Schlagwort-Archiv: Fasten



Zeit für einen Frühjahrsputz

April, April der macht was er will!
Regenwetter – also ab auf die Couch? Nein, Nein, Nein!
Das schlechte Wetter können Sie wunderbar für den Hausputz nutzen.
Alle Zeichen stehen auf Frühjahrsputz, mal wieder so richtig reine machen. Entrümpeln, Staubwischen, Staubsaugen, Fenster putzen, schrubben, um dekorieren, Keller ausmisten, ran an den Speck!
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Brainfood, der „Zwischendurch-Kick“ für das Gehirn

Stress am Arbeitsplatz, ein Termin jagt den nächsten, das Telefon klingelt ständig? Sie wollen es jedem Recht machen, alles erledigen und trotzdem mit dem Kopf voll bei der Sache sein?
Volle Leistungsfähigkeit und Konzentration können Sie auch durch Ihre Essgewohnheiten beeinflussen. Obst und Gemüse stehen dabei ganz oben auf der Liste – am besten fünf Portionen über den Tag verteilt.
Mit Pillen lässt sich die Gedächtnisleistung nur kurzfristig steigern. Wer seinem Gehirn langfristig auf die Sprünge helfen möchte, hat gesündere Möglichkeiten, es kommt nur auf die Ernährung an. Weiterlesen



Entschleunigen in der Vulkaneifel

Innere Ausgeglichenheit ist die beste Basis für Körper und Geist, um fit ins Frühjahr zu starten. In der Region GesundLand Vulkaneifel haben Besucher die Wahl unter insgesamt 41 gesundheitstouristischen Angeboten, um Urlaub und Medical Wellness zu kombinieren – und so eine gesunde Balance wieder herzustellen. Weiterlesen



Gesunde Ernährung gegen Frühjahrsmüdigkeit

Unser Körper passt sich der Umstellung der Natur auf die hellere und wärmere Jahreszeit an. Dies ist für viele von uns mit Schlappheit und Antriebslosigkeit verbunden – der berüchtigten Frühjahrsmüdigkeit. Mit viel frischen Lebensmitteln können Sie Ihren Stoffwechsel wieder anregen. Weiterlesen



Wie Sie sich in der Faschingszeit vor Viren schützen können

In der Karnevalszeit ist das Risiko besonders hoch, sich mit Grippeviren anzustecken. Größere Menschenansammlungen steigern die Ansteckungsgefahr erheblich.
Die Faschingszeit ist durch eine deutliche Zunahme von Infektionskrankheiten gekennzeichnet. Hierzu gehören neben Erkältungskrankheiten, Grippe auch Viruserkrankungen, wie beispielsweise Lippenherpes.
Doch kein Grund sich zu Hause zu verstecken!
Ob Fasching, Karneval oder Fastnacht: Das närrische Treiben an den tollen Tagen ist bunt und vielfältig, auf der ganzen Welt verbreitet und sollte nicht verpasst werden. Weiterlesen



Die Rückkehr der Leichtigkeit

Kurze Tage, eisige Temperaturen und schweres Essen sorgen dafür, dass viele Menschen sich im und nach dem Winter müde und außer Form fühlen. Damit Sie sich wieder voller Energie und Lebensfreude Ihren täglichen Aufgaben widmen können, bietet der Weissenseerhof Fastentage nach der anerkannten FX Mayr Kur an. Weiterlesen



Die besten Plätze für authentisches Ayurveda

Die älteste Ayurveda Medizin-Tradition haben Indien und Sri Lanka. Wir stellen spezialisierte Resorts vor, in denen Ayurveda Kuren besonders professionell und nach allen Regeln der jahrtausendealten Heilkunst umgesetzt werden. Tropisches Urlaubsgefühl inklusive. Übrigens: Die beste Reisezeit hat gerade begonnen und dauert bis März. Weiterlesen



Die beliebtesten Fastenarten im Überblick

Immer mehr Menschen verzichten für eine Zeitlang freiwillig auf Nahrung und üben sich in Enthaltsamkeit. Fastenanhänger schwören auf die entschlackende Wirkung des Heilfastens, tanken neue Kraft und sehen darin eine Phase der Selbstfindung. Ein, von vielen erwünschter, Nebeneffekt ist, dass die Kilos ganz von alleine purzeln. Auch hilft es vielen Menschen bei der Umstellung zu einer gesünderen Lebensweise. Dabei gibt es verschiedene Fastenarten; die wichtigsten stellt Ihnen Gesundheitsreise.de im Folgenden kurz vor.

Beim Fasten nach Buchinger handelt es sich um die wohl gängigste Methode. Diese Trinkkur ist auf den deutschen Arzt Dr. Otto Buchinger zurückzuführen. Dabei nehmen Sie neben Wasser und Tee auch Obst- oder Gemüsesäfte und Gemüsebrühe zu sich. Ihr Körper wird somit weiterhin mit wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt.

Ebenfalls sehr bekannt ist das Fasten nach F.X. Mayr, einem österreichischem Naturheilarzt. Diese Methode des Heilfastens baut auf drei Säulen auf: Schonung, Säuberung und Schulung. Der Körper wird also nicht nur entschlackt und entgiftet, sondern Patienten lernen zugleich das richtige Essverhalten. Das soll die besondere Ernährungsweise während der Fastenkur bewirken. Diese besteht morgens und mittags aus einem altbackenen Brötchen, von dem jeder Bissen mindestens 40 Mal gekaut werden muss. Erst dann darf er mit ein wenig Milch heruntergeschluckt werden. Dadurch wird der für den Stoffwechsel wichtige Speichelfluss angeregt. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten können Brötchen und Milch auch durch andere Alternativen ersetzt werden.

Die sogenannte Schrothkur besteht aus vier Elementen und beruht auf ihrem Namensgeber Johann Schroth. Das einzige staatlich anerkannte Schroth-Heilbad in Deutschland ist Oberstaufen im Allgäu. Die vier Elemente sind:

  1. Schroth’sche Diät: Möglichst reizarme, basische Kost, die den Verdauungsprozess möglichst wenig belastet (z.B. Obst und Gemüse gekochte oder als Kompott).
  2. Schroth’sche Packung: Morgens nach dem Aufstehen wird man gleich in ein feuchtkaltes Leinentuchgewickelt und mit einem trockenen Packbett zugedeckt. Das wirkt krampflösend, beruhigend und schmerzlindern. Zudem stärkt es die körpereigenen Abwehrkräfte und bremst das Wachstum von Bakterien.
  3. Schroth’sche Trinkverordnung: Das bedeutet abwechselnd Trink- und Trockentage. An ersteren gibt es neben Mineralwasser, Säften und Tee auch vom Arzt verordneten Kurwein.
  4. Ruhe und Bewegung:Auch hier ist der rhythmische Wechsel in Abstimmung auf die Trink- und Trockentage sehr wichtig. Dadurch wird das körperliche Wohlbefinden gestärkt und der Entgiftungsprozess gefördert.

    Copyright: Zentrum für Naturheilverfahren – Landhaus Dr. Hesseln

Viel frisches Obst und Gemüse, Salat und Suppen gibt es beim Basenfasten. Dafür wird auf säurebildende Lebensmittel wie Weißmehlprodukte, Süßigkeiten oder Eiweißprodukte, wie z.B. Fleisch und Wurst verzichtet. Dadurch wird der Körper entsäuert und entlastet.

Abgerundet wird die Fastenkur durch ein sanftes Bewegungsprogramm, z.B. in Form von Yoga, Nordic Walking oder Spaziergängen. Dabei sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, wie viel Anstrengung ihr Körper verkraftet. Die Entgiftung können Sie außerdem durch bestimmte physiotherapeutischen Behandlungen, wie Bauchmassagen oder Fußreflexzonenmassage unterstützen. Auch Wellnessanwendungen tragen zu Ihrem Wohlbefinden bei.

Kritiker warnen davor, dass Heilfasten den Körper und das Immunsystem schwächt. Fasten Sie also nicht einfach drauf los, sondern sprechen Sie zuvor unbedingt mit einem Arzt!



Glutenunverträglichkeit – Symptome, Diagnose, Ernährung

Immer mehr Menschen reagieren empfindlich auf das Weizeneiweiß Gluten. Unsere Expertin verrät, was es bei Glutenunverträglichkeit zu beachten gibt.

Gesundheitsreise.de: Was ist eine Glutenunverträglichkeit/ Zöliakie?
Terler: Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms, die bei entsprechender Bereitschaft durch den Genuss glutenhältiger Speisen, z.B. Brot, Gebäck, Mehlspeisen, Beilagen etc., ausgelöst wird. Das im Weizenmehl enthaltene Klebereiweiß Gliadin (Gluten) und ähnliche Eiweißstoffe im Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Kamut, Einkorn, Emmer und Hafer führen zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut.
Dadurch wird die Funktion des Dünndarms deutlich beeinträchtigt und die Aufnahme der Nährstoffe kann nicht mehr erfolgen. Als Folge kommt es zu Mangelzuständen und Verdauungsstörungen.

Eignen sich Lebensmittelunverträglichkeitstests zur Diagnose?
Nein, diverse Lebensmittelunverträglichkeitstests, Allergietests, Austestungen mit Bioresonanz etc. eignen sich nicht zur Diagnose. Eine eindeutige Diagnose wird bei einer Magenspiegelung gestellt. Durch Entnahme von kleinsten Gewebsproben aus dem oberen Dünndarm (Dünndarmbiopsie) kann nachgewiesen werden, dass die Dünndarmschleimhaut bei unbehandelter Zöliakie in charakteristischer Weise verändert ist. Das nennt man Zottenatrophie.
Ergänzend werden im Blut auch zöliakie-spezifische Antikörper bestimmt, die schon eindeutig auf Zöliakie hinweisen können, aber diese alleine nicht beweisen. Man sollte aber unbedingt beachten, dass ein Diätbeginn vor diesen speziellen Untersuchungen die Ergebnisse verfälscht bzw. die Diagnosestellung unmöglich macht.

Was ist bei glutenfreier Ernährung zu beachten?
Die einzige derzeit wirksame Behandlung der Zöliakie ist eine lebenslange strikte glutenfreie Ernährung, unter der sich die Dünndarmschleimhaut wieder völlig erholt. Zöliakie kann derzeit nicht geheilt werden und „vergeht“ auch nicht. Wenn eine schlampige oder gar keine glutenhältige Ernährung eingehalten wird, kann es in Folge zu schweren Mangelerkrankungen wie z.B. Osteoporose, Anämie, etc. kommen.
Da wahrnehmbare Symptome und Beschwerden, wie z.B. Magen-Darmstörungen durch wiederholtem Genuss von glutenhältigen Speisen oftmals ausbleiben, denken viele Zöliakie-Patienten sie seien geheilt. Aber schon bei kleinen Glutenmengen setzt die Schädigung erneut ein. Alle oben genannten Getreidearten und alle daraus hergestellten Lebensmittel wie Mehl, Grieß, Brot & Gebäck, Teigwaren, Mehlspeisen, Waffeln, Malz (auch Bier) und dgl. dürfen von Zöliakie-Betroffenen nicht gegessen werden. Heute gibt es aber schon zu jedem Nahrungsmittel einen glutenfreien Ersatz – vom Mehl, Brot bis zu den Teigwaren. Diese glutenfreien Spezialprodukte sind in Supermärkten, Reformhäusern und teilweise auch direkt beim Hersteller erhältlich.

Was muss man bei der Zubereitung und Aufbewahrung beachten? Dürfen glutenfreie und glutenhaltige Produkte zusammen zubereitet werden?
Glutenfreie und glutenhältige Lebensmittel sollten getrennt von einander aufbewahrt werden. Weiters sollten gut gereinigte Töpfe, Kochlöffel, Backformen etc. für die Zubereitung von glutenfreien Speisen verwendet werden, damit es nicht zu Kontaminationen kommen kann. Auch die Arbeitsflächen sollten immer gut gereinigt werden und eine Getreidemühle darf nur für glutenfreies Getreide verwendet werden.

Was sind glutenfreie Lebensmittel?
Es werden glutenfreie Diätprodukte, wie Mehl, Teigwaren, Brot, Gebäck, Kekse, Kuchen, Knabbereien, etc. extra für die glutenfreie Ernährung hergestellt. Diese werden auch analytisch überprüft.
Die durchgestrichene Weizenähre wird als Markenzeichen für diese glutenfreien Diätprodukte verwendet. Heute gibt es praktisch zu jedem glutenhältigen Lebensmittel auch ein glutenfreies Ersatzprodukt.
Weiters gilt in der EU seit November 2005 die Allergen-Kennzeichung, d.h. glutenhältige Zutaten müssen auf Lebensmittelverpackungen angegeben sein.

Verreisen mit Glutenunverträglichkeit: was ist zu beachten?
Grundsätzlich ist es möglich mit Zöliakie überall hin zu verreisen.
Es wird empfohlen sich bereits vorab zu informieren, ob im Hotel, das gebucht wurde, glutenfreie Speisen angeboten werden und ob glutenfreie Spezialprodukte mitgebracht werden sollten. Weiters sollte man sich über Einkaufsmöglichkeiten von glutenfreien Produkten und Restaurants, die glutenfreie Speisen anbieten, erkundigen.

Tipp der Gesundheitsreise.de-Redaktion: Auf dem Portal GlutenfreeRoads.com von Dr. Schär finden Sie eine Bestellung für glutenfreies Essen in 22 Sprachen übersetzt. Die Bitte an den Koch ist als PDF-Dokument hinterlegt. Dieses können Sie auf Ihrem Smartphone ablegen oder ausdrucken und im Restaurant vorlegen. So gibt es auch keine Verständigungsprobleme.


Eva Terler ist seit über 25 Jahren als Diätologin tätig. Sie leitet Kochseminare für Zöliakiebetroffene und hält zahlreiche Vorträge, Workshops und Seminare.

Gesundheitsreise.de empfiehlt:
Ernährung bei Glutenunverträglichkeit

maudrich 2013, ca. 120 Seiten, durchgehend farbig, broschiert
ISBN 978-3-85175-972-3
EUR 14,90 [A] / EUR 14,50 [D] / sFr 21,50
Erscheint im April 2013

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