Beim Frühsport schmilzt das Fett

Schlechte Nachricht für die Langschläfer unter uns: Wer noch vor dem Frühstück Sport treibt, verbrennt dabei bis zu 20 Prozent mehr Fett. Zu diesem Resultat kamen britische Wissenschaftler der Northumbria University.

Also am Besten die Sportschuhe direkt vor das Bett stellen, damit man am Morgen keine Zeit verliert, denn frühmorgendlicher Sport zahlt sich aus. Dieses Ergebnis präsentierte das Fachmagazin „British Journal of Nutrition“  anhand einer britischen Studie.

Laut dieser Studie kann man bis zu 20 Prozent mehr Fett verbrennen, wenn man Sport auf nüchternen Magen betreibt. Was neben einem fitteren Start in den Tag und einem gemütlichen Abend ohne schlechtes Gewissen nicht der einzige Vorteil von Sport am frühen Morgen ist. Die britische Forscher Gruppe um Dr. Emma Stevenson und Javier Gonzales gingen zunächst der Frage nach, ob frühmorgendlicher Sport mehr Hunger am Tag auslöst. Um dies herzauszufinden wurden 12 Probanden täglich aufs Laufband geschickt, ein Teil vor und der andere Teil nach dem Frühstück. Mit dem Resultat, dass die Testpersonen, welche vor dem Frühstück trainierten, nicht mehr aßen als jene die erst nach einer Mahlzeit trainierten. Dieses Ergebnis wurde anhand der Nahrungsaufnahme sowie der Fettverbrennung während des Trainings berechnet. Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass die Frühsportler eine wesentlich höhere Fettverbrennung haben.

Aber warum ist das so? Da der Körper über Nacht keine Nahrung aufgenommen hat, sind die Glykogenspeicher – also die Speicher der Kohlenhydrate – relativ leer. Aus diesem Grund  bezieht der Körper die meiste Energie aus dem Fettstoffwechsel, was zu einer gesteigerten Fettverbrennung führt.

Aus diesem Grund lautet die Devise für Abnehmwillige: Raus aus dem Bett, rein in die Sportklamotten und am Besten schnell am Kühlschrank vorbei – denn der Morgen ist die Beste Zeit um Fett zu verbrennen und es lohnt sich in jedem Fall, den Wecker einmal früher zu stellen.

Quelle: Gonzalez, J. et al., British Journal of Nutrition, 29.01.2013

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