Sport gegen Bluthochdruck

Bluthochdruck oder auch Hypertonie, wird oft erst spät erkannt, da er sich zu anfangs kaum äußert. Ausgelöst durch ungesunde Lebensweise kann Ihr Blutdruck über die Grenzwerte, einmal über dem systolischen Wert 140 mm Hg oder über dem diastolischen Wert 90 mm Hg, steigen. Dann besteht Handlungsbedarf. Entweder durch Medikamente oder aber auch durch Sport. Dieser verspricht bei regelmäßiger Ausübung ebenfalls Heilung.

Wie wirkt Sport auf Bluthochdruck

Zunächst treibt Sport während der Ausübung den Blutdruck nach oben, hat allerdings dauerhaft eine Senkung dessen zur Folge. Allerdings ist hier Geduld gefragt: erst nach einem regelmäßigen Training nach acht bis zwölf Wochen, lässt sich hier eine Verbesserung des Blutdrucks feststellen. Zudem führt Sport dazu, dass sich die Gefäße weiten und die Durchblutung verbessert.

Welche Sportarten helfen am besten

Ausdauersportarten eignen sich hier besonders gut. Wählen Sie unter diesen eine Sportart mit leichtem bis mittelschweren Schwierigkeitsgrad. Rad fahren und Nordic Walking sind hier besonders hervorzuheben, da diese nicht zu anstrengend sind und dadurch zum einen nicht zu viel Blut zum Herzen gepumpt wird, die Kondition und der Stoffwechsel aber gut in Schwung kommen. Optimale Häufigkeit: 30 Minuten/5 Tage die Woche. Ein Belastungs-EKG im Vorfeld beim Arzt ist immer ratsam, so kann die richtige Art und Menge Sport für Ihren Typ festgestellt werden.

Kraftsportarten

Für Erkrankte an Bluthochdruck ist Gerätetraining im Fitnessstudio die beste Kraftsportart, aber auch hier gilt: eine vorhergehende Untersuchung beim Arzt zur Feststellung des Belastungstyps ist den Bluthochdruckpatienten sehr ans Herz zu legen. Außerdem sollte die Kraftsportart mäßig und angepasst sein, sowie von einem geschulten Trainer begleitet werden.

Außerdem: die Bewegungen sollten immer rhythmisch und kontinuierlich sein, damit eine regelmäßige Atmung möglich ist.

Welche Sportarten sind ein „No-Go“ bei Bluthochdruck?

Im Umkehrschluss sind Sportarten, die von unregelmäßigen Bewegungen geprägt sind, zu meiden, da diese zu einer unregelmäßigen Atmung führen. Auch sollte das Training nicht zu intensiv sein, von intensiven Kraftsportarten, schnellen Ballsportarten, Aerobic, etc. also vor allen Sportarten die zu Erschöpfung und Überanstrengung führen, ist somit zu warnen.

Fazit: Bei Bluthochdruck sollte man:

1. Zuerst ein Belastungs-EKG beim Arzt durchführen
2. Keine Sportarten ausführen, die zu Erschöpfung oder Überanstrengung führen
3. Stress vermeiden
4. einen gesunden Lebensstil pflegen

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