Archiv für den Monat: Mai 2013



So finden Sie das richtige Fitnessstudio

Fitnessstudios gibt es wie Sand am Meer, die Filialen der großen Ketten schießen geradezu wie Pilze aus dem Boden. Aber auch immer mehr spezialisierte, kleine oder privat geführte Studios sind in den deutschen Städten und Orten zu  finden. Dies ist nicht zu letzt dem Fitnesshype der letzten Jahre zu verdanken. Nun fällt die Entscheidung oft schwer, in welches Fitnesscenter man am besten geht. Soll es die bekannte Kette sein oder doch lieber das spezielle Frauen-Fitnessstudio? Die nachfolgenden Tipps sollen Ihnen helfen das perfekte Fitnesscenter zu finden.

†Lage des Studios

Ein erstes wichtiges Entscheidungskriterium ist die Lage des Studios. Es ist wichtig, dass Ihr zukünftiges Studio schnell und einfach zu erreichen ist. Die Anfahrtsstrecke sollte nicht länger als 10-15 min betragen. Ist in der Nähe Ihrer Wohnung kein passendes Studio, kann alternativ auch eines in der Nähe des Arbeitsplatzes oder der Universität gewählt werden. Eine zu lange Anfahrt kann schnell zu Unlust führen und somit sind Ausreden gegen einen Besuch im Sportstudio schnell gefunden. Darüber hinaus sollten auch die Öffnungszeiten mit Ihren Arbeitszeiten abgestimmt werden.

Probetraining vereinbaren

Auf den Webseiten der verschiedenen Studios verspricht jedes das Beste zu sein.  Wichtig ist es jedoch, für sich selbst das Beste zu finden. Vereinbaren Sie ein Probetraining in den für Sie interessanten Studios! So lassen sich die unterschiedlichen Angebote leichter vergleichen und Sie bekommen einen ersten Einblick in die verschiedenen Studios.

Wohlfühlfaktor

Für ein optimales Training ist der Wohlfühlfaktor sehr wichtig. In ein Studio, in dem man sich nicht wohl fühlt, geht man erfahrungsgemäß nicht so oft. Wichtig ist, dass man sich zum Beispiel mit dem Publikum identifizieren kann. Wenn man selbst nur etwas Ausdauertraining machen möchte, man im Sportstudio jedoch nur Muskelpakete beim Krafttraining vorfindet, fühlt man sich oft fehl am Platz. Darüber hinaus ist auch die Atmosphäre wichtig. Gefällt Ihnen die Einrichtung? Sind Sie mit der Hintergrundmusik zufrieden? Wie sind die Luftverhältnisse bzw. gibt es ausreichend Belüftungsmöglichkeiten? Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch der Punkt Sauberkeit. Achten Sie darauf, dass in Ihrem Fitnessstudio hygienisch trainiert wird, es sollte also genug Desinfizierungsspray vorhanden sein und auf Geräten nur mit Handtüchern trainiert werden. Darüber hinaus sollten auch Toiletten, Umkleiden und Duschen einen sauberen Eindruck machen.

†Betreuung und Qualität des Trainings

Ein oft wichtiger Punkt für ein perfektes Studioerlebnis ist die richtige Betreuung. Achten Sie bei Ihrem Probetraining darauf wie die Trainer sich verhalten. Diese sollten Ihnen und anderen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite stehen sowie die Geräte, wofür sie gut sind und worauf zu achten ist genau erklären. Besonders als Einsteiger ist eine professionelle Betreuung wichtig. Ein wichtiges und hilfreiches Kriterium hierfür können die Aus- und Fortbildungen der Trainer sein.

Kursangebot und Geräteauswahl

Überlegen Sie vorher wie bzw. was Sie trainieren wollen. Das bedeutet, wenn Sie gerne Kurse besuchen, achten Sie bei der Auswahl Ihres Studios auf ein vielseitiges Kursangebot. Wenn Sie Krafttraining bevorzugen, machen Sie sich einen Eindruck von den vorhandenen Geräten und ob diese für den gewünschten Trainingsbereich und in bestimmter Qualität vorhanden sind. Darüber hinaus empfiehlt es sich auch auf die Anzahl der Ausdauertrainingsgeräte zu achten, wie zum Beispiel Laufband oder Crosstrainer. Diese Geräte werden oft zum Aufwärmen oder am Ende eines Trainings genutzt und sind somit höher frequentiert als andere Geräte. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollten diese in einer angemessenen Anzahl vorhanden sein.

Andrang

Achten Sie bei Ihrem Probetraining darauf, wie hoch der Andrang im Studio ist. Vereinbaren Sie am besten einen Termin an dem Sie normalerweise auch trainieren würden. So können Sie besser einschätzen wie voll das Fitnesscenter ist. Falls Sie beim Probetraining schon eine Überlastung feststellen können, empfiehlt es sich auf ein anderes Studio auszuweichen um unnötige Wartezeiten zu umgehen.

Was brauchen Sie wirklich?

Viele Studios werben mit Wellnessbereichen, Kinderbetreuung, Fitnessdrinks oder ähnlichen special Features. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Studios jedoch darauf, was Sie wirklich brauchen. Möchten Sie lediglich an ein paar Kursen teilnehmen, muss das Studio nicht unbedingt über eine Sauna verfügen. Denn alle vorhandenen Zusatzleistungen können sich in den Gebühren niederschlagen und wenn Sie von vornherein wissen, dass Sie so manches Angebot nie nutzen werden, sollten Sie eine Mitgliedschaft in diesem Studio überdenken.



So erkennen Sie ein professionelles Fitnesscenter

Fitnessstudio ist nicht gleich Fitnessstudio. Am heutigen Fitness-Markt unterscheiden sich die Fitnesscenter nicht nur durch Größe oder Mitgliedsbeiträge, sondern vielmehr durch eine professionelle Beratung und das Kursangebot. Aber wie sollte dies aussehen? Sind ein mögliches Probetraining oder zwei Kursangebote pro Tag ausreichend?

Es zählt nicht immer nur die Anzahl der möglichen Trainingsgeräte, viel wichtiger sind deren Qualität und die dazugehörige fachkundige Betreuung. Ein professionelles Fitnesscenter zeichnet sich vor allem durch eine gute Beratung aus. Hat man den ersten Schritt getan und einen Vertrag im Sportstudio unterschrieben, könnte es eigentlich mit dem Training losgehen. Viele werden jedoch beim Besuch in Studio merken, dass die große Auswahl an Trainingsgeräten schnell zu einer Hilflosigkeit führen kann. Als Fitnessneuling ist es gar nicht so einfach die richtigen Geräte für sein Ziel zu erkennen. Grüne, gelbe und rote Plaketten helfen zwar oft um die Intensität einzuschätzen, aber nicht ob man den gewünschten Bereich trainiert. Hier kommt nun die Beratung ins Spiel. In einem professionellen Fitnesscenter sollten Sie immer mehrere Trainer vorfinden, welche eine fundierte Ausbildung vorweisen können. Diese Trainer sollten beim Erstbesuch ihre Anlaufstelle sein. In einem Beratungsgespräch mit dem Trainer sollte festgestellt werden, was Sie gerne trainieren möchten und wie Ihr derzeitiger Fitnesszustand ist. Scheuen Sie hierbei nicht etwaige Schwächen zuzugeben!

In einem professionellen Fitnessstudio sollten die Trainer auf Ihre Wünsche eingehen und ein individuelles Fitnessprogramm für Sie erstellen. Wichtig ist es hierbei die richtige Intensität des Trainings zu finden, sind die Übungen zu leicht bringt es meist nicht viel. Hat man erst mal den individuellen Trainingsplan in der Tasche, sollte man sich mit den Geräten beschäftigen. Es sieht immer so einfach aus, einfach drauf und los trainieren. Jedoch ist es alles andere als das. Eine falsche Einstellung am Geräte und das ganze Training kann nach hinten losgehen und im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen. Auch in diesem Fall sollte Ihnen ein kompetenter Trainer mit Rat und Tat zur Seite stehen, und Ihnen Geräte, deren Einstellung und die Intensität der Gewichte ausgiebig erklären. Bei einem professionellen Training sollten Sie immer die Trainingsphasen beachten; Aufwärmen – Training – Dehnung – Abwärmen. Um den größtmöglichen Erfolg beim Training und eventuelle Verletzungen zu vermeiden, sollten Sie immer nach diesem Plan vorgehen. Die Aufwärmphase dient dazu den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen. Optimal ist eine 10-minütige Nutzung des Laufbandes, Crosstrainers oder Fahrrads, bei einer Intensität die ca. 50% der maximalen Belastung eines Trainings betragen sollte. Nach der Aufwärmphase kann das individuelle Training an den Geräten durchgeführt werden. Hat man die gewünschten Trainingseinheiten hinter sich gebracht, gilt es nur noch das Training ruhig ausklingen zu lassen. Wie zu Beginn des Trainings eignen sich hierfür Cardio-Geräte am besten. Durch ein Training auf diesen Geräten wird die Muskelanspannung heruntergeschraubt und Atmung sowie Puls optimiert. Abschließend sollten Sie für einen optimalen Trainingserfolg ihre Muskulatur dehnen, um auch weiterhin die Beweglichkeit beizubehalten oder sogar zu verbessen. Ein professionelles Fitnessstudio sollte Sie auf die essentiellen Phasen hinweisen und darauf achten, dass diese auch durchgeführt werden. Auch wenn Sie kein Gerätetraining machen, sondern lieber Kursen beiwohnen, sollten diese Trainingsphasen enthalten sein. Darüber hinaus erkennt man ein professionelles Studio oft daran, dass die angebotenen Kurse auch in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung stehen, denn Yoga für einen Anfänger neben Fortgeschrittenen, kann schnell zu einer Überforderung führen.

Professionelle Fitnessstudios sind nicht immer sofort auf den ersten Blick zu erkennen, Räumlichkeiten und Trainingsgeräte unterscheiden sich meist kaum. Achten Sie bei der Wahl Ihres Fitnessstudios darauf, dass Sie Unterstützung an die Hand bekommen. Denn eine professionelle Beratung ist das A und O eines guten Trainings.



Neuer Vital Kompass zeigt Gesundheitsangebote an der Nordsee

Wer seine Gesundheit fördern und dabei eine Auszeit vom Alltag genießen möchte, findet an der Nordseeküste Schleswig Holsteins mit ihrer salzhaltigen Luft beste Voraussetzungen. Bei der Suche nach Gesundheitsangeboten in der Region hilft der neue Nordsee Vital Kompass.

Ob Strandgymnastik oder Yoga am Meer, ob Stand up Paddling oder ein vitalisierendes Meerwasserbad in einem der modernen Thalasso- und Gesundheitszentren, Wattwandern oder – ganz neu – Klima Walking: Unter www.nordseetourismus.de/de/vitalkompass findet jeder das passende Wohlfühlprogramm. Einfach nach den Wünsche und Bedürfnisse filtern und den eigenen, individuellen Gesundheitsurlaub zusammenstellen und buchen.

Im Trend: Klima Walking. Abgewandelt aus der Sportart Nordic Walking macht sich Klima Walking das gesunde Reizklima der Nordsee zunutze. Mit einem professionellen Trainer geht es immer an der Brandungszone entlang. Von der Brandung freigesetzte Aerosole werden beim Laufen eingeatmet. Der mineralhaltige Nebel gelangt in die Lungenflügel, wo er die Durchblutung der Schleimhaut anregt. Somit verbindet die Präventionssportart die heilsame Wirkung des Reizklimas mit schonender Bewegung.

Die 90-minütigen Klima Walking-Runden gibt es für Kleingruppen bis zehn Personen sowie auf Anfrage auch als Einzelstunden mit einem Personal Trainer. Angeboten wird Klima Walking in der Saison 2013 in St. Peter- Ording, Büsum, Husum und Friedrichskoog sowie auf den Inseln, Föhr, Pellworm und Sylt. Mehr dazu unter www.nordseetourismus.de/de/klima-walking.

 



Fünf Übungen für einen gesunden Rücken

Auch bei Rückenschmerzen gilt: aktive Gesundheitsvorsorge ist besser als eine Therapie, wenn die Beschwerden schon da sind. Gesundheitsreise.de zeigt ihnen fünf Übungen, mit denen Sie Ihren Rücken stärken können. So bleiben Sie fit und beweglich!

Wie vor jeder sportlichen Betätigung ist auch hier wichtig, sich vor Beginn der Übungen kurz aufzuwärmen und seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Eine kurze Anleitung dazu können Sie hier finden.

 

  • 1. Die erste Übung dient der Dehnung und Mobilisierung der Schulter- und Nackenmuskulatur. Dafür setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl, die Füße stehen etwa schulterweit auseinander. Für die Grundspannung stemmen Sie die Füße auf den Boden und spannen Ihre Bauch- und Gesäßmuskulatur an. Der Kopf sollte während der gesamten Übung in einer entspannten Haltung, also mit leichtem Blick nach oben, bleiben. Nun strecken Sie Ihre Wirbelsäule. Dafür „ziehen“ Sie ihren Kopf nach oben und drücken die Schultern nach unten. Anschließend heben Sie die Schultern an, halten die Spannung für einen Moment und senken sie wieder ab. Danach beginnen Sie mit Ihren Schultern vorwärts und rückwärts zu kreisen.

 

 

  • 2. Im nächsten Schritt wird die gesamte Rückenmuskulatur gekräftigt. Ausgangsposition ist die Bauchlage, mit einer gewissen Grundspannung. Ihre Arme liegen im 90 Grad Winkel auf Schulterhöhe und bilden ein „U“. Nun heben Sie gleichzeitig beide Arme an und schieben Ihre Schulterblätter in Richtung Wirbelsäule zusammen.

 

 

  • 3. Ziel der folgenden Rückenübung ist die Dehnung der Rumpfmuskulatur sowie die Mobilisierung der Wirbelsäule. Legen Sie sich dafür auf den Rücken und strecken Sie die Arme locker neben Ihrem Körper aus. Dann winkeln Sie das rechte Bein an und legen es so über das linke Bein, dass das Knie den Boden berührt. Nun ziehen Sie die rechte Schulter sanft in Richtung Boden und halten die Position für fünf bis zehn Sekunden bevor Sie die Seite wechseln.

 

 

  • 4. Für die folgende Übung können Sie gleich in der Rückenlage bleiben. Stellen Sie die Beine leicht angewinkelt an, die Füße sollten etwa schulterbreit auseinander stehen. Heben Sie langsam, Wirbel für Wirbel, Ihre Hüfte an, bis Ihr Rumpf eine gerade Linie bildet. Nun spannen Sie Bauch- und Gesäßmuskulatur an. Dadurch kräftigen Sie nicht nur Ihre Rumpfmuskulatur, sondern verbessern auch noch Ihre Körperspannung.

 

 

  • 5. Zuletzt begeben Sie sich in den Vierfüßlerstand, d.h. auf Hände und Knie abstützen und den Rücken gerade halten. Dafür am besten die Bauch- und Gesäßmuskulatur anspannen. Nun strecken Sie immer abwechselnd das linke Bein mit dem rechten Arm und das rechte Bein zusammen mit dem linken Arm nach hinten bzw. vorne aus. Halten Sie dabei den Kopf gerade und schauen Sie nach unten. Bein, Rücken, Kopf und Arm sollen jeweils eine waagerechte Linie bilden. Ziel dieser Rückenübung ist neben der Stärkung der Rücken- und Gesäßmuskulatur auch die Schulung des Gleichgewichtsinns.

 

Wiederholen Sie jede der Übungen zwei bis drei Mal und legen dazwischen kurze Pausen ein. Bei Spannungsübungen sollten Sie die jeweils etwa fünf bis zehn Sekunden halten. Am besten ist es, Sie nehmen Sich täglich etwa zehn Minuten Zeit für diese Übungen. Ihr Rücken wird es Ihnen danken und es ist effektiver als einmal die Woche eine Power-Trainingseinheit einzulegen.



Milchprodukte auf dem Speiseplan trotz Milchzuckerunverträglichkeit

Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden unter einer Lactoseintoleranz, sie vertragen keine Milchprodukte. Ganz darauf verzichten müssen aber die Wenigsten. Meistens produziert ihr Körper noch eine geringe Menge des Milchzucker – Lactose – spaltenden Enzyms Laktase. Weiterlesen



Asthma und Sport

Eine Erkrankung an Asthma bronchiale und Sport schließen sich grundsätzlich nicht aus. Ganz im Gegenteil, Sport kann sogar dabei helfen, die Häufigkeit der Anfälle zu verringern und dabei gleichzeitig die Lunge zu stärken. Der frühere Irrglaube, dass Sport für Asthmatiker gefährlich werden kann und die Erkrankten bei sportlichen Betätigungen in Watte gepackt werden müssen, wurde schon von verschiedenen Sportwissenschaftlern wiederlegt. Wobei es sicherlich am Anfang des Trainings zu Asthmaattacken kommen kann. Ziel des Sports bei Asthma sollte eine positive Beeinflussung anstrengungsabhängiger Asthmabeschwerden, eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie eine Verminderung der Infektanfälligkeit durch die Verbesserung der Immunabwehr sein.

Sport bei Asthma: was ist grundsätzlich zu beachten?

Asthma-Patienten sollten sich vor Beginn eines sportlichen Trainings gründlich untersuchen lassen, was zum Beispiel mit Hilfe eines ergometrischen Belastungstest gemacht werden kann. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Krankheit ausreichend behandelt wurde, was bedeutet, dass die Grundsätze der medikamentösen Behandlung sowie die Asthmakontrolle beherrscht werden muss. Auch ist es wichtig den Aufbau des Trainings richtig zu strukturieren, denn die sportliche Betätigung sollte den Betroffenen nicht überfordern. Wichtig ist auch, dass der Patient den Belastungsgrad des Trainings selbst wählen und gegebenenfalls sofort abbrechen kann. Auch ist es zu empfehlen, die benötigten Medikamente, wie zum Beispiel das Asthmaspray, mit sich zu führen um gegen etwaige Anfälle gewappnet zu sein.

Welche Sportarten sind für Asthmatiker geeignet?

Grundsätzlich sind Ausdauersportarten zu bevorzugen, welche gleichmäßige und wiederkehrende Bewegungsabläufe vorweisen. Darüber hinaus sollten rasante Belastungswechsel vermieden werden. Auch ist die Zahl der Trainingseinheiten wichtig, hierbei empfehlen sich 30-minütige Trainingseinheiten drei bis fünf Mal die Woche. Diesbezüglich ist jedoch zu beachten, dass die sportliche Anstrengung langsam begonnen und auch dementsprechend beendet wird. Die Wahl der Trainingsmethode kann ebenfalls auschlaggebend für einen sportlichen Erfolg sein. Zur Anwendung kommen hierbei die Dauermethode, wo über mindestens 30 Minuten eine konstante Belastung durchgeführt wird, oder die Intervallmethode, bei welcher ein vorgegebener leichter Wechsel zwischen Belastungsphase und Erholungsphase durchgeführt wird. Natürlich kann sich nur ein Erfolg einstellen, wenn das Training regelmäßig wiederholt wird, denn Sport bei Asthma ist eine lebenslange Aufgabe.

Geeignete Sportarten sind:

  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Skilanglauf
  • Segeln
  • Gymnastik
  • Golf
  • Joggen
  • Gehen (Walking)

Welche Fehler sollten vermieden werden?

Grundsätzlich sollten Sie auf dieselben möglichen Fehler wie jeder andere Sportler achten. Hierzu zählt sicherlich die Aufwärmphase. Das korrekte Aufwärmen der Muskulatur schützt vor unnötigen Verletzungen  und hilft dabei den Muskelkater kleiner zu halten. Darüber hinaus sollten eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr und ein Training bei zu großer Hitze vermieden werden. Asthmatiker sollten besonders darauf achten bei einer nicht zu kalten Außentemperatur zu trainieren, denn das Einatmen von kalter Luft kann schnell einen Asthmaanfall auslösen. Wer unbedingt trainieren möchte, sollte darauf achten zumindest einen Schaal vor dem Mund zu tragen. Auch sollte beachtet werden, dass körperliche Aktivitäten bei starkem Pollenflug vermieden werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Sport, wenn dieser richtig ausgeführt wird, sogar sehr hilfreich für Asthmatiker sein kann. Auch Asthmatiker können sportliche Ziele erreichen, denn längst ist diese Krankheit kein Grund mehr sich einzuschließen. Eine ganze Reihe an Hochleistungssportler hat bewiesen, dass Sport trotz Asthma möglich ist.



Brandenburg: Neuer Pocketguide mit 24 getesteten Wanderungen

Der neue Wanderführer „Brandenburg aktiv – 24 Wandertipps“ stellt Wanderwege und Tagestouren in der Uckermark, im Ruppiner Seenland, im Seenland Oder-Spree und im Fläming vor – mit Wegbeschreibung, Anreiseinfos, Übersichtskarten und Tipps zu Sehenswürdigkeiten. Weiterlesen



Erkrankungen der Atemwege

Atemwegserkrankungen gehen oft mit einer Einschränkung der Atmung einher, was eine verringerte Sauerstoffzufuhr für den Körper bedeutet. Erkrankungen der Atemwege sind weit verbreitet und die Zahl der Neuerkrankungen wächst stetig, was nicht zuletzt durch die fortschreitende Verschmutzung der Umwelt verschuldet wird. In Deutschland leiden etwa 10% der Kinder und rund 5% der Erwachsenen an Asthma bronchiale. Atemweginfekte zählen zu den 10 häufigsten Diagnosen in deutschen Arztpraxen. Alleine in Deutschland sind bereits 5 Millionen Patienten an chronischer Bronchitis erkrankt und nahezu 21 000 Menschen sterben jährlich an einem akuten Schub dieser Krankheit. Die Ursachen für Atemwegerkrankungen sind vielseitig und können von Allergien, Verengungen der Atemwege, über Risikofaktoren wie Rauchen bis hin zur Zerstörung des Lungengewebes reichen. Die gängigsten Krankheiten der Atemwege sind Lungenentzündung, Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Asthma bronchiale, Bronchitis und Erkältungen.

Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung wird in der Fachsprache Pneumonie genannt und gehört zu den häufigsten Erkrankungen der Atemwege, gerade in den kälteren Monaten. Lungenentzündungen können durch verschiedene Erreger wie Bakterien, Viren aber auch Pilze ausgelöst werden. Das Risiko für eine Lungenentzündung steigt bei einem schwachen Immunsystem, älteren Menschen und bei Kleinkindern. Bei einer Lungenentzündung dringen die Erreger in die Lunge ein und führen dort zu einer Entzündung. Häufige Symptome hierbei sind Schüttelfrost, Fieber, starkes Krankheitsgefühl und Husten mit Auswurf. Eine Lungenentzündung erfordert fast immer eine Behandlung mit Antibiotika, welche beim Arzt diagnostiziert wird. Darüber hinaus kann man aber auch neben der ärztlichen Therapie Maßnahmen einleiten die eine Heilung begünstigen, wie zum Beispiel viel zu trinken und sich möglichst zu schonen. Bei jungen und gesunden Menschen heilt eine Lungenentzündung meist ohne Komplikationen aus.

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege (Bronchien), welche wiederkehrende Anfälle von Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit zur Folge hat. Asthma kann verschiedene Ursachen haben, welche in allergische Auslöser, nicht-allergische Auslöser und Mischformen unterteilt werden. Die häufigste Form stellt jedoch das allergische Asthma dar und wird meist durch Hausstaub, Tierhaare, Pollen oder auch Nahrungsmittel ausgelöst. Asthma zählt zu den häufigsten Krankheiten im Kindesalter und ist meist allergisch bedingt. Ein Asthmaanfall kann zwischen wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Stunden dauern und wird mit entzündungshemmenden Medikamenten (Kortikosteroide) zum Inhalieren behandelt. Der Arzt verschreibt dafür einen Inhalator, bei besonders schweren Fällen kann es jedoch auch zur Verabreichung dieser Wirkstoffe in Tablettenform kommen. Bei einer optimalen Therapie schränkt Asthma bronchiale die Lebenserwartung nicht ein.

Chronische Bronchitis

Unter einer chronischen Bronchitis versteht man eine dauerhafte Entzündung der Atemwege, diese liegt dann vor, wenn die Symptome Husten und Auswurf mindestens in drei Folgemonaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren bestehen. Die häufigste Ursache der chronischen Bronchitis ist das Rauchen, aber auch andere Schadstoffe wie Saub, Gase oder Dämpfe können diese Krankheit begünstigen. Bei dieser Erkrankung ist der Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien gestört und es kommt zu einer erhöhten Schleimbildung, die Beschwerden nehmen oft in der kalten Jahreszeit zu. Chronische Bronchitis ist heilbar, dafür ist jedoch eine konsequente Meidung der auslösenden Gifte (Rauche, Gase) nötig. Darüber hinaus können Atemgymnastik und Medikamente dabei helfen die Leiden zu lindern.

Erkältungen

Erkältungen oder auch grippale Infekte gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Bei einer Erkältung handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege durch Viren. Eine Erkältung kann oft nach Kälteeinwirkung bei einem gleichzeitig geschwächten Körper kommen und zeigt sich meist in Symptomen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen. Bei über 200 verschiedenen Virustypen, welche eine Erkältung auslösen können, gibt es noch kein wirksames Mittel welches die Ursachen bekämpft. Jedoch kann man bei einer Erkrankung einiges tun, körperliche Schonung, warme Getränke, Tabletten und gegebenenfalls Inhalation reichen meist aus um eine Erkältung innerhalb von zwei Wochen komplett abklingen zu lassen. Darüber hinaus können Nasensprays und Paracetamol dabei helfen die Symptome zu lindern.