Vegane Lebensmittel sind nicht immer gesund

Leben Veganer gesünder?
Diejenigen, die sich ohne Fleisch ernähren, haben geringere Blutfettwerte, gesündere Nieren und ein besseres Körpergewicht.
Doch es wurde noch nicht nachgewiesen, dass die positiven Effekte ausschließlich dem Fleischverzicht zu verdanken sind. Menschen, die sich bewusster mit der Ernährung beschäftigen, achten nämlich meist generell auf einen gesunden Lebenswandel, rauchen zum Beispiel nicht oder treiben häufiger Sport.


Veganprodukte

Neuesten Erkenntnissen zu Folge sind vegane Produkte nicht immer gesund.
Vegane Lebensmittel müssen nicht unbedingt gesund sein – im Gegenteil: In vielen Produkten stecken viel Fett und Salz. Aus ethnischen oder ökologischen Gründen essen Veganer nichts vom Tier. Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung ist daher umso wichtiger.
Veganer sollten die Augen ganz genau aufmachen und hinsehen und sich nicht darauf verlassen, dass Produkte ohne tierische Zutaten auch wirklich gesund und naturrein sind.

Viele Geschmacksverstärker

Es wird kritisiert, dass auf vielen Produkten die Nährwertangaben lückenhaft angegeben sind. Das gilt insbesondere für problematische Inhaltsstoffe wie gesättigte Fettsäuren. Kritiker reden sogar von Etikettenschwindel!
Die Nachmachung von tierischen Produkten gehe teilweise mit einer größeren Zugabe von Zusatzstoffen einher, sonst wäre die Herstellung oder ein ähnlicher Geschmack unmöglich.
Die meisten Veganer wissen gar nicht, dass viele Lebensmittel, die sie einkaufen, keine naturreinen Produkte sind.

Irreführende Werbung

Die Bilder trügen – auch bei veganen Lebensmitteln stimmen die Abbildungen auf der Verpackung oft nicht mit den tatsächlichen Inhaltsstoffen oder auch der Herkunft der Zutaten und der Zusammenstellung überein.
Ein Hersteller wirbt mit großen Walnüssen auf seiner Verpackung seines Brotaufstrichs, überraschend: nur 2 Prozent Walnussöl sind in diesem Brotaufstrich enthalten.
Ein Anbieter zeigt eine Bayerische Alpenkulisse auf seinem „Cereal Drink“, obwohl die Rohstoffe aus anderen verschiedenen Ländern Europas kommen.
Gerade Verbrauchern, denen eine umweltfreundliche regionale Produktion ihrer Lebensmittel wichtig ist, werden leicht in die Irre geführt.

Kein einheitliches Vegan-Siegel

Es gibt bisher noch kein einheitliches staatliches Siegel, das Verbrauchern mehr Sicherheit beim veganen Einkauf geben würde. Dafür gibt es viele verschiedene Label und Logos, die teilweise sogar selbst von den Herstellern erschaffen werden. Schummelei in der Vegan-Branche!
Vegane Produktehersteller bieten eine Vielfalt von nach Fleisch schmeckenden Lebensmitteln, Cocktail-Würstchen, Bratwürstchen, Hähnchenbällchen, Veggie-Burger, Bolognese, aber auch Aufschnitt, Lachs-, Käse- und Feta-Alternativen, Brotbelag, Margarine-Ersatz, Brotaufstrich, Sprühsahne, Hirsedrink, Sojadrink, Haferdrink, Dinkelkringel, Soja-Chips, Cranberry-Riegel und Broccoli-Pulver. Viel Auswahl.
Kritiker warnen aber, genau auf die Zutatenliste zu schauen!

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