Archiv für den Monat: Juni 2013



Rücken-Fitness – bleiben Sie in Bewegung trotz Rückenschmerzen

Das Kreuz mit dem Kreuz. Wenn der Rücken schmerzt sollte man auf seine Haltung achten und vor allem Sport treiben. Aber was wenn der Schmerz bei jeder Bewegung sticht? Viele werden jetzt sofort an Schonung denken. Aber das ist falsch, viele Physiotherapeuten raten sogar zu Bewegung um den Schmerz gezielt zu lindern. Weiterlesen



Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

So schön eine Schwangerschaft auch sein kann, so viele Probleme bringt sie auch mit sich. Mehr als 50 Prozent aller Schwangeren leiden unter Rückenschmerzen. Durch die Veränderungen im Körper einer schwangeren Frau sind Rückenschmerzen oftmals normal, dennoch kann man vieles tun um diese Beschwerden zu lindern.

Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen während der Schwangerschaft gehören für viele werdende Mütter zum Alltag. Besonders während der letzten Schwangerschaftsmonate leiden Schwangere zunehmend daran. Ein Grund hierfür ist sicherlich das wachsende Gewicht des Ungeborenen. Umgerechnet nimmt das Gewicht des weiblichen Rumpfes um über 30 Prozent zu, was schnell einem vollen Getränkekasten entspricht. Um dieses Gewicht ausgleichen zu können ist die typische S-Kurve der Wirbelsäule bei Frauen meist stärker ausgeprägt, um bei einer Schwangerschaft besser ins Hohlkreuz gehen zu können. Ein weiterer Grund für die Rückenschmerzen ist die hormonellbedingte Lockerung von Bändern und Gewebe, welche den Körper auf die Geburt vorbereiten. Durch diese Lockerung bedingt lässt auch die Festigkeit der Gelenke nach, was zusätzlich für Schmerzen sorgen kann.

Vorbeugung gegen Rückenschmerzen

Um den Schmerzen während der Schwangerschaft vorzubeugen ist es wichtig den Rücken von Beginn an gezielt zu stärken. Besonders geeignet ist hierfür spezielle Rückengymnastik für Schwangere, welche sie regelmäßig durchführen können. Grundsätzlich kann Sport während der Schwangerschaft wahre Wunder bewirken, wie zum Beispiel den Aufbau der Muskulatur und der Ausdauer. Gelenksschonende Sportarten wie zum Beispiel Walking, Aqua-Fitness oder Yoga kommen sind hierfür besonders gut geeignet. Auch im Alltag können Sie einige Dinge beachten um die Häufigkeit von Rückenschmerzen zu verringern. Achten Sie zum Beispiel besonders auf eine korrekte Haltung und vermeiden sie schweres Heben.

Übungen für Rückenschmerzen

Übungen während der Schwangerschaft können in vielerlei Hinsicht helfen, sei es zur Entspannung oder für den Aufbau der Muskulatur. Besonders gut geeignet für Schwangerschaftsübungen ist der Gymnastikball, mit welchen sich verschiedenste Übungen durchführen lassen. Wie zum Beispiel den Ball zwischen Rücken und Wand klemmen und damit langsam und vorsichtig in die Knie gehen. Auch die sogenannte Stufenbettlagerung ist eine beliebte Methode um zu entspannen. Bei dieser Übung legen Sie sich bequem auf den Rücken und legen Sie Ihre Beine in einem 90-Grad-Winkel auf einen Stuhl, diese Stellung entlastet die Rückenmuskulatur.

Tipps für die Schwangerschaft

Weitere hilfreiche Tipps bei Rückenschmerzen in der Schwangerschaft sind zum Beispiel eine Wärmebehandlung der schmerzenden Muskelpartien mit Hilfe von Wärmflaschen oder Wärmedecken. Auch warme Bäder können eine Linderung herbeiführen, achten Sie jedoch hierbei darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Neben Wärme ist auch eine Massage ein gutes Mittel um Schmerzen im Rücken zu verringern und Verspannungen zu lösen. Falls die Rückenschmerzen vor allem in der Nacht kommen, versuchen Sie einfach ein kleines Kissen zwischen die Beine und unter den Bauch zu legen, so wird Ihr Rücken entlastet. Natürlich sollten Sie schweres Heben vermeiden, falls Sie dennoch etwas tragen müssen, versuche Sie dies möglichst eng am Körper zu tun.



Häufige Rückenleiden

Volkskrankheit Rückenbeschwerden – fast jeder zweite Deutsche kennt Probleme wie Schmerzen in den Schultern, Ziehen im Kreuz oder einen steifen Nacken. Rückenbeschwerden zählen in der heutigen Gesellschaft zu den häufigsten Leiden und liegen auf Platz 1 der körperlichen Beschwerden. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Rückenerkrankungen, welche sich mit den verschiedensten Symptomen äußern. Dennoch gibt es einige Erkrankungen, die als häufigste Rückenleiden bezeichnet werden können:

Ischias-Schmerzen

Ischias-Beschwerden zeigen sich meist durch Schmerzen im Rücken die bis in die Beine ausstrahlen. Oft treten diese Beschwerden plötzlich auf, wie zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Heben von schweren Dingen. Der Ischiasschmerz kann allgemein als Nervenschmerz bezeichnet werden, der durch die Schädigung des namensgebenden Ischiasnervs entsteht. Die Schmerzen entstehen meist, wenn der Ischiasnerv zwischen dem vierten Lendenwirbel und dem zweiten Kreuzbeinwirbel eingeklemmt wird. Schmerzen im Ischias können oft durch Husten oder Pressen verstärkt werden und sogar bis hin zu einer Ischiaglie von Gefühlsstörung oder Lähmungen kommen. Probleme mit dem Ischiasnerv werden vor allem durch schmerz- und entzündungshemmende Medikamente sowie durch Krankengymnastik gelindert. In manchen Fällen kann es zu einer Operation kommen.

Hexenschuss

Hexenschuss – ein Begriff der gerne und oft für Rückenschmerz benutzt wird. Per se handelt es sich jedoch bei einem Hexenschuss um plötzlich auftretende und stechende Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Einhergehend mit diesen Schmerzen treten oft Schwierigkeit in Bewegung und Haltung auf, vielen Patienten ist daher ein aufrechter Stand nicht mehr möglich. Dennoch handelt es sich bei einem Hexenschuss um einen eher unkomplizierten Kreuzschmerz. In den meisten Fällen verschwinden die Beschwerden, unterstütz durch eine medikamentöse Behandlung sowie Ruhe, nach wenigen Tagen wieder. Dennoch empfiehlt es sich bei einem möglichen Hexenschuss den Arzt aufzusuchen um andere Gründe für den Schmerz ausschließen zu können.

Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall wird oft als schlagartig auftretende Erkrankung des Rückens beschrieben, welche mit Rückenschmerzen bis hin zu Lähmungen verbunden sein kann. Bandscheiben stellen in Form einer Knorpelmaße die Verbindung zwischen zwei Wirbelkörper her und bestehen aus einem Faserknorpelring und dem weichen Bandscheibenkern. Im Allgemeinen entsteht ein Bandscheibenvorfall durch Verschleißerscheinungen, mit fortschreitendem Alter können sich Risse im Faserknorpelring bilden. Wenn diese zu groß werden, kann der weiche Kern nach außen dringen und die dahinterliegenden Nerven einquetschen. Ein Bandscheibenvorfall muss jedoch nicht mit Schmerzen einhergehen, sonder kann auch über Jahre unbemerkt bleiben. Bei vielen Patienten bessern sich die Symptome nach einigen Wochen durch eine konservative Therapie, wie zum Beispiel Physiotherapie oder Medikamente. In seltenen Fällen ist jedoch auch eine Operation nötig, meist in Zusammenhang mit Lähmungserscheinungen.

Verspannungen

Muskuläre Verspannungen treten sehr häufig auf und können vielerlei Ursachen haben, wie zum Beispiel eine falsche Körperhaltung, einseitiges Tragen oder eine überhöhte Belastung der Muskulatur. Verspannungen werden auch häufig als schmerzhafte Muskelverhärtung bezeichnet und entstehen durch eine verringerte Durchblutung der Muskulatur. Verspannungen können auch durch seelische Belastungen oder Stress herrühren. Diese lösen sich jedoch meist wieder wenn sich die seelische Situation wieder entspannt hat. Bei muskulären Verspannungen helfen auch Massagen, Saunabesuche oder Entspannungsübungen. Handelt es sich um akute Verspannungen werden auch schmerzstillende Spritzen als Therapieform verwendet. Sollten muskuläre Verspannungen häufiger auftreten empfiehlt es sich krankengymnastische Übungen zu erlenen und auf eine korrekte Körperhaltung achten.

Buchtipp

Gerade mit zunehmenden Alter nehmen (chronische) Rückenbeschwerden stark zu. Grund dafür sind nicht nur der Verschleiß der Gelenke, sondern auch die Bewegungsarmut. Der Ratgeber „Richtig bewegen im Alter“ erklärt häufige Beschwerden des Bewegungsapparates und gibt Tipps zur Behebung. Weitere Themen sind u.a. Bewegungsabläufe im Alltag sowie Sport im Alter.

Hans Tilscher; Elena Wattrodt-Eckardt

Richtig bewegen im Alter
Ein orthopädischer Ratgeber für Senioren

2010, Maudrich
Auflage: 1
205 Seiten; m.zahlr. farb. Abb.;
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Haltung bewahren – so schonen Sie Ihren Rücken

Jeder kennt diesen stechenden Schmerz im Rücken, ob nach dem Aufstehen oder einem langen Bürotag. Laut einer aktuellen Umfrage der Angestellten-Krankenkasse leiden sogar fast zwei Drittel der deutschen Bevölkerung daran. Ursache für diesen Schmerz ist oft eine Fehlbelastung unserer Wirbelsäule, dem Gerüst unseres Körpers, welche im schlimmsten Fall zu einer dauerhaften Schädigung führen kann. Aber was kann man tun um die möglichen Schädigungen zu umgehen, wenn man zum Beispiel eine sitzende Tätigkeit nicht umgehen kann? Oft helfen schon kleine Verhaltensänderungen um unsere Wirbelsäule zu entlasten und die Schmerzen zu lindern.

Beim Schlafen

Beim Schlaf sollte man eigentlich entspannen, jedoch kann die falsche Matratze zu einem bösen Erwachen führen. Weiche Matratzen sind zwar meist bequemer, jedoch ist eine Matratze mit mittlerem Härtegrad wesentlich Rückenfreundlicher. Auch sollten Sie sich genügend Zeit bei der Wahl Ihres Lattenrostes und Kissen lassen und dabei genau auf Ihre Schlafgewohnheiten achten. Oft gibt es für die verschiedenen Positionen passende Kissen um die Wirbelsäule zu entlasten. Wichtig ist auch, dass Sie besonders beim Aufstehen und Hinlegen darauf achten keine reißenden oder verdrehten Bewegungen zu machen.

Im Büro

Bei einer sitzenden Tätigkeit ist es besonders wichtig auf die richtige Haltung zu achten. Wichtig ist, dass der Schreibtisch auf die richtige Höhe eingestellt ist. Hierbei sollten die Ellenbogen einen rechten Winkel bilden, wenn die Unterarme flach auf den Tisch gelegt werden. Darüber hinaus sind ergometrisch geformte Stühle zu empfehlen oder zumindest Schreibtischstühle mit einer beweglichen Lehne, dadurch passt sich der Stuhl der Bewegung an und entlastet und stützt die Wirbelsäule. Des Weiteren können kurze Bewegungspausen dabei helfen den Rücken zu entlasten.

Im Alltag

Putzen, Bügeln, Kochen, usw. – alles Tätigkeiten die Teil unseres Alltags sind. Jedoch sind viele unbewusst schädigend für unseren Rücken, wie zum Beispiel das Heben eines schweren Wäschekorbs oder Wassereimers. Achten Sie beim Heben auf die richtige Technik, aus den Knien nicht aus dem Rücken!! Darüber hinaus versuchen Sie in der Küche häufig benutzte Gegenstände weiter oben zu positionieren, um diese nicht immer aus der untersten Schublade herauskramen zu müssen. Ebenso wichtig sind die richtige Höhe der Arbeitsflächen und –geräte, sowie die Haltung beim Abwaschen oder Zähneputzen.

Heben & Tragen

Besonders beim Heben und Tragen von schwereren Gegenständen wird unsere Wirbelsäule stark beansprucht. Achten Sie beim Heben darauf, dass Sie mit geradem Rücken in die Hocke gehen und die Last aus den Knien hochdrücken und nicht aus dem Rücken. Darüber hinaus sollte das Gewicht möglichst nah am Körper sein. Auch kann eine einseitige Belastung den Rücken schaden. Versuchen Sie daher ungleichmäßige Belastung zu vermeiden und zum Beispiel lieber zwei kleinere Einkaufstüten zu benutzen als eine schwere. Auch bei leichten Gegenständen oder beim Zubinden von Schnürsenkeln sollten Sie auf Ihre Haltung achten. Versuchen Sie es mit einer leichten Schrittstellung anstatt den Rücken krumm zu machen.

Ernährung

Auch die richtige Ernährung spielt eine zentrale Rolle um unseren Rücken fit zu halten. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Kalzium um den Knochenbau zu unterstützen. Ebenso kann ein längeres Sonnenbad dabei helfen die Knochen zu schützen, denn durch Sonneneinstrahlung entsteht das wichtige Vitamin D. Darüber hinaus kann Fisch auf dem Speiseplan dabei helfen den Körper mit Kupfer und Zink zu versorge, welche wichtig für Muskeln und Bandscheiben sind.



Stress vermeiden: So bleiben Sie ruhig und gelassen

Stress – ein beflügeltes Wort, das uns überall begegnet, in der Arbeit, zu Hause und sogar in unserer Freizeit. Stress ist keine Frage des Alters, vom Schüler bis hin zum Rentner kann jeder betroffen sein. In unserer heutigen schnelllebigen Zeit und den erhöhten Anforderungen auf Berufs- aber auch Privatebene, mutiert Stress nach und nach zu einer Zivilisationskrankheit. Laut der WHO (World Health Organisation) ist Stress eine der größten Gefahren für unsere Gesundheit des 21. Jahrhunderts.

Was ist Stress?

Stress ist ein Wort, welches schon tief in unserem Sprachgebrauch verankert ist. Nur allzu schnell benutzen wir Floskeln wie: „Ich bin gerade im Stress.“ oder „Was für ein stressiger Tag.“ Aber was bedeutet Stress denn nun genau? Stress steht nicht in Verbindung mit einem Wert der gemessen werden kann, sondern beruht vielmehr auf persönlichen und individuellen Faktoren. Zum Bespiel kann ein voller E-Mail Ordner den einen überfordern, den anderen jedoch beflügeln. Der Begriff Stress kommt aus dem Englischen und kann als Anspannung, Druck oder Sorge übersetzt werden. Allgemein bezeichnet man Stress als ein Wahrnehmungsphänomen, bei welchem mittels unserer Sinnesorgane unsere Umwelt bewertet wird. Wird diese als bedrohlich wahrgenommen, führt dies zu einer physiologischen Reaktion. Diese Reaktion kann jedoch durchaus auch positiv sein, so zum Beispiel wird unsere Leistungsfähigkeit erhöht und unsere Energiereserven mobilisiert. Stress, welcher zum Beispiel durch Anspannung im Beruf oder der Familie ausgelöst wird, entsteht vielmehr durch das Fehlen eines Ventils. Wurde früher noch durch Fluchtreaktionen oder Kampf die angestaute Energie abgelassen, muss unser Körper heute selten so reagieren. Folglich steht unser Körper unter einem dauerhaften Alarmzustand, welcher im schlimmsten Fall zu Burn Out oder Organschäden führen kann. Dennoch ist zu sagen, dass es wie bei vielen Dingen im Leben auf die Dosis ankommt. So wird Stress erst dann negativ, wenn dieser sehr häufig auftritt und keine Möglichkeit zum Ausgleich besteht. Positiv ist er jedoch, wenn er uns dabei hilft Herausforderungen zu meistern.

Stress Symptome

Dauerhafter Stress ohne Ausgleich macht krank und lässt sich an verschiedenen Symptomen erkennen. Da Stress sich auf unsere Energiereserven auswirkt, können diese bei einer dauerhaften Belastung schnell zur Neige gehen und sorgen für eine Senkung unserer Leistungsfähigkeit. So zeigen dauerhaft gestresste Personen oft Symptome wie Gereiztheit, Schlafstörungen, Magen-Darmprobleme oder auch Bluthochdruck. Darüber hinaus kann es häufiger zu Kopfschmerzen oder Erkältungen kommen. Neben den körperlichen Symptomen lassen sich jedoch auch psychische Probleme feststellen, wie zum Beispiel Vergesslichkeit, Überforderung oder Lustlosigkeit, um nur einige zu nennen. Stress äußert sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich, so wirkt sich übermäßiger Stress meist auf die Schwachstellen des Individuums aus. Achten Sie demnach auf Veränderungen Ihres körperlichen und seelischen Zustands, um auf etwaige Stress-Symptome schnellstmöglich reagieren zu können.

Was tun gegen Stress?

Das beste Mittel um gegen übermäßigen Stress vorzugehen, ist der Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung. Nach jeder Situation der Anspannung sollte ein gewisses Maß an Entspannung folgen. Darüber hinaus sollte man menschliche Grundbedürfnisse wir Essen, Schlafen oder Bewegung stets im Auge behalten. Stressabbau hat viel mit Selbstdisziplin zu tun, hören Sie auf Ihre innere Stimme und auf die Bedürfnisse ihres Körpers und schieben Sie diese nicht in den Hintergrund. Darüber hinaus können auch Entspannungsübungen oder persönliche Rituale dabei helfen den Stress zu verringern.



Gesunder Hotel-Schlaf mit Kissen-Menü und Schlaftherapie

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Vorsicht beim Bergwandern

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