Im Trend: Künstliche Salzgrotten – Wirkung wie eine Kur am Meer

Wer sich in dieser ungemütlichen Jahreszeit etwas Schöneres als einen Aufenthalt am Meer vorstellen kann und nicht gerade in südlichen Gefilden weilt, muss deshalb noch lange nicht auf gesunde, salzhaltige Luft verzichten, die besonders in der Erkältungszeit wahre Wunder wirkt. In vielen deutschen Städten gibt es mittlerweile künstlich angelegte Salzgrotten mit besonderem Mikroklima.

Wellenrauschen und sphärische Klänge umschmeicheln das Ohr, die Luft riecht salzig, das Licht ist gedimmt. Bei 22 Grad Celsius im Liegestuhl lässt es sich wundervoll entspannen, während feiner Salznebel in die Lungen dringt und seine wohltuende Wirkung entfaltet.

Salzwasser, das in der Meeresgischt in Form winziger Tröpfchen enthalten ist, wird für den Einsatz in der Salzkammer per Kompressor zu so genannten Aerosolen zerstäubt. Beim Einatmen gelangt der mineralhaltige Nebel in die Lungenflügel, wo er die Durchblutung der Schleimhaut anregen. Zudem wird die Reinigung der Lunge unterstützt, denn durch den verdünnten Schleim können Schadstoffe und Krankheitserreger besser abtransportiert werden.

Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis, aber auch allergischer Schnupfen, Rheuma und Hauterkrankungen lassen sich durch die häufig mit Jod, Magnesium, Calcium und Kalium angereicherte Luft positiv beeinflussen. Auch erkälteten Menschen und Rauchern tut ein Besuch im Salzraum gut.

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