Rückenschmerzen – eines der häufigsten Schmerzen der Deutschen

Zahlen und Fakten

Eines der häufigsten Gesprächsthemen über Schmerzen gilt dem Rückenschmerz. Es ist eine Art Volkskrankheit geworden, weil die Menschen arbeitsbedingt zu viel Sitzen, oder immer wieder dieselben Bewegungen ausführen müssen. Kaum einer nimmt sich bei der Arbeit eine kurze Auszeit, um sich ein wenig zu Bewegen, oder ein paar Übungen zu machen um seinen Rücken ein wenig zu entlasten. Es sind inzwischen auch nicht mehr die älteren Menschen, die über Rückenschmerzen klagen, sondern auch zunehmend junge Leute. Bei einer Befragung von 2010 von über 1000 Personen über 18 Jahren, gaben 31% an unter chronischen Rückenschmerzen zu leiden. Eine weitaus aussagekräftigere Studie von 2008 ergab, dass unter 1500 Befragten Personen 70% der Frauen und 57% der Männer unter Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen leidern. Dies sind Zahlen sind erstaunlich hoch und die Belege der Krankenhausaufenthalte und Rückenbedingten Ausscheiden aus dem Arbeitsleben belegen diese zusätzlich. Schlimmer noch: In Deutschland wird zu häufig und zu schnell operiert. Der Druck der Krankenhäuser auf die Ärzte teure Bandscheiben OPs zu machen wächst. Aber auch die Patienten sehen dies als letzte Lösung an, damit der Schmerz möglichst schnell weggeht.

Aktiv gegensteuern mit Massagen

Dabei kann man sowohl präventiv als auch Nachsorglich viel machen, egal ob Hexenschuss, Nachenschmerzen oder Schmerzen im Lendenbereich. Zum einen kann man ganz einfach durch Sport seine Bauch- und Rückenmuskeln stärken, denn diese sind das Stützkorsett des Rückens. Dabei immer langsam vorgehen, nicht überfordern, damit sich die Muskeln nicht weiter verspannen. Eine andere Möglichkeit sind Massagen, Entspannungsübungen oder Massagesessel, zum Beispiel von www.massagesessel-sanazen.de. Wer so einen Sessel zu Hause oder im Büro stehen hat, kann ganz leicht immer zwischendurch Entspannen. Die Massagetechnik, die in den Massagesessel drin stecken ist heutzutage so ausgereift, dass sie zuerst den Körper abmessen, bevor das individuelle Massageprogramm abläuft. Auch die bekannte Shiatsu Massage kann man mit dem Massagesessel genießen. Diese behandelt den Körper entlang der Meridiane, so dass der Energiefluss wieder in Gang gesetzt werden kann. Der Muskel wird entspannt, die Durchblutung angeregt somit auch der Stoffwechseln und das Nervensystem.

Gymnastik und Fitnessübungen zur Vorbeugung

Wer sich jedoch aktiv bewegen möchte, für den sind Yoga, Rückengymnastik und Pilates eine gute Alternative. Diese kann man entweder selbst zu Hause machen, zum Beispiel mit einem Buch oder einer DVD, oder in einer Gruppe. Inzwischen bietet Deutschlandweit fast jeder Verein diese speziellen Gymnastik- und Fitnessübungen an. Es gibt aber auch private Kursangebote oder Fitnessstudios, die gerade für Frauen solche Kurse anbieten. Wie oben beschrieben, klagen schließlich mehr Frauen als Männer über ihre Rückenschmerzen.

Natürlich helfen auch neben diesen Maßnahmen eine gesunde Ernährung, ein richtiger Bürostuhl und der Wille, etwas zu ändern.

4 Gedanken zu „Rückenschmerzen – eines der häufigsten Schmerzen der Deutschen

  1. Peter Wutte

    Ein Großteil der Menschen arbeitet heutzutage im Büro. ganz egal, ob privat zuhause oder auch in einem Großraumbüro mit vielen Kollegen, eines ist dabei immer gleich: Man sitzt häufig mehrere Stunden am Schreibtisch, ohne sich ausreichend zu bewegen. Nicht selten sind starke Rückenschmerzen, die nach einiger Zeit auftreten, die Folge dieser einseitigen Belastung. Diverse Begleiterscheinungen, wie beispielsweise Verspannungen im Nackenbereich oder gar ernsthafte Verletzungen, können hier noch dazukommen. Es ist daher wichtig, sich seinen Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten – so dass auch der Rücken nicht darunter leidet. Ein ganz wichtiger Punkt ist zum Beispiel der Bürostuhl. Man verbringt häufig mehrere Stunden am Tag darauf und belastet seinen Körper somit auf Dauer recht einseitig.

    Herzliche Grüße
    Peter Wutte

    Antworten
  2. Peter Wutte

    So allgemein die Diagnose HWS Syndrom ist, bei der Lokalisierung der Höhe der auftretenden Störungen treten klare Unterschiede auf. Bei der oberen HWS tauchen häufig ziehende Schmerzen auf, die bis in den Kopf, sogar in die Stirn hinein ausstrahlen und punktuell stechend auch am Hinterkopf oder seitlich der Dornfortsätze des zweiten Halswirbels auftreten – ein so genannter „vertebragener“ (= wirbelsäulenbedingter) Kopfschmerz. Das mittlere und untere HWS-Syndrom stehen meist miteinander in Verbindung. Hier gehen die Schmerzen vom 3. bis 5. Halswirbel (mittleres HWS) und vom 6. bis 8. Halswirbel (unteres HWS) aus. Man spricht auch von einem Zervikobrachial-Syndrom, was die Störungen und Schmerzen im Bereich Nacken-Schulter Arme umschreibt. Ist eine Nervenschädigung vorhanden, können auch Lähmungen oder Kribbeln in diesem Bereich auftreten. Ärztliche Konsultation ist in einem solchem Fall unumgänglich.

    Antworten
  3. Manfred

    Ein wirklich guter Artikel. Leider haben immernoch viele nicht erkannt, wie essentiell die Vorbeugung mittels gezielter Krafttrainingsübungen und vor allem Bewegung ist. Viele Rückenbeschwerden könnten von vornherein verhindert werden, wenn die künftigen Patienten mehr für Ihren Rücken tun würden.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Captcha * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.