Archiv für den Monat: Oktober 2012



Ayurveda-Wochenende zu gewinnen!

Etwas in eigener Sache: Gesundheitsreise.de verlost ein Ayurveda-Wochenende in Österreich für 2 Personen im Wert von 425,00 €.

Was Sie dafür tun müssen? Einfach bis 30.11.2012 den Gesundheitsreise.de-Newsletter abonnieren und mit etwas Glück entspannen Sie bald  inmitten der Tiroler Alpenwelt mit dem Partner Ihrer Wahl.

Als 2. Preis winkt eine ayurvedische Körperölmassage Abhyanga.

 

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Wir wünschen Ihnen viel Glück!



Yoga zum Entspannen – ein Erfahrungsbericht

Der Büroalltag ist bekanntlich nicht sehr rückenschonend. Auch ich hatte häufig mit Verspannungen im Rücken und Schulter-Nackenbereich zu kämpfen, deshalb ging es ab für mich ins Fitnessstudio. Da ich Gerätetraining nicht so toll finde, habe ich mich neben einem auspowernden Aerobictraining für einen entspannenden Yogakurs entschieden.

Ursprung und Wirkung von Yoga

Yoga hat in westlichen Ländern einen wahren Hype ausgelöst. Doch wo hat es seine Wurzeln? Die Ursprünge von Yoga liegen in Indien. Die ganzheitliche Gesundheitsmethode hilft seinen Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Körper-, Atem- und Meditationsübungen werden miteinander kombiniert. Es steigert nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit. Nicht nur Rückenbeschwerden werden durch Yoga gelindert, sondern auch das Herzinfarktrisiko nimmt nachweislich ab.

Yogastile

Ich habe schon verschiedene Yogastile ausprobiert, am besten finde ich jedoch Vinyasayoga, das sehr viele Körper- und Atemübungen enthält. Meditationsübungen kommen nur selten vor, das ist sowieso nicht mein Ding – zu esoterisch 😉 Insbesondere Vinyasa-Yoga wirkt Wunder gegen Rückenbeschwerden und schon nach einigen Übungsstunden verbesserte sich mein Körpergefühl. Gleichzeitig macht es den Kopf frei und wirkt sehr entspannend – genau das richtige nach einem stressigen Tag. Weltweit gibt es mittlerweile über 40 Yogastile – da ist bestimmt für fast jeden etwas dabei.

Ausbildung zum Yoga-Trainer

Mir persönlich sind qualifizierte Trainer sehr wichtig, da man seinem Körper bei falsch ausgeführten Übungen mehr schaden als nützen kann. Der Beruf des Yoga-Lehrers ist nicht geschützt, deshalb gibt es zahlreiche Wege und Institute um Yoga-Lehrer zu werden. Eine gute Ausbildung zeichnet sich durch Anatomie- und Physiologieunterricht aus und sollte mindestens 200 Stunden umfassen.

Yoga-Übung für zwischendurch

Zum Schluss noch eine einfache Yoga-Übung für zwischendurch, die sich auch problemlos am Arbeitsplatz ausführen lässt. Damit die Kollegen nicht lachen, können sie ja einfach mitmachen und ihren Gleichgewichtssinn und Konzentrationsfähigkeit trainieren: mit geschlossenen Füßen hinstellen, langsam ein- und ausatmen. Das Gewicht auf einen Fuß verlagern und den anderen Fuß so weit wie möglich an die gegenseitige Schenkelinnenseite legen. Eine Minute halten und dann wechseln.

Viel Spaß beim Üben!

Das ist der Auftaktartikel zu einer kleinen Serie rund um „Yoga“. Lesen Sie die nächsten Wochen mehr zu den verschiedenen Yoga-Stilen und eine diplomierte Yoga-Lehrerin gibt im Experteninterview Tipps für Yoga-Einsteiger.

Yoga-Buchtipp

Isabella Welsch
Yoga typgerecht
Die fünf Elemente in der Yoga-Praxis

maudrich 2013, 176 Seiten, durchgehend farbig,
zahlr. Abb., Klappenbroschur
ISBN 978-3-85175-979-2
EUR 22,- [A]/ 21,40 [D]


Gewinnspiel: wir verlosen 3x ein Exemplar von „Yoga typgerecht – Die fünf Elemente in der Yoga-Praxis“

Schreiben Sie uns als Kommentar, was Sie mit Yoga erreichen möchten. Teilnahmeschluss: 15. Juni 2013, der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt.

Update 17.06.13: Die Gewinner sind gezogen und benachrichtigt. Bitte nicht mehr am Gewinnspiel teilnehmen.

Copyright: Hohe Tauern Health

Urlaubstipps für Allergiker und Asthmatiker

Allergien und Atemwegserkrankungen wie Asthma erfordern nicht nur im Alltag eine Anpassung an die Gegebenheiten der Krankheit. Auch im Urlaub gilt es einiges zu beachten. Im Gespräch mit Gesundheitsreise.de erläutert Mag. Susanne Radke, worauf Betroffene bei der Planung ihres Urlaubs achten sollten, damit sie sich in den freien Tagen möglichst beschwerdefrei erholen können.

Gesundheitsreise.de: Ein Urlaub eignet sich hervorragend, um etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Welche Kriterien bei der Wahl des Urlaubs sollten Betroffene von Allergien und Atemwegserkrankungen beachten?

Radke: Man sollte genau hinterfragen, ob das Urlaubsziel auch tatsächlich liefert, was man haben möchte. Es gibt einige Hotels, die sich als allergiker-geeignet bezeichnen, aber ohne realen Hintergrund. Man sollte als Gast, dessen Urlaubsgenuss ja erheblich davon anhängt, ob er in einem Zimmer reizfrei schlafen kann und der sich beim Essen auf die genaue Einhaltung der persönlichen Vorgaben verlassen muss, schon prüfen, ob es am jeweiligen Aufenthaltsort wirklich Messungen und Schulungen gibt. Und ob diese von einer neutralen und seriösen Stelle durchgeführt werden! Dies ist nur sehr selten der Fall.

Welche Urlaubsgebiete eignen sich für Asthmatiker und Allergiker besonders gut?

Generell sind dies natürlich Ziele mit gesundem Klima, also mit möglichst wenig Luftverschmutzung, wenig Pollenbelastung, wenig Feinstaub. Dazu eigenen sich Küsten (natürlich nicht in einem Stadtbereich) oder die Berge, welche durch die Höhenlage an sich schon mache Belastung erheblich vermindern. Das Mikroklima am Krimmler Wasserfall in Österreich ist das einzige bislang weltweit durch Universitätsstudien erforschte Klima, das ganz speziell bei allergischem Asthma nachhaltige positive Wirkung zeigt.

Was können Betroffene selbst in ihrem Alltag tun, um möglichst beschwerdefrei zu leben?

Ganz wichtig ist die richtige Diagnose bei einem Facharzt („Habe ich wirklich allergisches Asthma, wogegen bin ich tatsächlich allergisch?“) und sich dann gezielt z. B. über das Internet oder bei den jeweiligen Patientenorganisationen wie dem Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) oder der Österreichischen Lungenunion über die Krankheit zu informieren. Patientenvertreter sind oft besser informiert als Hausärzte. Ganz wichtig ist es, seine eigenen Räumlichkeiten entsprechend auszustatten (viel Holz, glatte Flächen, keine Teppiche, keine Vorhänge, rauchfreie Zimmer, allergikerfreundliche Bettwäsche, Waschmittel, etc.). Schon kleine Veränderungen können viel bewirken.

Und die Wahl eines richtigen Urlaubsortes hilft natürlich ebenfalls, denn im Urlaub sollte man möglichst beschwerdefrei ausspannen und sich dabei auch die Zeit für gesundheitsbewusste Erholung nehmen – mit Bewegung in der freien Natur, Ruhe und dem Genuss, sich durch kompetentes Service-Personal verwöhnen zu lassen.

Mag. Susanne Radke ist Projektmanagerin der Region Hohe Tauern Health in Österreich. Hohe Tauern Health bietet Urlaubsangebote, die auf die besonderen Bedürfnisse von Asthmatikern und Allergikern abgestimmt sind. Die Leistung beinhaltet u.a. die Übernachtung in allergikergerechten Zimmern, einen Allergie- Workshop sowie einen Kochkurs mit einer Diätologin.

Wertvolle Tipps und Informationen zum Thema „Hausstauballergie“ finden Sie hier.