Schlagwort-Archiv: Allergie

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Technische Helfer für den Pollenalarm

Frühlingszeit ist leider auch Pollenzeit. Daher kann sich nicht jeder über das erste Grün freuen. Ganze 20 Prozent der Bevölkerung leiden an Heuschnupfen und fangen nun an zu niesen. Denn dieses Jahr hat der Pollenflug aufgrund der vielen warmen Tage bereits früher begonnen. Nun sorgt vor allem das Blühen der Birke dafür, dass viele Menschen krank werden. Um die Pollenzeit gut zu überstehen, fassen wir ein paar Tipps für Sie zusammen und haben ein paar praktische Apps für Sie getestet. Weiterlesen



Erste glutenfreie Urlaubsregion der Schweiz

Als erste Urlaubsdestination in der Schweiz ermöglicht die Nationalparkregion Engadin Scuol Samnaun mit einem Verbund von Restaurants, Hotels, Pensionen und Gewerbebetrieben Urlaubsgästen erholsame Ferien trotz Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit. Was man zu Hause kennt und kontrollieren kann, legt man während der Ferien in die Hände der Gastgeber. Weiterlesen



Pollenallergie

Juckende und gerötete Augen, Kribbeln und die immerzu laufende Nase, sowie zehn oder mehr Niesattacken hintereinander – das alles sind Symptome des Heuschnupfens, der weitverbreitetsten Allergie in Deutschland.
Die Wahrscheinlichkeit, an Heuschnupfen/ einer Pollenallergie zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Denn jede erlebte Pollensaison macht das Immunsystem sensibler und erhöht das Risiko einer Pollenallergie. Weiterlesen



Neuer Vital Kompass zeigt Gesundheitsangebote an der Nordsee

Wer seine Gesundheit fördern und dabei eine Auszeit vom Alltag genießen möchte, findet an der Nordseeküste Schleswig Holsteins mit ihrer salzhaltigen Luft beste Voraussetzungen. Bei der Suche nach Gesundheitsangeboten in der Region hilft der neue Nordsee Vital Kompass.

Ob Strandgymnastik oder Yoga am Meer, ob Stand up Paddling oder ein vitalisierendes Meerwasserbad in einem der modernen Thalasso- und Gesundheitszentren, Wattwandern oder – ganz neu – Klima Walking: Unter www.nordseetourismus.de/de/vitalkompass findet jeder das passende Wohlfühlprogramm. Einfach nach den Wünsche und Bedürfnisse filtern und den eigenen, individuellen Gesundheitsurlaub zusammenstellen und buchen.

Im Trend: Klima Walking. Abgewandelt aus der Sportart Nordic Walking macht sich Klima Walking das gesunde Reizklima der Nordsee zunutze. Mit einem professionellen Trainer geht es immer an der Brandungszone entlang. Von der Brandung freigesetzte Aerosole werden beim Laufen eingeatmet. Der mineralhaltige Nebel gelangt in die Lungenflügel, wo er die Durchblutung der Schleimhaut anregt. Somit verbindet die Präventionssportart die heilsame Wirkung des Reizklimas mit schonender Bewegung.

Die 90-minütigen Klima Walking-Runden gibt es für Kleingruppen bis zehn Personen sowie auf Anfrage auch als Einzelstunden mit einem Personal Trainer. Angeboten wird Klima Walking in der Saison 2013 in St. Peter- Ording, Büsum, Husum und Friedrichskoog sowie auf den Inseln, Föhr, Pellworm und Sylt. Mehr dazu unter www.nordseetourismus.de/de/klima-walking.

 



Milchprodukte auf dem Speiseplan trotz Milchzuckerunverträglichkeit

Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden unter einer Lactoseintoleranz, sie vertragen keine Milchprodukte. Ganz darauf verzichten müssen aber die Wenigsten. Meistens produziert ihr Körper noch eine geringe Menge des Milchzucker – Lactose – spaltenden Enzyms Laktase. Weiterlesen



Nordseeinsel Föhr: Gesundheitsurlaub in mildem Reizklima

Die grüne Insel in der Nordsee zeichnet sich durch ein besonders mildes Reizklima und eine staub- und pollenarme Luft aus. Besonders Patienten mit Atemwegs- und Hautproblemen sowie Allergien und Umwelterkrankungen profitieren davon. Weiterlesen



Urlaub von der Allergie

Pollen, Milben, Hunde oder Katzen, bestimmte Pflanzen, auch Nahrungsmittel können Allergikern den Urlaub gründlich vermiesen. Auf geprüfte, qualitätsgesicherte Allergikerfreundlichkeit weist das ECARF-Qualitäts Siegel hin, das die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) an Unterkünfte und Restaurants und seit neuestem auch an ganze Gemeinden vergibt. Weiterlesen



Glutenunverträglichkeit – Symptome, Diagnose, Ernährung

Immer mehr Menschen reagieren empfindlich auf das Weizeneiweiß Gluten. Unsere Expertin verrät, was es bei Glutenunverträglichkeit zu beachten gibt.

Gesundheitsreise.de: Was ist eine Glutenunverträglichkeit/ Zöliakie?
Terler: Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms, die bei entsprechender Bereitschaft durch den Genuss glutenhältiger Speisen, z.B. Brot, Gebäck, Mehlspeisen, Beilagen etc., ausgelöst wird. Das im Weizenmehl enthaltene Klebereiweiß Gliadin (Gluten) und ähnliche Eiweißstoffe im Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Kamut, Einkorn, Emmer und Hafer führen zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut.
Dadurch wird die Funktion des Dünndarms deutlich beeinträchtigt und die Aufnahme der Nährstoffe kann nicht mehr erfolgen. Als Folge kommt es zu Mangelzuständen und Verdauungsstörungen.

Eignen sich Lebensmittelunverträglichkeitstests zur Diagnose?
Nein, diverse Lebensmittelunverträglichkeitstests, Allergietests, Austestungen mit Bioresonanz etc. eignen sich nicht zur Diagnose. Eine eindeutige Diagnose wird bei einer Magenspiegelung gestellt. Durch Entnahme von kleinsten Gewebsproben aus dem oberen Dünndarm (Dünndarmbiopsie) kann nachgewiesen werden, dass die Dünndarmschleimhaut bei unbehandelter Zöliakie in charakteristischer Weise verändert ist. Das nennt man Zottenatrophie.
Ergänzend werden im Blut auch zöliakie-spezifische Antikörper bestimmt, die schon eindeutig auf Zöliakie hinweisen können, aber diese alleine nicht beweisen. Man sollte aber unbedingt beachten, dass ein Diätbeginn vor diesen speziellen Untersuchungen die Ergebnisse verfälscht bzw. die Diagnosestellung unmöglich macht.

Was ist bei glutenfreier Ernährung zu beachten?
Die einzige derzeit wirksame Behandlung der Zöliakie ist eine lebenslange strikte glutenfreie Ernährung, unter der sich die Dünndarmschleimhaut wieder völlig erholt. Zöliakie kann derzeit nicht geheilt werden und „vergeht“ auch nicht. Wenn eine schlampige oder gar keine glutenhältige Ernährung eingehalten wird, kann es in Folge zu schweren Mangelerkrankungen wie z.B. Osteoporose, Anämie, etc. kommen.
Da wahrnehmbare Symptome und Beschwerden, wie z.B. Magen-Darmstörungen durch wiederholtem Genuss von glutenhältigen Speisen oftmals ausbleiben, denken viele Zöliakie-Patienten sie seien geheilt. Aber schon bei kleinen Glutenmengen setzt die Schädigung erneut ein. Alle oben genannten Getreidearten und alle daraus hergestellten Lebensmittel wie Mehl, Grieß, Brot & Gebäck, Teigwaren, Mehlspeisen, Waffeln, Malz (auch Bier) und dgl. dürfen von Zöliakie-Betroffenen nicht gegessen werden. Heute gibt es aber schon zu jedem Nahrungsmittel einen glutenfreien Ersatz – vom Mehl, Brot bis zu den Teigwaren. Diese glutenfreien Spezialprodukte sind in Supermärkten, Reformhäusern und teilweise auch direkt beim Hersteller erhältlich.

Was muss man bei der Zubereitung und Aufbewahrung beachten? Dürfen glutenfreie und glutenhaltige Produkte zusammen zubereitet werden?
Glutenfreie und glutenhältige Lebensmittel sollten getrennt von einander aufbewahrt werden. Weiters sollten gut gereinigte Töpfe, Kochlöffel, Backformen etc. für die Zubereitung von glutenfreien Speisen verwendet werden, damit es nicht zu Kontaminationen kommen kann. Auch die Arbeitsflächen sollten immer gut gereinigt werden und eine Getreidemühle darf nur für glutenfreies Getreide verwendet werden.

Was sind glutenfreie Lebensmittel?
Es werden glutenfreie Diätprodukte, wie Mehl, Teigwaren, Brot, Gebäck, Kekse, Kuchen, Knabbereien, etc. extra für die glutenfreie Ernährung hergestellt. Diese werden auch analytisch überprüft.
Die durchgestrichene Weizenähre wird als Markenzeichen für diese glutenfreien Diätprodukte verwendet. Heute gibt es praktisch zu jedem glutenhältigen Lebensmittel auch ein glutenfreies Ersatzprodukt.
Weiters gilt in der EU seit November 2005 die Allergen-Kennzeichung, d.h. glutenhältige Zutaten müssen auf Lebensmittelverpackungen angegeben sein.

Verreisen mit Glutenunverträglichkeit: was ist zu beachten?
Grundsätzlich ist es möglich mit Zöliakie überall hin zu verreisen.
Es wird empfohlen sich bereits vorab zu informieren, ob im Hotel, das gebucht wurde, glutenfreie Speisen angeboten werden und ob glutenfreie Spezialprodukte mitgebracht werden sollten. Weiters sollte man sich über Einkaufsmöglichkeiten von glutenfreien Produkten und Restaurants, die glutenfreie Speisen anbieten, erkundigen.

Tipp der Gesundheitsreise.de-Redaktion: Auf dem Portal GlutenfreeRoads.com von Dr. Schär finden Sie eine Bestellung für glutenfreies Essen in 22 Sprachen übersetzt. Die Bitte an den Koch ist als PDF-Dokument hinterlegt. Dieses können Sie auf Ihrem Smartphone ablegen oder ausdrucken und im Restaurant vorlegen. So gibt es auch keine Verständigungsprobleme.


Eva Terler ist seit über 25 Jahren als Diätologin tätig. Sie leitet Kochseminare für Zöliakiebetroffene und hält zahlreiche Vorträge, Workshops und Seminare.

Gesundheitsreise.de empfiehlt:
Ernährung bei Glutenunverträglichkeit

maudrich 2013, ca. 120 Seiten, durchgehend farbig, broschiert
ISBN 978-3-85175-972-3
EUR 14,90 [A] / EUR 14,50 [D] / sFr 21,50
Erscheint im April 2013

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Richtiges lüften und heizen

Wenn draußen die Temperaturen sinken, werden drinnen die Heizungen meist kräftig aufgedreht. Doch sind weder zu hohe noch zu niedrige Temperaturen gut und auch das richtige Lüften ist wichtig.

Angenehme Temperaturen in der Wohnung liegen für die meisten Menschen zwischen 18 und 22 Grad, also normalerweise etwa die Stufe drei beim Heizkörper. Natürlich ist die Wohlfühltemperatur abhängig vom individuellen Empfinden und sollte bei Vielen im Bad z.B. höher als im Schlafzimmer sein. Solange man nicht zuhause ist oder auch nachts und in selten benutzen Zimmern, kann die Heizung natürlich runtergedreht werden. Denn schon eine um ein Grad verringerte Durchschnittstemperatur bedeutet etwa sechs Prozent weniger Energieverbrauch. Das schont nicht nur die Ressourcen, sondern auch Ihren Geldbeutel Und man muss ja auch im Winter nicht im T-Shirt in der Wohnung rumlaufen. Lässt man die Räume allerdings völlig auskühlen, steigt die Luftfeuchtigkeit und es dauert länger bis es wieder warm wird. Es gilt also das richtige Mittelmaß zu finden. Übrigens: wer glaubt, dass es schneller warm wird, weil er die Heizung voll aufdreht, irrt sich leider. Nur die erreichbare Maximaltemperatur steigt dadurch. Schneller geht es aber nicht.

Auch in beheizten Räumen entsteht z.B. durch Kochen, Duschen, Waschen und auch durch Schweißausstoß Feuchtigkeit. Daher ist es wichtig regelmäßig und richtig zu lüften, z.B. morgens nach dem Aufstehen, während Sie sich im Bad fertig machen oder in der Küche frühstücken. Dafür sollten Sie allerdings nicht über einen längeren Zeitraum das Fenster gekippt lassen, da die Luft so nicht richtig zirkulieren kann. Öffnen Sie die Fenster besser ganz und lassen so die kalte Luft in die Wohnung. Der Luftaustausch beim Stoßlüften geht viel schneller und die Räume kühlen weniger aus. Heizung ausmachen dabei natürlich nicht vergessen!

Nicht nur Ihr Geldbeutel, sondern auch Ihre Gesundheit freut sich über richtiges Heizen und Lüften. Ist es in der Wohnung oder in einzelnen Zimmern zu kalt, steigt die Luftfeuchtigkeit und das Risiko von Schimmelpilz steigt. Der verteilt seine Sporen über die Luft und kann Allergien auslösen, die dann zu Reizungen der Augen, Haut und Atemwege führen. Daher sind Allergiker, Asthmatiker und Personen mit einem geschwächten Immunsystem wie Transplantations-, AIDS- oder Krebspatienten besonders gefährdet. Um das zu vermeiden sollte auch im Winter die Zimmertemperatur nicht unter 15 bis 17 Grad fallen. Wird jedoch zu viel geheizt, wird die Luft in den Wohnräumen und damit auch die Schleimhäute in Hals und Rachen trocken. Dadurch können sie uns nicht mehr richtig vor Viren und Bakterien schützen und die nächste Erkältungswelle erwischt uns bestimmt.

Richtig Heizen und Lüften klingt kompliziert. Ist es aber eigentlich gar nicht. Achten Sie vor allem auf die richtige Luftfeuchtigkeit und vermeiden Sie extreme Temperaturen. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch gut für Ihre Gesundheit!