Foto: Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim

Erfahrungsbericht Platzreifekurs Golf – Teil 1

Golfreisen sind äußerst beliebt und halten natürlich auch fit und gesund. Der Sport im Urlaub bietet eine ideale Mischung aus Bewegung, Entspannung und Erholung. Allerdings muss zunächst eine sogenannte Platzreife erworben werden. In diesem Sommer hat es nun endlich geklappt und ich möchte Euch gerne an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

 

 

 

1. Unterrichtseinheit

Ziemlich gespannt ging es nun endlich los und zum ersten Mal in meinem Leben betrete ich einen Golfplatz. Zuerst müssen ein paar Formalitäten durch Anmeldung und Entgegennahme der Leihschläger geklärt werden. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung mit einigen Hinweisen zu welchen Dingen wir zunächst beachten müssen, geht es direkt zur Driving Range. In diesem Teil des Übungsbereichs werden Abschläge geübt. Zuerst erklärt uns der Trainer die Funktion der verschiedenen Schläger und zeigt uns anschließend wie ein Abschlag funktioniert. Hier muss insbesondere auf die Körperhaltung, den richtigen Griff beim Schläger und den Bewegungsablauf geachtet werden. Zunächst fühle ich mich ziemlich unsicher und versuche den Schläger richtig zu halten, auf meine Haltung zu achten und einfach alles richtig zu machen und dann muss ja auch der Ball getroffen werden. Das ist ganz schön schwierig und anstrengend. Letztlich schaffe ich es aber trotzdem ein paar Mal den Ball so zu treffen, dass er ein bisschen fliegt und freu mich bei jedem Erfolg total. Nach dem ersten Kurstag bin ich ganz schön erledigt. Noch schlimmer ist allerdings der Tag danach. Durch die vielen Wiederholungen der Übungsschwünge und einem völlig neuen Bewegungsablauf hat mich nun leider ein Muskelkater erwischt. Vor allem im Unterarm spüre ich Muskeln, die ich vorher noch nie gespürt habe. Das tut ganz schön weh

 2. Unterrichtseinheit

Zusammen mit den anderen Teilnehmern geht es heute gleich wieder auf den Golfplatz. Heute lernen wir das Putten und Chippen. Das Putten ist im Prinzip ein kleines bisschen wie Minigolf und dadurch nun nicht ganz so neu und schwer. Es wird benötigt, wenn der Ball bereits kurz vor dem Loch liegt und eingelocht werden soll. Allerdings gibt es auch hier einiges zu beachten. Der Körper arbeitet eher wie ein Pendel und man darf dem Ball nicht direkt hinterherschauen, wobei man das intuitiv natürlich gerne möchte. Das Chippen braucht man, wen der Ball noch außerhalb des Grüns liegt und den Ball mit einem sanften Schlag in Richtung Loch bringen muss. Dabei versucht man, dass dieser so nah wie möglich daran liegen bleibt, um dann den Ball umgehend einlochen zu können. Auch hier gibt es wieder eine besondere Körperhaltung und der Ball darf nur ein bisschen fliegen.

3. Unterrichtseinheit

Nun steht noch eine neue Art zum Schlagen auf dem Programm und zwar das sogenannte Pitchen. Dies wird benötigt, wenn zwischen dem Loch und mir ein Sandhindernis liegt. Durch die Schlagbewegung und den verwendeten Schläger fliegen die Bälle nämlich hoch über das Hindernis. Damit haben wir nun alle Schlagformen durch und somit die Grundkenntnisse erworben. Nun beginnt die Übungsphase. Durch die vielen verschiedenen Abschläge ist noch alles ziemlich kompliziert und ich bin noch ziemlich verunsichert. Wo muss der Ball liegen? Wie weit muss ich ausholen? Und wie muss ich mich hinstellen. Das Resultat des Tages ist somit: „Ganz schön kompliziert“

Wie es weitergeht, erfahrt Ihr im zweiten Teil meines Erfahrungsberichts.

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