Brainfood, der „Zwischendurch-Kick“ für das Gehirn

Stress am Arbeitsplatz, ein Termin jagt den nächsten, das Telefon klingelt ständig? Sie wollen es jedem Recht machen, alles erledigen und trotzdem mit dem Kopf voll bei der Sache sein?
Volle Leistungsfähigkeit und Konzentration können Sie auch durch Ihre Essgewohnheiten beeinflussen. Obst und Gemüse stehen dabei ganz oben auf der Liste – am besten fünf Portionen über den Tag verteilt.
Mit Pillen lässt sich die Gedächtnisleistung nur kurzfristig steigern. Wer seinem Gehirn langfristig auf die Sprünge helfen möchte, hat gesündere Möglichkeiten, es kommt nur auf die Ernährung an.

Die Mischung macht’s

Mit einem guten Mix aus verschiedenen Obst- und Gemüsearten, Fisch und Fleisch, sowie Nüssen lässt sich die Konzentrationsfähigkeit, Lern- und Merkfähigkeit steigern – das Gehirn kann bestens funktionieren.
Die wichtigste Regel: ausgewogen muss es sein!

Äpfel

Äpfel liefern dem Gehirn Fruchtzucker und enthalten wertvolle Vitamine, die die Leistungsfähigkeit verbessern.
An dem bekannten Rat “An apple a day keeps the doctor away” ist in der Tat etwas dran. Der knackige Wachmacher steckt voller gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe und mindert Nervosität und Reizbarkeit.
Ein weiterer Vorteil der Vitaminbombe ist der niedrige Kaloriengehalt. Ein Apfel hat durchschnittlich gerade mal 60 Kalorien.

Avocados

Avocados enthalten viele A-,B- und E-Vitamine, die die Durchblutung des Gehirns verbessern und den Hirnstoffwechsel in Schwung bringen. Die Avocado hat von allen bekannten Obst- und Gemüsesorten den höchsten Fettgehalt: Er kann leicht um die 30 Prozent liegen.
Das Fett der Avocado gilt aber als gesund: Die Frucht enthält hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Diese sollen sich unter anderem günstig auf den Cholesterinspiegel auswirken. Pro hundert Gramm enthält die Avocado rund 170 Kalorien, rund das Doppelte einer Banane.
Das Fruchtfleisch der Avocado enthält das so genannte “Glückshormon” Serotonin. Wahrscheinlich gerade deshalb wird der Frucht unter anderem auch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Beeren

Vor allem Blau- und Erdbeeren, versorgen das Gehirn mit Flavoniden, die die Informationsübertragung anregen und so Reaktionsfähigkeit und Lernkapazität erhöhen sollen.

Brokkoli 

Darin stecken viele wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Kupfer, Zink sowie die Vitamine B, C und E, die Denkvermögen und Konzentration steigern.
Weitere Vitalstoffe schützen vor freien Radikalen.

Curry

Curry enthält den Farbstoff Curcumin, der die Produktion körpereigener Antioxidantien steigert und sogar vor Alzheimer schützen soll.
Curry dient aber nicht nur als schmackhaftes Gewürz, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. So soll der regelmäßige Genuss von Curry Zivilisationskrankheiten vorbeugen, Entzündungen hemmen, den Cholesterinspiegel stabilisieren und einen positiven Effekt auf Diabetes haben.
Auch Krebspatienten sollten die gesunde Wirkung von Curry nicht unterschätzen.
Der Curry-Bestandteil Kurkuma schwächt nämlich die Krebszellen und hemmt so das Tumorwachstum. Gleichzeitig werden gesunde Zellen gestärkt und dadurch Krankheiten vorgebeugt.

Eier

Reich an Vitamin B und Lecithin sind Eier ein guter Lieferant von gesättigten Fettsäuren. Das Eigelb hat außerdem einen hohen Anteil an Cholin, einem wesentlichen Bestandteil der Gehirnzellen, und unterstützt somit das Erinnerungsvermögen.

Fisch

Fisch versorgt das Gehirn nicht nur mit den unverzichtbaren Omega-3-Fettsäuren, sondern auch mit dem „Denkmineral“ Jod.

Fleisch

Vor allem rotes Fleisch und Innereien wie Leber versorgen den Köper mit Eisen, das für die Sauerstoffzufuhr ins Gehirn wichtig ist und Konzentrations- und Merkfähigkeit steigert.

Hülsenfrüchte

Sie gelten als Kraftfutter fürs Köpfchen, denn sie enthalten B-Vitamine, Eisen sowie jede Menge Kalzium, Kalium und Zink.

Joghurt

Joghurt ist nicht nur lecker, sondern auch ein wahrer Wachmacher für das Gehirn. Denn neben wichtigen Nährstoffen, wie Kalzium, Vitaminen enthält Joghurt Eiweiß – einen der wichtigsten Stoffe für unser Nervensystem.
Eiweiß ist nicht nur Bau- und Speichersubstanz, sondern liefert auch wichtige Botenstoffe. So sind die im Eiweiß enthaltenen Tyrosine und  Aminosäuren für die Produktion von Neurotransmitter verantwortlich, welche aus Eiweiß hergestellt werden.
Diese biochemischen Botenstoffe fördern die Verknüpfung der Nervenzellen, indem sie  Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weiterleiten.
Ab und zu ein Joghurt fördert damit das Konzentrationsvermögen und die Leistungsfähigkeit. Man ist beim Lernen aufmerksamer und aufnahmefähiger. Und das Wichtigste: Die Inhaltsstoffe im Joghurt wirken sich positiv auf die Gedächtnisleistung und Merkfähigkeit aus. Ganz nebenbei beruhigt das Vitamin B im Joghurt die strapazierten Nerven und hebt die Stimmung.
Auch andere Milchprodukte, wie Quark oder Käse verfügen über diese positive Wirkung auf die Lernleistung.

Milchprodukte

Sind nicht nur für die Knochen gut. Mit ihrem hohen Anteil an wertvollen Proteinen, Kalzium, Zink und Vitamin B12 können sie die Leistung des Gehirns ankurbeln.

Schokolade

Schmeckt nicht nur gut, sie wirkt sich auch positiv auf deine Stimmung aus. Natürliche Inhaltsstoffe aus der Schokolade regen die Endorphinproduktion an und verbessern deine Reaktionszeit. Dunkle Schokolade ist reich an Flavanolen, die die Durchblutung des Gehirnes steigern und somit die Kognitiven Fähigkeiten steigern. Schokolade ist quasi passives Gehirntraining. 50 g sollten genügen.

Soja

Nahrungsmittel, die aus ganzen, biologisch angebauten Sojabohnen hergestellt werden, wie Sojamilch oder Tofu, sind reich an Cholin und Lecithin. Cholin wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Gehirns aus und verlangsamt zusätzlich den normalen Erinnerungsverlust. Lezethin verhindert die Ablagerung von Kalk in den Gefäßen des Gehirns.

Tee

Tee ist ein wahres Wundermittel für deinen Körper und dein Gehirn. Er kann sowohl beruhigend, als auch aufputschend wirkten. Das in den meisten Teesorten enthaltene Katechin hat eine entzündungshemmende Wirkung und wirkt außerdem der Verkalkung der Gefäße entgegen.
Grüner Tee wirkt entspannend auf den Körper, während das in schwarzem Tee enthaltene Teein anregend wirkt. In der Wirkung ist es dem im Kaffee enthaltenen Coffein ähnlich, wird aber vom Körper langsamer aufgenommen und auch abgebaut. Die Wirkung von Teein hält also länger an.

Vollkornprodukte

Besonders solche aus Hafer und Dinkel, beliefern das Gehirn mit Cholin, einem wichtigen Botenstoff für das Kurzzeitgedächtnis, der auch in Eiern vorkommt. Außerdem enthalten sie Vitamine und Spurenelemente, welche eine Dauerleistung garantieren.

Walnuss- der Alleskönner

Schon die alten Römer schätzten die Walnuss als göttliches Wundermittel und glaubten, sie könne Krankheiten heilen und die Gehirnleistung verbessern.
Jetzt gibt die moderne Wissenschaft ihnen recht: Die Walnuss besitzt viele in Studien nachgewiesene Vorzüge.
Sie ist bekannt als Immunkick, Cholesterinbremse, Nervenbalsam, Schönmacher,  Herzstärker und Figurfreund.
In Walnüssen stecken viele sekundäre Pflanzenstoffe. Der Wichtigste ist die Ellagsäure. Dieser Gerbstoff bremst freie Radikale aus und stimuliert die Abwehrkräfte.

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