Aktuelle Studie: Vegetarier haben kleineres Herzinfarkt-Risiko

Das Ergebnis einer Analyse der großen europäischen Ernährungsstudie Epic (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zeigt: bei Vegetariern sinkt das Risiko um ein Drittel, an den Herzkranzgefäßen zu erkranken oder an einem Herzinfarkt zu sterben.
Britische Wissenschaftler werteten die Daten von mehr als 44.000 Männern und Frauen aus, die zwischen 1993 und 1999 mittels eines Ernährungsfragebogens an der Epic-Studie teilgenommen hatten – ein Drittel davon waren Vegetarier. Anhand der Identifikationsnummern im britischen Gesundheitssystem konnten die Forscher den Gesundheitsverlauf der Studienteilnehmer verfolgen.

Die Vegetarier hatten niedrigere Cholesterin- und Blutdruckwerte sowie einen niedrigeren Body-Mass-Insdex (BMI), der das Körpergewischt zur Körpergröße ins Verhältnis setzt. Verzerrende Faktoren wie Geschlecht, Alter, BMI, Rauchen oder andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten wurden bei der Auswertung berücksichtigt.

Allerdings ist nach wie vor nicht klar, ob der statistische Gesundheitsvorteil der Vegetarier tatsächlich am Fleischverzicht liegt oder an deren insgesamt gesünderen Lebensweise.

Wer nun mit dem Gedanken spielt, sein Essverhalten auf fleischlose Ernährung umzustellen, hat dazu im Urlaub die beste Gelegenheit: schwere Kost lockt in warmen Gefilden weniger, dafür neue Gemüse- und Obstsorten. Und mit ein bisschen Bewegung schwinden auch gleich ein paar Pfunde ganz nebenbei.

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