Neue Studie: Gehen genauso gesund wie Laufen

Zügiges Spazierengehen minimiert das Risiko für Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinspiegel und Diabetes in ähnlichem Umfang wie intensives Laufen fanden Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory heraus.Über einen Zeitraum von sechs Jahren haben sie für die American Heart Association mehr als 33.000 Läufer und 15.000 Spaziergänger per Fragebogen begleitet. Anders als bei früheren Studien ging es den Forschern diesmal aber nicht darum, wie viel Zeit die Sportler in ihr Hobby investierten. Vielmehr verglichen sie die zurückgelegten Strecken. Das Resultat: es kommt auf den Energieverbrauch an. Ist der ähnlich, ist die Wirkung des Sports vergleichbar.

Rennen reduzierte demnach das Risiko für das erstmalige Auftreten von Bluthochdruck um 4,2 Prozent, Spazierengehen um 7,2 Prozent. Ähnlich sah es bei den erhöhten Cholesterinwerten aus: Hier lagen die Jogger bei 4,3 Prozent Risikosenkung gegenüber 7 Prozent bei den Wanderern. Bei beiden Gruppen reduzierte sich die Diabetesgefahr um rund 12 Prozent. Das Risiko für Koronare Herzkrankheiten sank um 4,5 bei den Joggern und 9,3 Prozent bei den Spaziergängern.

Je mehr die Jogger liefen und die Spaziergänger wanderten, desto besser war das für die Gesundheit. Wer sich also bis jetzt vor schweißtreibendem Ausgleichssport gedrückt hat, kann immer noch gehen – und erfolgreich in seine Gesundheit investieren.

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