Gesunde Ernährung: Was tun gegen Sodbrennen?

Wir essen zu schnell, zu fett, zu sauer. Doch dieser gedankenlose Umgang mit dem Verdauungssystem stößt vielen Betroffenen sauer auf. Wir zeigen Ihnen, was Sie gegen Sodbrennen tun können und welche Lebensmittel Sie meiden sollten.Zahlreiche Arbeitnehmer verlassen morgens nüchtern das Haus. Im Büro führt ihr erster Weg zur Kaffeemaschine. Das schwarze Gebräu begleitet ihren Arbeitstag, Tasse um Tasse füllt den Magen. Als Frühstück landet vielleicht ein süßes Teilchen vom Bäcker auf dem Teller, das hektisch vor dem Rechner verschlungen wird. In der Mittagspause gibt es eine große Portion fettiges, stark gewürztes Kantinenessen oder Currywurst mit Pommes, hinuntergespült mit kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken. Zeit, um das Mahl in Ruhe zu genießen, bleibt in den wenigsten Fällen.

Die Kombination aus Stress, schwer verdaulichen Speisen und vollem Magen kann Druck auf den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre ausüben. Ist dieser nicht mehr in der Lage, sich richtig zu verschließen, gelangt saurer Speisebrei in die Speiseröhre und reizt dort die Schleimhaut, was einen heftigen, brennenden Schmerz auslösen kann – das Sodbrennen.

Bei häufigem Auftreten dieser Symptome sprechen Mediziner von der Reflux-Krankheit. Auf Dauer kann es zu Entzündungen der Speiseröhre bis hin zu Speiseröhrenkrebs kommen. Daher sollte man Sodbrennen nicht ignorieren und möglichst frühzeitig etwas dagegen tun.

Menschen, die zu Sodbrennen neigen, sollten darauf achten, dass ihre Kleidung um den Bauchraum nicht zu eng ist. Für die Mahlzeiten gilt: Langsam essen, kleine, leichte Portionen wählen und möglichst fett- und kohlenhydratarme Nahrungsmittel genießen.

Genussmittel wie Kaffee, Nikotin und Alkohol gelten als Säurebildner. Wer nicht ganz auf die Tasse Kaffee verzichten möchte, kann vorher ein Glas stilles Mineralwasser trinken, um die Magensäure zu verdünnen. Frittierte Speisen wie Pommes oder panierte Fleischstücke sollte man meiden. Aber nicht nur fettreiche Speisen, auch geräucherte Fleisch- und Wurstwaren kurbeln die Magensäureproduktion an. Lebensmittel mit einer hohen Verweildauer im Magen wie Hülsenfrüchte, Kohlsorten und hartgekochte Eier können den Druck auf den Schließmuskel des Magens ebenfalls erhöhen.

Bildnachweis: djd/Sanofi Deutschland Frankfurt/A.Chederros

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Über Gabriela Beck

Als Reisejournalistin mit Schwerpunkt Gesundheitstourismus interessiere ich mich für alles, was Körper, Geist und Seele guttut. Auf meinen Reisen probiere ich neue Treatments und Trendsportarten aus, entdecke die schönsten Medical-Wellness-Refugien, führe Interviews mit Fachleuten. In meinen Blog-Artikeln lasse ich Sie gerne an meinen Erfahrungen teilhaben, verrate Ihnen Tipps und Tricks der Experten und gebe Ihnen Anregungen für Ihren nächsten Gesundheitsurlaub.

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