Schlagwort-Archiv: Glutenfreie Ernährung



Lebensmittelunverträglichkeit in der Weihnachtszeit

Vor allem in der Weihnachtszeit locken an jeder Ecke süße Versuchungen, wie Lebkuchen, Plätzchen und Spekulatius. Allerdings stellen diese leckeren Verlockungen für Menschen mit einer Lebensmittelunverträglichkeit eine besondere Herausforderung dar. Einige vertragen Fruchtzucker schlecht, andere Laktose, Histamin oder Gluten. Wir möchten Ihnen Tipps für Ihre Lebensmittelunverträglichkeit geben. Weiterlesen



Sabine Lisicki gibt Tipps für den glutenfreien Urlaub

Außerhalb der gewohnten Umgebung und dem alltäglichen Lebensrhythmus ist es schwieriger, weiterhin glutenfreie Gerichte zu sich zu nehmen. Dabei ist es wichtig, dass sich Betroffene über die jeweiligen Inhaltsstoffe der Mahlzeiten genau informieren, da sich Gluten oft in Lebensmitteln versteckt, in denen es Betroffene nicht erwarten. So hat die deutsche Tennisspielerin Sabine Lisicki leidvoll erfahren müssen, dass beispielsweise viele Soßen Mehl als Bindungsmittel enthalten oder dass Brotkrümel verwendet werden, um ein Gazpacho zu verdicken. Bei den French Open 2011 führte diese Unkenntnis zu Krämpfen während einem Spiel und in weiterer Folge zu einer bitteren Niederlage. Weiterlesen



Sabine Lisicki über ihre Erfahrungen mit glutenfreier Ernährung

Bei der deutschen Tennisspielerin Sabine Lisicki wurde im Jahre 2011 Gluten Sensitivity festgestellt. Auf anfängliche Panik und der Ungewissheit, was dieser Befund für ihr Leben und ihre Tenniskarriere bedeutete, folgte die Hoffnung, ein beschwerdefreies Leben zu beginnen. Endlich konnte sie die alltäglichen Symptome Bauchkrämpfe, Darmschmerzen und Müdigkeit zuordnen und anfangen, sich glutenfrei wieder an die Weltspitze des Damentennis zu kämpfen. Der Weg zu einer glutenfreien Ernährung war jedoch mit vielen Rückschlägen verbunden. Daher ist es ihr ein besonderes Anliegen, Betroffenen mit Tipps zur Seite zu stehen und auf diese Art der Nahrungsunverträglichkeit aufmerksam zu machen. Im Rahmen einer Pressekonferenz von Dr. Schär, hatte Gesundheitsreise.de die Möglichkeit, in einem Exklusivinterview mit Sabine Lisicki darüber zu sprechen und zu erfahren, wie Betroffene am besten die Situation meistern können. Weiterlesen



Experteninterview zu glutenfreier Ernährung

Zöliakie, Glutenunverträglichkeit, sowie Glutensensitivität schränken Betroffene zwar in ihrer ganzheitlichen Ernährung ein, jedoch werden immer mehr Substitute entwickelt und Beratungsmöglichkeiten angeboten, so dass die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten leichter fällt.

Die diplomierte Medizinpädagogin und Diätassistentin Birgit Blumenschein gewährte uns anlässlich einer Pressekonferenz von Dr. Schär (Marktführer in Europa für glutenfreie Lebensmittel) Einblicke in die Diagnose und die Beratung von Glutenunverträglichkeit und gab Ratschläge für Betroffene im Urlaub.

Gesundheitsreise.de: Oft ist es für Betroffene schwierig, im Urlaub das passende Hotel zu finden. Haben Sie Tipps für Menschen mit Glutenunverträglichkeit, wie sie vorgehen können?

Blumenschein: Zum einen gibt es von der Deutschen Zöliakie Gesellschaft – einer Selbsthilfegruppe – eine hilfreiche Übersicht von Hotels, Unterkünften und Restaurants in Deutschland aber auch in anderen Ländern. Allerdings muss man dafür Mitglied dieser Selbsthilfegruppe sein. Ich empfehle es den Betroffenen grundsätzlich auch, Mitglied zu werden, weil man neben diesen Informationen viel anderes hilfreiches erfährt. Zum anderen gibt es eine neue App: GlutenfreeRoads. GlutenfreeRoads.com ist eine Plattform, auf der Betroffene hinweisen, bei welchen Restaurants und Hotels glutenfrei gegessen werden kann. Aber auch Hotelbetreiber, die glutenfreie Speisen anbieten, können sich auf der Seite melden. Den Hotelbetreibern werden Kurse für glutenfreies Kochen zur Verfügung gestellt. Die Anbieter werden auch regelmäßig geprüft. Ich finde diese App super, weil sie weltweit Verkaufsstellen von glutenfreier Nahrung, Restaurants und Hotels mit glutenfreien Speisen anzeigt. Ich testete neulich interessehalber Zypern und habe mir angeguckt, wie viele Verkaufsstellen es dort gibt – es gibt tatsächlich welche. In Amerika oder zentraleuropäischen Ländern ist es ja fast schon normal, dass es Angebote gibt, aber dort fand ich es sehr spannend. Auch in Osteuropa nehmen die Hinweise zu.

Im Urlaub ist die glutenfreie Ernährung trotzdem eine Herausforderung, weil man nicht immer selbstbestimmt kocht und isst. Es ist schon allein eine Umstellung, sich Brot zu organisieren. Zusätzlich muss man Bescheid wissen, was man auch auf das glutenfreie Brot schmieren kann oder auf welche Speisen man gezwungen ist, zu verzichten.

Gesundheitsreise.de: Auch auf Gesundheitsreise.de präsentieren wir Urlaubsregionen und Hotels, die eine glutenfreie Küche anbieten. Gibt es Broschüren, die Betroffene dem Koch des Hotels einfach geben können, wenn dieser selbst noch nicht weiß, worin Gluten eigentlich enthalten ist – auch in verschiedenen Sprachen?

Blumenschein: Es gibt sowohl von der Deutschen Zöliakie Gesellschaft als auch von Dr. Schär Übersichten davon. Man kann sich ein Kärtchen von der Zöliakie Gesellschaft in verschiedenen Sprachen herunterladen, ausdrucken und in die Geldbörse stecken, worauf geschrieben steht, dass man kein Getreide, Weizen, etc. verträgt und darum bittet, Speisen ohne diese Lebensmittel zuzubereiten. Dr. Schär verbreitet auch Übersichtstabellen, auf denen erklärt wird, was erlaubt ist, was risikoreich ist und was total ungeeignet und verboten ist, was mit Farben hinterlegt ist. Man sollte aber grundsätzlich mit jedem Personal sprechen, da auch Kellner den Köchen die Information weiterleiten müssen. Außerdem wird in manchen Restaurants das Gericht von der Bedienung mit einer Garnitur oder einer Schuss Soße vollendet, bevor es zum Gast kommt. Da kann es trotzdem vorkommen, dass Gluten doch zum Gast gelangt.

Gesundheitsreise.de: Würden Sie Betroffenen raten, nach der Diagnose professionelle Hilfe einer Ernährungsberatung zu holen?

Blumenschein: Immer! Ich arbeite ja viel mit Ärzten zusammen und habe die Erfahrung gemacht, dass die Diagnose oft von den Gastroenterologen – also Darmexperten – gestellt wird. Diese haben sich aber in ihrem Studium nur wenig mit Ernährung, Ernährungsmedizin, etc. befasst. Wir versuchen daher, dass wir mit den Ärzten enger kooperieren, dass Patienten automatisch an Ernährungsfachkräfte weitergeleitet werden, wenn es um das Thema „Essen & Trinken“, das Einkaufen und Fragen zur Ernährungsumstellung geht. Als Betroffener muss man sich schließlich auch überlegen, wie man alleine in der Familie glutenfrei isst, damit sich die Familie sich weiterhin glutenhaltig ernähren kann. Insofern würde ich immer einen Berater zur Hilfestellung hinzuziehen.

Gesundheitsreise.de: Wie lange dauert es, bis der Betroffene die Ernährung richtig umstellen kann und bis man über alles Bescheid weiß? Teilweise wissen Betroffene gar nicht, ob z.B. Mehl als Bindungsmitteln in Soßen enthalten ist.

Blumenschein: Zieht jemand mit Glutenunverträglichkeit eine Ernährungsfachkraft heran, dauert die Beratung eine Stunde pro Woche für mindestens 3 Wochen. Zuerst wird erklärt, welche Produkte glutenhaltig sind und was das Problem dabei ist. In der nächsten Einheit wird gezeigt, was glutenfrei bedeutet, in welchen Lebensmitteln sich kein Gluten befindet und wie man Gluten vermeiden kann. Schließlich geht es in der 3. Einheit um Zutatenlisten und einfache Einkaufssituationen in der Realität. Hier wird veranschaulicht, was Betroffene im Lebensmittelladen kaufen und was sie im Restaurant bestellen können. Die Pausen zwischen den Beratungen helfen Betroffenen, sich damit zu beschäftigen und Situationen anzuwenden, um Gewohnheiten herzustellen. Bei speziellen Situationen nach Ablauf der Beratung können sie auch Rücksprache mit Ernährungsexperten halten.

Wie lange die Umsetzung dauert, hängt von der Lebenssituation, der Intensivität der Symptome und der Eigenmotivation ab. Eltern, beispielsweise, versuchen für ihre Kinder der Umgestaltung der Ernährung so schnell wie möglich nachzukommen. Aber auch wenn die Symptome stärker sind, also mit Bauchkrämpfen, Durchfall, etc., wird schneller mitgemacht als bei jenen, die nur leichte Merkmale der Glutensensitivität aufweisen. Neulich hatte ich eine Patientin – eine Arzthelferin – die normal weiter aß, da sie meinte, dass es nicht so leckere glutenfreie Sachen gibt. Obwohl sie selbst eine medizinische Fachkraft war, war es nicht einfach, sie davon zu überzeugen. Es hängt also auch vom individuellen Leidensdruck ab. Grundsätzlich würde ich annehmen, dass Betroffene aber innerhalb von 2-4 Wochen die Umstellung hinbekommen.

Betroffenen kann man zugucken, wie sie nach 3-4 Wochen glutenfreier Ernährung super gelaunt sind. Man kann sehen, dass es ihnen körperlich besser geht, wenn sich die Darmschleimhaut regeneriert. Sobald sie merken, dass es ihnen besser geht, achten sie konsequenter auf eine glutenfreie Ernährung.

Gesundheitsreise.de: Ist es bei der Glutensensitivität auch so, dass man einen eigenen Arbeitsbereich in der Küche benötigt, damit es mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommt?

Blumenschein: Ja, eine Trennung des Arbeitsbereiches in der Küche ist erforderlich, damit Gluten nicht in das Essen gelangen kann.

Gesundheitsreise.de: Müssen sich Betroffene mit Glutensensitivität glutenfrei ernähren oder reicht eine glutenarme Ernährung?

Blumenschein: Bei Zöliakie ist es definitiv so, dass beispielsweise Mehlstäube in der Luft Symptome auslösen können. Bei Glutensensitivität weiß man es noch nicht genau. Die Empfehlung im Moment ist, dass sie glutenfrei essen sollen. Es wird aber auch diskutiert, ob bei der Glutensensitivität vielleicht kleinere Mengen toleriert werden können. Im Moment heißt es daher „glutenfrei“, man lässt es aber offen, ob nach weiteren Erkenntnissen vielleicht der Begriff „glutenarm“ für jene Betroffenen entsteht. Als Ernährungsfachfrau sage ich konkret: „glutenfrei“. Dann sind die Symptome weg.

Informieren Sie sich hier über die genauen Unterschiede von Glutensensititivät und Glutenunverträglichkeit.

Birgit Blumenschein (2)
Zur Expertin: Birgit Blumenschein ist seit 24 Jahren als Diätassistentin und Medizinpädagogin tätig. Sie veröffentlicht Fachartikel zum Thema Ernährungsmedizin in diversen Fachzeitschriften wie der Deutschen Apotheker Zeitung. Zudem ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Studiengangskoordinatorin im Studiengang Clinical Nutrition an der Mathias Hochschule Rheine.

Bildnachweis: Dr. Schär



Erste glutenfreie Urlaubsregion der Schweiz

Als erste Urlaubsdestination in der Schweiz ermöglicht die Nationalparkregion Engadin Scuol Samnaun mit einem Verbund von Restaurants, Hotels, Pensionen und Gewerbebetrieben Urlaubsgästen erholsame Ferien trotz Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit. Was man zu Hause kennt und kontrollieren kann, legt man während der Ferien in die Hände der Gastgeber. Weiterlesen



Glutenfallen und glutenfreier Urlaub

Auch mit Glutenunverträglichkeit ist ein unbeschwerter Urlaub möglich, wenn man umsichtig plant und Glutenfallen meidet. Viele Hotels und Beherbergungsbetriebe bieten Übernachtung mit glutenfreier Küche. Manche Anbieter haben sich speziell auf Gäste mit Zoeliakie eingestellt. Weiterlesen



Glutensensitivität

Die Gesundheitsbranche wird überschwämmt von Fremdwörtern und neuen Krankheitsbildern. Eines davon ist die Glutensensitivität. Von dieser ist die Rede, wenn ein  Mensch auf Gluten empfindlich reagiert und die bei Verzehr mit folgenden Symptomen zu kämpfen haben: Weiterlesen



Glutenfreie Ernährung: Hauptspeise – Rotbarschfilet, Polentalasagne, Gnocchi

Die einzige Therapiemöglichkeit von Zöliakie ist der lebenslange Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel. So kann sich der Dünndarm erholen und seine Funktion wieder aufnehmen. Schon wenige Wochen nach Ernährungsumstellung nehmen die Symptome spürbar ab. Das Klebereiweiß Gluten kommt vor allem in den Getreidearten Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer und Weizen vor. Wir haben Ihnen Rezepte zusammengestellt, mit denen Sie einfach und lecker glutenfrei kochen können.

Rotbarschfilets mit Wildreislaibchen

Zutaten für 4 Portionen:

  • 90 g Wildreis
  • ½ Stange Lauch
  • 60 g Butter
  • 4 Rotbarschfilets (oder ein anderer Fisch)
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 60 g Butter zum Braten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 50 g Butter
  • 1 EL Mehl (glutenfrei)
  • 1/4 l Weißwein
  • 2 EL Senf
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 Ei

Zubereitung:

Den Reis in 2 l Wasser ca. 35–40 Min. weich dünsten, in ein Sieb geben, abtropfen und abkühlen lassen.
Den Lauch putzen, gründlich waschen und in feine Streifen schneiden. 60 g Butter zerlassen, den Lauch darin andünsten, herausnehmen und abkühlen lassen.
Die Rotbarschfilets unter kaltem Wasser abspülen, trocknen, mit dem Saft von 1 Zitrone beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. 60 g Butter zerlassen, die Rotbarschfilets 15–20 Min. darin braten, dann warm stellen.
Für die Sauce die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln in etwas Butter glasig dünsten. Das glutenfreie Mehl einrühren, den Weißwein dazugeben und aufkochen. Die restliche Butter mit dem Senf und der Schlagsahne unterrühren. Die Sauce etwa 3–4 Min. schwach kochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Wildreislaibchen den Wildreis und den Lauch mit einem Ei vermengen und salzen. Laibchen formen und in etwas Butter auf beiden Seiten ca. 2–3 Min. goldbraun braten.

Polentalasagne

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 ml Polenta (Maisgrieß; glutenfrei)
  • 3/4 l Wasser
  • Salz
  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 300 g Rinderfaschiertes/-hackfleisch
  • 1 Knollensellerie (kleinwürfelig)
  • 2 Karotten (gerieben)
  • ½ kg passierte Tomaten
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer
  • Oregano
  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Olivenöl
  • Käse (gerieben)

Zubereitung:

Die Polenta ins kochende Salzwasser einkochen und ca. 20 Min. anziehen lassen. Die Zwiebel in Öl anrösten, das Fleisch dazugeben, durchrösten, Gemüse und Tomaten dazumischen, würzen und ein schmackhaftes, nicht zu dünnflüssiges Sugo kochen.

Die gekochte Polenta auf ein befeuchtetes Backblech dünn ausstreichen und abkühlen lassen. Quadrate oder Rechtecke ausschneiden und in eine befettete Auflaufform legen. Das Sugo darübergießen, eventuell mit Käse bestreuen. Erneut Polenta und dann Sugo darüberschichten, mit Käse abschließen. Im Backofen bei 200° C ca. 20 Min. backen.

Tipp: Für die schnelle Variante die Polenta direkt in die befettete Form geben und glatt streichen. Das Sugo darübergeben und mit Käse bestreut überbacken.

Buchweizen-Schafskäse-Gnocchi mit Tomatensauce

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g Buchweizen (ganz)
  • ½ l klare Gemüsesuppe (glutenfrei)
  • 200 g Schafskäse
  • 50 g Zwiebel
  • 1 EL Petersilie (gehackt)
  • 1 TL Basilikum
  • 2 Eier
  • Öl
  • 80 g Mehl (glutenfrei)
  • Salz
  • 100 g Gouda (gerieben)

Tomatensauce:

  • 3 Tomaten
  • 2 EL Öl
  • 1 Zwiebel (fein geschnitten)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose geschälte Tomaten in Saft
  • 1/16 l Rotwein
  • Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
  • 1 TL Basilikum (geschnitten)

Zubereitung:

Buchweizen heiß abspülen, in der Gemüsesuppe 5 Min. kochen, 30 Min. zugedeckt quellen lassen. Schafskäse zerdrücken. Buchweizen, fein geschnittene Zwiebel, Kräuter, Eier, 1 EL Öl zugeben, gut vermischen. Mit glutenfreiem Mehl zu einem Gnocchiteig verarbeiten. 15 Min. rasten lassen. Mit 2 Teelöffeln Gnocchi formen, diese 5 Min. im Salzwasser kochen lassen und abseihen. In befetteter Auflaufform, mit Gouda bestreut, kurz überbacken.

Für die Tomatensauce Tomaten kreuzweise einschneiden, kurz in kochendes Wasser tauchen, kalt abschrecken und die Haut abziehen, entkernen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch im Öl anschwitzen. Dosentomaten, Saft und Rotwein dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Kurz kochen und passieren. Zuletzt Tomatenwürfel und Basilikum dazumischen.

Weitere glutenfreie Rezepte finden Sie im Buch „Ernährung bei Glutenunverträglichkeit“ von Eva Terler:



Ernährung bei Glutenunverträglichkeit

maudrich 2013, ca. 120 Seiten, durchgehend farbig, broschiert
ISBN 978-3-85175-972-3
EUR 14,90 [A] / EUR 14,50 [D] / sFr 21,50
Erscheint im April 2013

  • Über 100 schmackhafte Rezepte
  • Hilfreiche Lebensmitteltabellen
  • Tipps für das Essen unterwegs oder im Restaurant




Glutenfreie Ernährung: Leckere Nachspeisen – Kaiserschmarrn, Himbeer-Mohn-Torte, Zitronenherzen

Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit bedeutet nicht auf den geliebten Nachtisch verzichten zu müssen. Denn längst gibt es Ersatzzutaten wie Mais, Reis, Hirse oder Buchweizen – sie stehen herkömmlichen Produkten in nichts nach.

Kaiserschmarren mit Sauerrahm

Zutaten für 4 Portionen:

  • ¼ l Sauerrahm/Saure Sahne
  • 4 Eier
  • 4 EL helles Mehl (glutenfrei)
  • 1 Prise Salz
  • Butter zum Backen
  • Rosinen
  • 1 Pkg. Vanillezucker

Zubereitung:
Eigelb mit dem glutenfreien Mehl, Sauerrahm und Salz zu einem glatten Teig verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben. Schmarren in der Pfanne in Butter goldbraun backen und mit Rosinen und Vanillezucker servieren.

Himbeer-Mohn-Torte

Zutaten:

  • 5 Eigelb
    50 g Butter
    20 g Zucker
    1 Pkg. Vanillezucker
  • 5 Eiweiß
    80 g Zucker
  • 130 g Mohn (gerieben)
    70 g Haselnüsse (gerieben)
  • Creme:
    500 g Topfen/Quark
    150 g Joghurt
    4 Blatt Gelatine
    Saft von 1 Zitrone
    4 EL Zucker
    200 g Himbeeren (tiefgekühlt)
    2 Blatt Gelatine

Zubereitung:

Eigelb, Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eiweiß mit Zucker steif schlagen. Mohn, Nüsse und Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Die Masse in eine runde Tortenform (26 cm) füllen und bei 180° C ca. 25 Min. backen.

Aus Topfen, Joghurt, 4 EL Zucker und Zitronensaft eine Creme zubereiten und 4 Blatt Gelatine (nach Anleitung) beigeben.
Himbeeren passieren, durch ein Sieb streifen und ebenfalls mit 2 Blatt Gelatine eindicken. Die Topfencreme auf den kalten Mohnkuchen geben und obenauf die überkühlte Himbeercreme streichen. Vor dem Anschneiden mindestens 3 Std. im Kühlschrank kalt stellen.

Zitronenherzen

Zutaten:

  • 3 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Saft von 1 Zitrone
  • 200–250 g Mandeln (gemahlen)
  • etwas Staub-/Puderzucker zum Ausrollen
  • Staub-/Puderzucker und Zitronensaft für die Glasur

Zubereitung:

Eigelb mit Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft schaumig rühren; so viele Mandeln zufügen, bis ein Teig entstanden ist, den man ausrollen kann. Teig auf Staubzucker ausrollen und kleine Herzen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 175° C 12–15 Min. backen.

Inzwischen den Staubzucker mit Zitronensaft für die Glasur verrühren. Die Kekse noch heiß mit der Zitronenglasur bestreichen.

Weitere glutenfreie Rezepte finden Sie im Buch „Ernährung bei Glutenunverträglichkeit“ von Eva Terler:

Ernährung bei Glutenunverträglichkeit

maudrich 2013, ca. 120 Seiten, durchgehend farbig, broschiert
ISBN 978-3-85175-972-3
EUR 14,90 [A] / EUR 14,50 [D] / sFr 21,50
Erscheint im April 2013

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Urlaub von der Allergie

Pollen, Milben, Hunde oder Katzen, bestimmte Pflanzen, auch Nahrungsmittel können Allergikern den Urlaub gründlich vermiesen. Auf geprüfte, qualitätsgesicherte Allergikerfreundlichkeit weist das ECARF-Qualitäts Siegel hin, das die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) an Unterkünfte und Restaurants und seit neuestem auch an ganze Gemeinden vergibt. Weiterlesen