Allergieauslöser im Weihnachtsgebäck

Schlechte Nachrichten für alle Naschkatzen: Lebkuchen, Plätzchen und Schokolade sind zwar lecker – aber für manche Menschen eben auch gefährlich: Sie reagieren auf Zutaten in den süßen Gaumenfreuden allergisch.

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelintoleranz ist die Weihnachtszeit daher eine echte kulinarische Herausforderung. Nussallergiker müssen besonders aufpassen. Aber auch Pollenallergiker sollten gewarnt sein: Manche Gewürze in Weihnachtsgebäck wie Zimt oder Anis enthalten Stoffe, die ähnlich strukturiert sind wie Pollen und daher zu allergischen Reaktionen führen können, sogenannten Kreuzreaktionen.

Seit 2005 müssen EU-weit die 14 häufigsten Allergieauslöser ausgewiesen werden. Daher sollten Betroffene immer einen Blick auf die Verpackung von Süßigkeiten und fertigem Weihnachtsgebäck werfen. Allerdings müssen Gewürze nicht einzeln aufgelistet werden, wenn das Produkt weniger als zwei Prozent davon enthält. Für Allergiker besteht immer noch ein Risiko – bei loser Ware sowieso, weil dafür kein Zutatenverzeichnis vorgeschrieben ist.

Sicherer ist es, die süßen Leckereien selbst herzustellen. Doch nicht nur zur Weihnachtszeit sollten Allergiker vorsichtig sein, sondern auch auf Reisen – umso mehr als sie in fernen Ländern auch auf ihnen unbekannte Gewürze stoßen können.

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