Alles rund um das Ei

Wie gesund sind Eier?

Neben Cholesterin enthalten Eier viel Eiweiß, das der menschliche Organismus sehr gut verwerten kann. Darüber hinaus finden sich Fett, die Vitamine A, D, E und K, B-Vitamine sowie Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen im Ei.
Braune Eier unterscheiden sich in den Inhaltsstoffen nicht von weißen Eiern.
Die verschiedenen Schalenfarben hängen von der Hühnerrasse ab.
Auch Bio-Eier sind laut dem Ernährungs-Informationsdienst nicht gesünder als normale. Ihr Eidotter ist oft etwas heller als der von konventionellen Eiern.
Das liege daran, dass im Biofutter der Hühner keine Farbstoffe enthalten seien.
Eier enthalten zwar viel Cholesterin. Richtig ist auch, dass zu viel Cholesterin Herz und Gefäße belastet. Aber entscheidend ist, dass Eier sich eben nicht auf den Cholesterinspiegel niederschlagen.

Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff

Der Organismus stellt ihn selber in großen Mengen her. Kommt dieser Stoff von außen, durch ein kräftiges Frühstück etwa, in den Körper, drosselt der Organismus die Eigenproduktion. So bleiben sogar nach einem üppigen Rührei-Schinkenfrühstück die Cholesterinwerte im Blut praktisch konstant. Allerdings funktioniert dieser Ausgleich nicht bei jedem Menschen reibungslos. Es kann zur Cholesterinschwemme kommen. Außerdem ist reichlich Eiweiß im Ei.

Wie hoch darf ein gesunder Cholesterinspiegel sein?

Das hängt vom Alter ab. Während Kinder und Jugendliche mit einem Wert von 175 Milligramm pro Deziliter im beruhigenden Durchschnitt liegen, ist bei den meisten 50-Jährigen ein Wert von etwa 250 normal. Als Faustregel für einen akzeptablen Cholesterinspiegel gilt: 200 plus Lebensalter.

Eier machen schön!

Eier machen nicht nur Muskeln und Nerven stark, sondern sorgen auch für schöne Haut und Haare.
Das Ei enthält Eiweiß und auch Schwefel im Eidotter.
Beides macht stumpfe Haare wieder geschmeidig und beugt Hautunreinheiten vor.

Eier helfen beim Abnehmen!

Will man abnehmen, ist das tägliche Ei ein Geheimtipp, denn Eier machen satt und liefern dem Körper wichtige Aminosäuren, die dem Jojo-Effekt vorbeugen.
Wer morgens zum Frühstück ein Ei isst, isst tagsüber weniger.

Mehr Konzentration durch Eier!

Im Eidotter steckt Lecithin, das schützt nicht nur die Leber und Dickdarmschleimhaut, es verbessert auch die Konzentrations- und Merkfähigkeit.

Schmecken braune Eier besser als weiße?

Nein! Ein Pigment sorgt für die braune Schale. Das Farbpigment hängt mit der Hühnerrasse zusammen, ist genetisch bedingt.
Vom Geschmack her unterscheiden sie sich allerdings nicht.

Wie viele Kalorien hat ein Ei?

Zwischen 90 und 120 kcal.

Was hat es mit den Gewichts- und Güteklassen auf sich?

Je nach Gewicht und Größe gibt es Eier der Gewichtsklasse S, M, L und XL.
Neben der Gewichts- und Güteklasse muss auf einer Eierpackung die Herkunft des Eis stehen. Sie lässt sich anhand des Erzeugercodes zurückverfolgen.
Ein Beispiel: Auf dem Ei steht der Code „1-DE-09-24041“. Die „1“ steht für Freilandhaltung, „0“ würde Bio bedeuten, „2“ Bodenhaltung und „3“ Käfig. Die klassische Käfighaltung ist allerdings seit 2009 in Deutschland verboten.
Die Bezeichnung „DE“ steht für Deutschland als Erzeugerland, die Ziffer „09“ für Bayern als Bundesland. Der letzte Zahlencode setzt sich aus der Betriebs- und Stallnummer zusammen.

Warum schmecken manche Eier eher fade?

Das liegt daran, dass das Ei direkt aus dem Nest auf den Tisch kommt.
Der Grund: Legefrische Eier entfalten ihr volles Aroma erst nach drei Tagen.
Ist das Ei zu frisch, lässt es sich nach dem Kochen noch dazu schlecht pellen.
Das Eiweiß klebt an der Schale, denn zwischen Kalkschicht und Membran (dem Häutchen) ist noch keine Luft gedrungen.

Wie lange hält ein Ei?

Ein rohes Ei hält im Kühlschrank 28 Tage, ein gekochtes Ei kann noch 14 Tage verzehrt werden.

Wie bewahre ich Eier am besten auf?

Eier sollten am besten mit der Spitze nach unten in der Kühlschrankbox lagern.
So können sie unbesorgt bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums aufbewahrt werden. Durch ihre poröse Schale nehmen sie jedoch leicht unangenehme Gerüche an. Deshalb legen Sie die Eier nie neben Zwiebeln, Fisch und anderen „duftenden“ Lebensmitteln.

Wie mache ich den Frischetest?

Frische Eier können nicht schwimmen. Sie sinken im Wasserglas sofort auf den Boden und bleiben unten flach liegen. Richtet sich ein Ei langsam auf, ist es mindestens sieben Tage alt. Dann haben sich im Innern Luftkammern gebildet. Je mehr Luft durch die Kalkschale ins Ei dringt, desto größer die Schwimmfähigkeit. Nach drei Wochen treiben Eier an der Oberfläche.

Fazit

Eier sind gesund, enthalten zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe und unterstützen das Wachstum, steigen Konzentrations- und Merkfähigkeit, machen schön und können sogar beim Abnehmen helfen.
Daher gehören Eier definitiv auf Ihren Speiseplan.

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