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Mit dem Rad auf Reisen

Bei diesen warmen Temperaturen steigt das Bedürfnis sich im Freien zu bewegen. Besonders Radfahren ist bei vielen sehr beliebt, da es sehr gesund ist und auf Dauer fit hält. Denn wer öfter aufs Rad steigt, pflegt seine Gelenke, verbrennt Fett, stärkt seinen Kreislauf und wird glücklicher. Radfahren eignet sich hervorragend im Urlaub, weil es eine Menge Spaß macht und man nebenbei die Gegend erkunden kann.

Reiseziel
Die Entscheidung wohin man fahren möchte und ob man eine individuelle oder pauschale Radreise unternehmen möchte, kann schwierig werden. Früh buchen lohnt sich bei pauschalen Angeboten besonders, da einige Radreiseveranstalter mit attraktiven Frühbucherangeboten locken. Für individuelle Reisen innerhalb Europas gibt es viele interessante Internetseiten. Besonders der ADFC hat einige nützliche Tipps für Radreisende zusammengefasst.

Ausrüstung
Natürlich ist bei einer Radreise weniger Gepäck mehr. Doch am Anfang ist es gar nicht so leicht einzuschätzen, was man wirklich alles braucht. Wer das sparsame Packen noch nicht gewohnt ist, kann auf einen Fahrradanhänger zurückgreifen. Aber egal wie groß er auch ist, sollte man bedenken, dass er eine zusätzliche Belastung darstellt, die man bei jedem kleinen Berg spüren wird. Für kürzere Radreisen dürften Packtaschen und Gepäckträger reichen. Daher gilt: So viel wie nötig, aber so leicht wie möglich.

Tagesetappen
Wie viele Kilometer man an einem Tag schafft, kommt natürlich auf die Tagesform, Sportlichkeit, Übung und viele weitere Faktoren an. Allgemein kann man sagen, dass 50 Kilometer gemütlich und mehr als 100 Kilometer machbar sind. Die meisten werden wahrscheinlich Tagesetappen dazwischen planen. Natürlich ist es motivierend anfangs weniger zu planen und mehr zu schaffen, als gedacht. Später kann man dann mehr ansetzen, um sich langsam zu steigern. Dehnübungen, ab und zu die Beine vertreten und Massageöl können helfen die müden Beine wieder aufzuwecken.

Proviant für Unterwegs
Für viel Bewegung wird auch viel Kraft benötigt. Für lange Radtouren eignen sich vor allem Bananen, da sie einer der besten Energiespender und leicht zu verdauen sind. Auch Energieriegel sind reich an Kohlenhydraten und fettarm. Besonders Früchteriegel liefern Energie und stärken für die nächste Etappe. Zudem ist Trockenobst ein geeigneter Snack für unterwegs, da es den Energiespeicher schnell auffüllt und gut schmeckt.

Wegweiser
Die altmodische Karte ist immer noch das beliebteste Mittel zur Wegfindung. Denn sie bieten besonders im Maßstab 1:50.000 den besten Überblick für Ihre Radreise.
Jedoch spart man sich mit einem GPS-Gerät das studieren der Radkarte an jeder Kreuzung, solange man die Route vorab auf das Gerät geladen hat. Eine optimale Zieleingabe auf der Handy-Navigationsapp funktioniert teilweise sehr gut, solange man eine mobile Datenverbindung im Ausland besitzt. Doch wie wir alle wissen ist der Akku unserer Smartphones nicht sehr langlebig, besonders während des Navigierens. Also bleibt eine Karte nach wie vor der vertrauenswürdigste Wegweiser.

Fazit
Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie groß man die Tagesetappen plant, welche Ausrüstung benötigt wird und welches Navigationsmittel das Beste für seine Reise darstellt. Vergessen Sie nicht, dass es hauptsächlich um den Spaß der Radtour geht. Grundsätzlich gilt, umso besser Sie planen, umso seltener können Sie negativ überrascht werden. Gesundheitsreise.de wünscht Ihnen viel Spaß bei Ihrer Radreise!

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