle an Flughäfen vermieden werden. So ist es ratsam sich ein Ersatzrezept vom Arzt ausstellen zu lassen um gegebenenfalls die Medikamente im Urlaubsland besorgen zu können. Des weiteren sollte man aufgrund der verschärften Sicherheitskontrollen darauf achten keine unerlaubten Gegenstände im Handgepäck zu haben, denn was nützt die Insulinspritze wenn sie an der Kontrolle abgegeben werden muss. Um dies zu vermeiden sollte man einen Attest oder eine beglaubigte Rezeptkopie mit sich führen. Darüber hinaus ist es ratsam sich vorweg bei den zuständigen Konsulaten darüber zu informieren, welche Medikamente im Land erlaubt sind und welche nicht. Gerade in islamischen Ländern kann das Einführen von starken Schmerzmitteln schnell zum Problem werden. Auch sollten die wichtigsten Medikamente, natürlich nur in kleineren Mengen, im Handgepäck mitgeführt werden, um eine Reserve zu haben falls der Koffer verloren geht. Zu beachten ist hierbei, dass die mitgeführten Medikamente in verschließbaren Plastiktüten verpackt werden. Natürlich sollte man auch immer darauf achten, dass wärmeempfindliche Medikamente besonders in südlichen Ländern gekühlt und lichtempfindliche Mittel entsprechen geschützt werden.

Wer diese Tipps beachtet, kann mit gutem Gewissen seinen Urlaub antreten und auch eventuell aufkommenden Leiden ruhig entgegentreten.

Checkliste für Ihre Reiseapotheke – kostenlos für Sie zum Download.

 



Yoga – Vom Underdog zum Superstar

Städte so wie auch Dörfer sind mittlerweile Schauplatz für viele verrückte, ausgefallene und exzentrische Trends. Doch langfristig in den Köpfen bleiben nur die Trends, die den großen Erwartungen und Ansprüchen auch bestehen können. Doch Yoga hat das geschafft, wovon andere Trends nur träumen können. In einer gewaltigen Trendwelle überflutete Yoga ganze Städte, Vororte und sogar Dörfer und brachte alle innerhalb kürzester Zeit in einen regelrechten Yoga-Wahn. Weiterlesen



Im Trend: Reisen zu Kraftorten und Wandern auf Kraftwegen

An so genannten Kraftorten fühlen sich Menschen ganz besonders wohl und können neue Energie tanken. Das mag eine Ecke im eigenen Garten sein, eine Wallfahrtskirche, eine Quelle im Wald bis hin zu berühmten Kraftorten wie der Steinkreis von Stonehenge. Weiterlesen