Tipps und Tricks, um sich selbst zum Sport zu motivieren

Sport ist gesund, stärkt unseren Körper und hilft zudem noch dabei uns fitter und glücklicher zu fühlen. Fast jedem sind diese Effekte bewusst, dennoch kennen viele das Phänomen, dass der Wunsch nach mehr sportlichen Aktivitäten da ist, jedoch die Motivation zur Umsetzung fehlt. Meist sind die guten Vorsätze schnell gefasst, gerade am Anfang des neuen Jahres, jedoch scheitern die Meisten schon an den anfänglichen Hürden.

Aber warum ist das so? Wieso ist es so schwierig den inneren Schweinehund zu besiegen? Die Antwort liegt meist in der Natur des Menschen, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier und genau aus diesem Grund fallen uns Verhaltensänderungen so schwer. Darüber hinaus wählt der Mensch häufig den bequemeren Weg, und da es anstrengender ist, zum Sport zu gehen als daheim zu bleiben, werden sportliche Ambitionen oft schnell wieder verworfen. Nun stellt sich die Frage, wie man diese Verhaltensänderungen am Besten meistert, ohne schon an der ersten Hürde zu scheitern. Zunächst gilt es alte Gewohnheiten abzulegen und gegebenenfalls die eigene Bequemlichkeit zu überwinden. Dies ist natürlich leichter gesagt als getan, jedoch können Ihnen ein paar gezielte Tipps & Tricks den Einstieg in den Sport und natürlich die dauerhafte Motivation zum Sport erheblich erleichtern:

Formulieren Sie einen Grund für Ihre Aktivität

Es ist wichtig, sich gerade am Anfang den persönlichen Grund für die sportliche Aktivität ins Bewusstsein zu rufen. Also zum Beispiel „ich möchte fitter werden“ oder „ich möchte meine Rücken stärken, um weniger Schmerzen zu haben“. Am besten kleben Sie sich den Anlass der sportlichen Betätigung an den Kühlschrank um sich gerade am Anfang immer wieder vor Augen zu halten warum man sich den Anstrengungen unterwirft.

Setzen Sie sich konkrete Ziele

Um dauerhaft motiviert zu bleiben, kann es hilfreich sein sich konkrete (Etappen-) Ziele zu setzten, wie zum Beispiel einen 5km-Lauf zu schaffen. Achten Sie jedoch darauf, dass diese Ziele realistisch sind, denn das Scheitern ist mitunter einer der größten Motivationskiller. Darüber hinaus sollte das Training an die persönliche Leistungsfähigkeit angepasst sein. Sonst bleiben die Effekte aus und als Folge nimmt auch die Motivation ab.

Wählen Sie die richtige Sportart

Spaß am Sport ist einer der wichtigsten Motivatoren für eine langfristige Umsetzung. Aus diesem Grund ist es wichtig, die richtige Sportart für sich zu finden. Nicht jeder ist ein Ausdauerläufer oder betreibt gerne Mannschaftssport, achten Sie deswegen bei der Auswahl der Sportart auf ihre persönlichen Vorlieben und körperlichen Merkmale, um dauerhaft Freude an der sportlichen Betätigung zu haben

Erstellen Sie einen Trainingsplan

Gerade am Anfang ist es wichtig sich fixe Termine zu setzten. Planen Sie Ihre sportlichen Aktivitäten am besten schon im Voraus und tragen Sie sich diese in Ihren Kalender ein, denn aus einem Plan wird oft Gewohnheit. Versuchen Sie Ihre gesetzten Termin auch einzuhalten und achten Sie aus diesem Grund besonders darauf die Termine nicht zu unmöglichen Zeiten zu planen.

Bauen Sie die Bewegung in den Alltag ein

Sport sollte sich in Ihren Alltag integrieren und diesen nicht verkomplizieren. Infolgedessen versuchen Sie die Bewegungen in Ihren Alltag einzubauen, zum Beispiel direkt nach der Arbeit trainieren. So vermeiden Sie unnötige Wege, welche schnell zu Ausreden werden können.

TIPP: Programmieren Sie Ihren Kopf auf Bewegung, zum Beispiel durch Treppensteigen umso die Bewegung zu einem natürlichen Teil Ihres Lebens zu machen

Suchen Sie sich eine Sportstätte in der Nähe

Eine lange und komplizierte Anfahrt zu Ihrer Sportstätte kann schnell dafür sorgen, dass die Sport-Lust verschwindet. Natürlich genießt nicht jeder den Luxus ein Fitness-, Tanz- oder Yogastudio um die Ecke zu haben, aber wenn dem so ist nehmen Sie am besten Ihre Sporttasche gleich mit zur Arbeit, so vermeiden Sie den Kampf gegen Ihr gemütliches Sofa zu Hause.

Belohnen Sie sich für das Erreichen von Zielen

Wenn Sie gesteckte Ziele erreicht haben oder über einen bestimmten Zeitraum durchgehalten haben, belohnen Sie sich dafür. Gönnen Sie sich etwas das Ihnen gut tut, wie zum Beispiel einen Wellnesstag mit Ihrem Partner oder vielleicht sogar mit der teuren Sporthose die Ihnen so gut gefallen hat 🙂 So macht das Dabeibleiben gleich doppelt Spaß.

Suchen Sie sich einen Trainingspartner

Wie heißt es so schön: „geteiltes Leid ist halbes Leid!“ Gemeinsames Training motiviert und macht gleich doppelt so viel Spaß. Darüber hinaus versetzt man seinen Trainingspartner nicht so schnell und versucht nicht so oft fadenscheinige Ausreden zu suchen um sich mal wieder nicht aktiv zu bewegen. Wichtig ist jedoch, dass ihr Trainingspartner auf einem ähnlichen Leistungsniveau ist um Demotivation oder Langeweile zu vermeiden.

Dokumentieren Sie Ihre Fortschritte

Fortschritte sind große und wichtige Motivationshilfen. Damit Sie Ihnen im Gedächtnis bleiben dokumentieren Sie diese am besten. Erstellen Sie eine Grafik oder eine Tabelle in die Sie Ihre Erfolge notieren oder eintragen können und hängen Sie diese auf, um sich Ihre Fortschritte immer vor Augen halten zu können.

Räumen Sie von vornherein Hindernisse aus den Weg

Die Hürden des Alltags lassen uns schnell die Lust am Sport verlieren. Aus diesem Grund versuchen Sie diese von vornherein aus dem Weg zu räumen. Organisieren Sie schon im Voraus einen Babysitter oder packen Sie am Vortag Ihre Sporttasche, um eventuelle Verzögerungen oder Hindernisse zu vermeiden. Denn die Sporttasche einfach nur mitzunehmen fällt viel leichter als sie auch noch vorzubereiten.

Rufen Sie sich die Vorteile von Bewegung ins Gedächtnis

Jeder der sich sportlich betätigt hat kennt das Gefühl, den inneren Schweinehund besiegt zu haben. Darüber hinaus produziert der Körper nach dem Sport verstärkt Glückshormone, welche Zufriedenheit, Wohlbefinden und Freude erzeugen. Rufen Sie sich diese Gefühle vor dem Sport ins Gedächtnis und es wird Ihnen viel leichter fallen sich selbst zu motivieren.

3 Gedanken zu „Tipps und Tricks, um sich selbst zum Sport zu motivieren

  1. Sue Perlmann

    Ich nutze gerne innere Bilder zur Motivation, die in mir hervorrufe. Mein Lieblings-„Bild“ ist zurzeit die Aufwärmroutine von Hürdenläuferin Michelle Jenneke. Ich hab das Video auf meinem Blog gepostet: karmayourself.de/fuehl-bewusst-den-spass-beim-sport 😉 Mit der Einstellung läuft es sich auch bei dem grauen Wetter fast von allein.

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  2. Reinhard R.

    Super Tipps für den Sport!

    Wichtig ist einfach mal sportlich zu beginnen. Dann kommt auch oft die Motivation durch Sport wieder zurück.

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