Derzeit leuchtet es wieder orange in Deutschland. Ausgehöhlte Kürbisse mit furchterregenden Gesichtern zieren zu Halloween zahlreiche Hauseingänge und auch aus dem Gemüseregal im Supermarkt strahlen die Kürbisse mit ihrer leuchtenden Farbe. Kürbisse eignen sich aber nicht nur zur Dekoration, sondern sind auch kulinarisch vielseitig einsetzbar und vor allem sehr gesund. Kürbis ist nicht nur ein fettarmes und vitaminreiches Gemüse, er lässt sich auch vielseitig zubereiten. Finden Sie hier ein leckeres Rezept sowie Informationen, was Sie beim Kauf beachten sollten und lernen Sie verschiedenen Kürbissorten kennen.

Kürbis: oranges Gesundheitswunder – Rezept, Infos, Tipps

Derzeit leuchtet es wieder orange in Deutschland. Ausgehöhlte Kürbisse mit furchterregenden Gesichtern zieren zu Halloween zahlreiche Hauseingänge und auch aus dem Gemüseregal im Supermarkt strahlen die Kürbisse mit ihrer leuchtenden Farbe. Kürbisse eignen sich aber nicht nur zur Dekoration, sondern sind auch kulinarisch vielseitig einsetzbar und vor allem sehr gesund.

Kalorienarmer Genuss

Der Kürbis besteht zu über 90 % aus Wasser. 100gr Fruchtfleisch haben unter 30 Kalorien. Außerdem ist es reich an Vitamin-C, Kalzium, Kalium, Magnesium und, wie die Farbe schon vermuten lässt, an Beta-Carotin.
Noch gesünder ist Kürbiskernöl, das wertvolle ungesättigte Omega-6 Fettsäuren enthält. Auch die volle Bandbreite an Vitaminen A, B1, B2, B6, C, D und E deckt das Kürbiskernöl ab. Außerdem besteht es aus vielen Mineralstoffen wie Kalium, Zink, Mangan, Eisen, Magnesium und Kalium. Diese sekundären Pflanzenstoffe senken nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern besitzen auch krebshemmende Eigenschaften. Außerdem soll Kürbiskernöl die Heilung von gutartigen Prostataerkrankungen fördern.

Was gibt es beim Kürbiskauf zu beachten?

Ein reifer Kürbis klingt innen hohl und der Blütenansatz lässt sich mühelos eindrücken. Der Kürbis sollte keine Druckstellen aufweisen, da er sonst schnell zu schimmeln beginnt. Im Keller können Sie Kürbisse bis zu einem halben Jahr aufbewahren, aufgeschnitten im Kühlschrank bis zu sechs Monaten. Kleine Kürbisse sind aromatischer, große brauchen mehr Gewürze. Kürbisse sind nicht jedermanns Geschmack, besonders Kinder sind für dieses gesundes Gemüse häufig nicht zu begeistern. So können größere Kürbisse ein guter Einstieg sein, da sie weniger Eigengeschmack haben – Kürbis mit Beilagen servieren, die auch Ihren Kindern schmecken.

Welche Kürbissorten gibt es?

Der wohl bekannteste Speisekürbis ist der Hokkaido-Kürbis. Sein Namensgeber ist eine japanische Insel. Dort wurde er Ende des 19. Jahrhunderts von den Amerikanern eingeführt. Mit ein bis zwei Kilogramm ist der Hokkaido-Kürbis relativ klein. Er hat einen leicht nussigen Geschmack, sein Fruchtfleisch ist faserarm und was viele nicht wissen – die Schale kann mitgegessen werden.

Der Feigenblattkürbis erinnert optisch an eine Wassermelone, er ist grün mit weißlichen Streifen und seine Kerne sind ebenso verteilt wie bei einer Wassermelone. Seine Blätter haben die Form eines Feigenblatts, daher auch der Name. Der Feigenblattkürbis zeichnet sich durch süßes Fruchtfleisch aus, hat jedoch für einen Kürbis verhältnismäßig wenig Mineralstoffe und Vitamine.

Butternut oder Butternusskürbis ähnelt in der Form einer Birne. Wie der Name schon vermuten lässt, schmeckt dieser Kürbis leicht nach Butter und dezent süßlich. Der Butternusskürbis hat nur sehr wenige Kerne, das erleichtert natürlich die Verarbeitung. Die Größe ist bei dieser Kürbisart für das Aroma ausschlaggebend – am besten ist es bei ca. 20-30 cm. Den Stiel bei der Lagerung nicht entfernen, da er sonst schneller austrocknet.

Leckeres Kürbis-Rezept zum Nachkochen

Ich habe ein etwas ausgefalleneres Rezept ausgewählt, da wohl jeder ein Rezept für Kürbissuppe zuhause hat 🙂

Schmorgemüse mit Feta-Dip – das benötigen Sie für 4 Personen:

  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 rote Paprika
  • 4 Zucchini (wahlweise grüne und gelbe)
  • 2 Pastinaken
  • 1 Butternusskürbis
  • 4 Zweige frischer Rosmarin
  • 400gr Fetakäse
  • 500gr Joghurt
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 10 EL Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Zwiebeln schälen und achteln. Paprika, Pastinaken und Zucchini waschen und in grobe Stücke schneiden. Butternusskürbis vierteln und Kerne entfernen. Schale wegschneiden und das Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Rosmarin waschen  und bis auf einen Zweig, Nadeln von den Zweigen lösen.
  • Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Gemüse und Rosmarin darin unter Wenden anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Pfanne nehmen und in eine gefettete Auflaufform geben. Gemüsebrühe aufkochen und über das Gemüse gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 20–25 Minuten schmoren.
  • Knoblauch schälen und grob hacken. Feta grob zerbröseln. Feta und Knoblauch in einen Rührbecher geben, mit einem Pürierstab pürieren, Joghurt zufügen und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Gemüse auf einer Platte mit einem Klecks Dip anrichten. mit Rosmarin garnieren. Restlichen Dip in einem Schälchen mit 1 EL Öl beträufelt dazureichen. Fladenbrot schmeckt besonders lecker dazu.
    Quelle & weitere Kürbis-Rezepte finden Sie unter www.lecker.de

Bei Laktoseunverträglichkeit laktosefreien Käse und Joghurt verwenden.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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