Yoga zum Entspannen – ein Erfahrungsbericht

Der Büroalltag ist bekanntlich nicht sehr rückenschonend. Auch ich hatte häufig mit Verspannungen im Rücken und Schulter-Nackenbereich zu kämpfen, deshalb ging es ab für mich ins Fitnessstudio. Da ich Gerätetraining nicht so toll finde, habe ich mich neben einem auspowernden Aerobictraining für einen entspannenden Yogakurs entschieden.

Ursprung und Wirkung von Yoga

Yoga hat in westlichen Ländern einen wahren Hype ausgelöst. Doch wo hat es seine Wurzeln? Die Ursprünge von Yoga liegen in Indien. Die ganzheitliche Gesundheitsmethode hilft seinen Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Körper-, Atem- und Meditationsübungen werden miteinander kombiniert. Es steigert nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit. Nicht nur Rückenbeschwerden werden durch Yoga gelindert, sondern auch das Herzinfarktrisiko nimmt nachweislich ab.

Yogastile

Ich habe schon verschiedene Yogastile ausprobiert, am besten finde ich jedoch Vinyasayoga, das sehr viele Körper- und Atemübungen enthält. Meditationsübungen kommen nur selten vor, das ist sowieso nicht mein Ding – zu esoterisch 😉 Insbesondere Vinyasa-Yoga wirkt Wunder gegen Rückenbeschwerden und schon nach einigen Übungsstunden verbesserte sich mein Körpergefühl. Gleichzeitig macht es den Kopf frei und wirkt sehr entspannend – genau das richtige nach einem stressigen Tag. Weltweit gibt es mittlerweile über 40 Yogastile – da ist bestimmt für fast jeden etwas dabei.

Ausbildung zum Yoga-Trainer

Mir persönlich sind qualifizierte Trainer sehr wichtig, da man seinem Körper bei falsch ausgeführten Übungen mehr schaden als nützen kann. Der Beruf des Yoga-Lehrers ist nicht geschützt, deshalb gibt es zahlreiche Wege und Institute um Yoga-Lehrer zu werden. Eine gute Ausbildung zeichnet sich durch Anatomie- und Physiologieunterricht aus und sollte mindestens 200 Stunden umfassen.

Yoga-Übung für zwischendurch

Zum Schluss noch eine einfache Yoga-Übung für zwischendurch, die sich auch problemlos am Arbeitsplatz ausführen lässt. Damit die Kollegen nicht lachen, können sie ja einfach mitmachen und ihren Gleichgewichtssinn und Konzentrationsfähigkeit trainieren: mit geschlossenen Füßen hinstellen, langsam ein- und ausatmen. Das Gewicht auf einen Fuß verlagern und den anderen Fuß so weit wie möglich an die gegenseitige Schenkelinnenseite legen. Eine Minute halten und dann wechseln.

Viel Spaß beim Üben!

Das ist der Auftaktartikel zu einer kleinen Serie rund um „Yoga“. Lesen Sie die nächsten Wochen mehr zu den verschiedenen Yoga-Stilen und eine diplomierte Yoga-Lehrerin gibt im Experteninterview Tipps für Yoga-Einsteiger.

Yoga-Buchtipp

Isabella Welsch
Yoga typgerecht
Die fünf Elemente in der Yoga-Praxis

maudrich 2013, 176 Seiten, durchgehend farbig,
zahlr. Abb., Klappenbroschur
ISBN 978-3-85175-979-2
EUR 22,- [A]/ 21,40 [D]


Gewinnspiel: wir verlosen 3x ein Exemplar von „Yoga typgerecht – Die fünf Elemente in der Yoga-Praxis“

Schreiben Sie uns als Kommentar, was Sie mit Yoga erreichen möchten. Teilnahmeschluss: 15. Juni 2013, der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt.

Update 17.06.13: Die Gewinner sind gezogen und benachrichtigt. Bitte nicht mehr am Gewinnspiel teilnehmen.

34 Gedanken zu „Yoga zum Entspannen – ein Erfahrungsbericht

  1. Markus Alpenblogger

    Schön, dass das hier zu einer kleinen Serie werden soll.

    Ich war ja anfangs immer ein wenig skeptisch, ob Yoga wirklich „etwas bringt“ – aber vielleicht diese Frage nach Nutzen und Effizienz ohnehin schon die völlig falsche Frage. Ich denke auf alle Fälle, dass sowohl die Beschäftigung als auch die Ausübung der Yoga-Praxis Zeit braucht (denn genau die Praxis wird, soweit ich das überblicken kann, immer wieder betont, man kann ja Yoga nicht in der Theorie betreiben).

    Jedenfalls hatte ich einst das Vergnügen, mich mit einer Yoga-Lehrerin unterhalten zu dürfen, wie man hier nachlesen kann:

    http://alpenblogger.at/wellness/yoga-im-oetztal-niederthai.html

    Interessant ist das Thema Yoga also aus meiner Sicht allemal, obwohl ich mich noch nicht dazu durchgerungen habe, es aktiv zu betreiben. Aber ich bin zumindest schon mal vom Skeptiker zum Interessierten geworden…

    Antworten
  2. Christine

    Ich wünsche mir innere Ruhe, mehr Beweglichkeit und ein
    bißchen Muskelaufbau, vor allem im Rücken- und Bauchbereich wären super.

    Antworten
  3. Anna

    Durch Yoga möchte ich glücklicher sein, mich besser fühlen und meinen Geist und der Körper wieder richtig verbinden, da diese Verbindung in den letzten Jahren leider verloren ging.

    Antworten
  4. Katrin L.

    Mein Wunsch ist es durch das Buch “Yoga typgerecht – Die fünf Elemente in der Yoga-Praxis” einfache Yoga-Übungen zu finden, die man in den Alltag einbauen kann, um die geistige und körperliche Fitness zu steigern.
    Mein persönliches Ziel ist es, mein innere Ruhe zu steigern und meine Balancefähigkeit wiederzuerlangen, damit ich vielleicht noch mal den Yoga-Kopfstand ausüben kann.

    Antworten
  5. Lysann

    Wenn ich morgens mein Yoga absolviere, fühle ich mich total energiegeladen für den Tag. Ich kann nicht sagen, woran das liegt, aber es ist verblüffend. Lasse ich es mal weg, bemerke ich direkt den Unterschied…

    Antworten
  6. CHRISTIANE

    Ich praktiziere seit über 20 Jahren unterschiedliche Arten von Yoga und bin sehr angetan von der Auswirkung auf den Körper !! Jeder sollte für sich erfahren, wie und was und vor allem WANN es einfach gut tut !!!

    Antworten
  7. Nikola

    Ich mache Yoga, um meinen Körper zu stärken und beweglich zu halten, um zu entspannen und abzuschalten. Fühle mich danach immer wie auf einer Glückswolke 🙂

    Antworten
  8. Anne

    Generell ist es für die Fitness und Beweglichkeit toll, besonders stärken möchte ich auch meinen Rücken, da ich öfters beruflich schwer heben muß.

    Antworten
  9. Christine Hörl

    Ich möchte einfach mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit erreichen um den Grossfamilien“Wahnsinn“ der bei uns herrscht immer mal für ein paar Minuten zu entfliehen.

    Antworten
  10. Martin Streller

    Wir machen gerade einen Schnupperkurs und würden den mit dem Buch ausbauen und uns weiter Yoga widmen, denn es hilft uns abzuschalten und den Körper kennen zu lernen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Captcha * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.