Im Trend: Yoga am Strand – und auf dem Surfbrett

Yoga, die gesunde Lehre für Körper und Seele tut gut. Unter bewusstem Einsatz der Atmung werden Gelenke und Bänder beweglicher, Organe besser durchblutet, Fehlhaltungen korrigiert. Auf die wirkungsvolle Anti-Stress-Gymnastik wollen immer mehr Menschen auch beim Strandurlaub nicht verzichten.

Yoga im Urlaub liegt weltweit im Trend. Auf der Karibikinsel Aruba beispielsweise können sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene aus einer breiten Palette von Yoga-Kursen wählen. In der Niederländischen Karibik, vor der Küste Venezuelas gelegen, lockt Aruba mit ganzjährig angenehmen Temperaturen (durchschnittlich 28°C, durch einen stetigen leichten Wind ohne die von den großen Antillen bekannte Schwüle), kilometerlangen, weißen Stränden und klarem Wasser. Durch die ungewohnte Umgebung ergeben sich reizvolle Variationsmöglichkeiten für Yoga-Fans. Vor allem während der kühleren Stunden des Tages, während eines schönen Sonnenauf- oder untergangs, werden die meditativen Übungen zu einer besonderen Erfahrung.

Herkömmlichen Yoga-Unterricht, klimatisiert drinnen, oder auch mal im Freien in der Pool Area – in jedem Fall aber auf der vertrauten Isomatte – gibt es im Hyatt Regency Hotel am Palm Beach jeden Morgen (außer Sonntag) ab 8.00. Den warmen, weißen Sand am weiter südlich, abseits der Hochhaus-Hotelbauten gelegenen Eagle Beach können Yogafans im Bucuti & Tara Resorts als angenehm softe Unterlage kennenlernen. Schulter- oder Kopfstand lassen sich hier besonders gut üben: wenn es am Anfang nicht gleich klappt, ist die Landung besonders weich.

Man tut sich hier für das beliebte Strandgymnastik-Programm mit dem benachbarten Manchebo Beach Resort zusammen, wo auch „Yogagirl“ Rachel Brathen unterrichtet. Die gebürtige Schwedin avancierte mit mehr als einer Million Fans und Followern zum Superstar der jungen, digitalen Yoga-Generation. Ihr Motto #yogaeverydamnday ist nach #yoga der am häufigsten verwendete Hashtag zum Thema. Bei ihr und im am Palm Beach in der zweiten Reihe gelegenen reizvollen, kleinen Boutique-Hotel Boardwalk, wo die Niederländerin Corinne Voermanns von `Happy Buddha Aruba´ Hot-, Ashtanga- oder Vinyasa-Yoga anbietet, können sich Teilnehmer zudem beim sogenannten SUP- oder Paddleboard-Yoga versuchen.

Bei ruhiger See wird auf extrabreiten Surfbrettern im seichten Küstenwasser geübt. Stand Up Paddling (SUP) geht ursprünglich auf polynesische Fischer zurück, die in ihren Kanus stehend auf dem Meer paddelten. Diese komfortable Fortbewegungsart für Surf-Lehrer ist mittlerweile eine absolute Trendsportart – mit den weltweit höchsten Zuwachsraten. Beim SUP-Yoga wird das Paddleboard nun zur schwimmenden „Yogamatte“: auf ihm werden die verschiedenen Asanas (Yogastellungen) und Pranayamas (Atemtechniken) stehend, liegend oder sitzend durchgeführt. Übungen, die auf der normalen Yoga-Matte leichtfallen, bedeuten auf dem instabilen Surfbrett eine neue Balance-Herausforderung.

Durch die Doppelbeanspruchung der Muskeln durch Übungen und Gleichgewichtstraining können so Waschbrettbauch oder Bikinifigur schneller antrainiert werden. Da die breiten Boards nur schwer kippen, fallen aber auch Anfänger nur sehr selten ins Wasser. Jeder Teilnehmer soll sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bewegen, seine Grenzen erspüren und sich wohlfühlen. Die beruhigende Wirkung des Wassers, das sanfte Schaukeln der Wellen, die frische Luft, die Schönheit der natürlichen Umgebung – die absolute Ruhe auf der „eigenen Insel“ tun ihr Übriges. Die äußere Instabilität stärkt die innere Balance. Yoga – einmal ganz anders.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Tourismusbüro von Aruba und auf Facebook.

Weitere Artikel, die Sie vielleicht interessieren könnten:

Entspannungsübungen für Körper und Seele
Yoga – Tipps für Anfänger
Sportbranche stellt die Trends von morgen vor

Text: Stefan Rambow / Bildnachweis: Rachel Brathen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Captcha * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.