Neue Studie: Fahrrad fahren gegen Diabetes

Bewegung ist ein gutes Mittel, um Diabetes vorzubeugen. Nun fand eine britische Studie heraus: Wer zu Fuß ins Büro geht oder das Rad nutzt, hat schon einen wichtigen Diabetesschutz in den Alltag integriert.Anthony Laverty und seine Kollegen des Imperial College London und des University College London verglichen Daten von 20.000 Briten. Der Großteil, nämlich 69 Prozent, fuhr mit dem Privatauto ins Büro, 16 Prozent wählten öffentliche Transportmittel, zwölf Prozent kamen zu Fuß, der Rest nahm das Fahrrad.

Gesundheitlich am schlechtesten schnitten die Autofahrer ab. Verglichen mit den anderen Probanden war die Wahrscheinlichkeit bei ihnen höher, fettleibig oder übergewichtig zu werden. Wer marschierte oder mit dem Rad fuhr, hatte dagegen nicht nur weniger Hüftspeck, sondern verringerte sein Diabetes-Risiko um circa 40 Prozent. Zudem lag die Wahrscheinlichkeit für hohen Blutdruck bei den Fußgängern im Vergleich zu den Autofahrern um 17 Prozent niedriger.

Übergewicht und Bewegungsmangel gelten als die größten Risikofaktoren für Diabetes Typ 2, denn beide steigern die Insulinresistenz der Körperzellen. Infolge dessen muss die Bauchspeicheldrüse immer mehr von dem Stoffwechselhormon produzieren und erschöpft sich irgendwann. Fehlt Insulin, kann der Zucker nicht mehr aus der Blutbahn in die Zellen geschleust werden.

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